So interpretieren Sie ein Audiogramm aus einem Hörtest

Wenn Sie das nächste Mal einen Hörtest machen lassen , müssen Sie nicht von dem Audiogramm, das Sie erhalten, verwirrt sein. Hier finden Sie eine leicht verständliche Erklärung zum Lesen Ihres Audiogramms.

Die Y- und X-Achsen

Ein Audiogramm wird als Diagramm erstellt, wobei die horizontale X-Achse die Frequenzen oder Hertz (Hz) darstellt. 1 Die X-Achse ist in zwei Teile geteilt: Auf der linken Seite der „Teilung“ befinden sich die tiefen Frequenzen. Auf der rechten Seite der „Kluft“ liegen die hohen Frequenzen .

Die vertikale Y-Achse stellt Dezibel dar. 1 Dezibel geben den Hörpegel an, also wie laut er ist. Die Dezibelzahl ist am oberen Ende des Diagramms niedriger und wird höher, je weiter man nach unten geht. Es ist in drei Teile unterteilt: Der obere Teil der Tabelle enthält die leiseren Töne, der mittlere Teil die gemäßigten Töne und der untere Teil die lauteren Töne.

Der Audiologe testet Ihr Gehör bei verschiedenen Frequenzen. Der Audiologe prüft, welches der leiseste Ton ist, den Sie bei jeder Frequenz hören können. 2Beispielsweise  können Sie bei 125 Hz den Ton möglicherweise nur mit 50 Dezibel hören.

So lesen Sie ein fertiges Audiogramm

Auf einem fertigen Audiogramm stehen „X“ und „O“. Jedes X steht für Ihr linkes Ohr. Jedes O steht für Ihr rechtes Ohr. Schauen Sie sich das Audiogramm an, um zu sehen, wo die Xs und Os auf der Dezibelachse ausgerichtet sind.

  • Normalhörende Menschen haben Xs und Os, die 20 Dezibel nicht überschreiten.
  • Menschen mit einem leichten Hörverlust haben Xs und Os im Bereich von 20 bis 40 Dezibel. 1
  • Ein mäßiger Verlust beträgt 40 bis 60 Dezibel. 1
  • Ein schwerer Hörverlust liegt im Bereich von 60 bis 80 Dezibel. 1
  • Ein hochgradiger Hörverlust liegt bei mehr als 80 Dezibel. 1

Wenn man sich das Beispielaudiogramm (im Bild) ansieht, ist es offensichtlich, dass der Hörverlust sehr tiefgreifend ist und buchstäblich aus dem Diagramm fällt.

2 Quellen
  1. Bisgaard N, Vlaming MS, Dahlquist M. Standardaudiogramme für das Messverfahren IEC 60118-15. Trends Amplif. 2010;14(2):113-20. doi:10.1177/1084713810379609
  2. Boymans M, Dreschler WA. Audiologen-gesteuerte versus patientengesteuerte Feinabstimmung von Hörgeräten. Trends Amplif . 2012;16(1):49-58. doi:10.1177/1084713811424884