Wie diagnostiziert man Osteochondrosis dissecans und welches ist das beste Medikament dagegen?

Obwohl es auch in anderen Gelenken auftreten kann, kommt Osteochondrosis dissecans an Knie-, Knöchel- oder Ellenbogengelenken vor. (1)

Osteochondrosis dissecans ist die häufigste Ursache für eine Lockerung des Gelenkraums bei Jugendlichen und kann zu erheblicher Schwäche führen. (2)

Wie diagnostiziert man eine Osteochondrosis dissecans?

Bei der Osteochondritis dissecans handelt es sich um eine Erkrankung ohne eindeutige Ätiologie, die in den meisten Fällen in der jungen Altersgruppe auftritt. Für die Diagnose einer Osteochondrosis dissecans ist es sehr wichtig, anhand der Anamnese nach den verschiedenen Ursachen zu suchen. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt bei der Diagnose einer Krankheit, da er nicht nur Aufschluss über die mögliche Ätiologie gibt, sondern in den meisten Fällen auch den Schaden anhand der Symptome quantifizieren kann. Manchmal kann es vorkommen, dass die Symptome und die Krankengeschichte des Patienten die Schwere der Erkrankung verschleiern, aber im Großen und Ganzen ist es sehr wichtig. Es könnte bei der Feststellung des ursächlichen Faktors für Osteochondrosis dissecans hilfreich sein.

Für die absolute Diagnose dieser Erkrankung ist in der Regel keine Blutuntersuchung erforderlich, da es sich um eine lokale Erkrankung und nicht um eine systemische Erkrankung handelt. Mit dieser Erkrankung sind keine großen blutbezogenen Anomalien verbunden, obwohl der Arzt möglicherweise Blutuntersuchungen empfiehlt, um die Ausgangsberichte zu erhalten. Der radiologischen Untersuchung kommt bei der Osteochondrosis dissecans eine große diagnostische Bedeutung zu.

Die erste Untersuchung erfolgt anhand der Stelle der Symptome und erfolgt in der Regel durch eine Röntgenaufnahme. Die Spezifität ist zwar sehr gering, die Sensitivität jedoch relativ hoch, was bedeutet, dass die Erkrankung nicht immer abgegrenzt werden kann. Oft ist eine Röntgenaufnahme keine ideale Untersuchung, da sie das Problem mit den Bändern und anderen nicht knöchernen Strukturen des Gelenks nicht aufdecken kann.

Um ein detailliertes Bild der Erkrankung zu erhalten, sind möglicherweise weitere radiologische Untersuchungen wie Computertomographie und Magnetresonanztomographie erforderlich. Der CT-Scan ist eine sehr effektive Methode, um die Knochenpathologien sowie die kleinsten sichtbaren Segmente zu erkennen. Es ist sehr hilfreich, auch sklerotische Teile des Knochens und die darunter liegende Transluzenz zu erkennen (1).

Mit der Magnetresonanztomographie lassen sich die Knorpel- und Bandstrukturen sehr gut untersuchen. Es ist auch hilfreich, um infektiöse Pathologien der Knochen wie Osteomyelitis , Knochenmarködem usw. auszuschließen. Mit der MRT kann auch ein Fall von Osteonekrose diagnostiziert und von einer Osteochondrosis dissecans unterschieden werden.

Was ist das beste Medikament gegen Osteochondrosis dissecans?

Zur Behandlung dieser Erkrankung ist ein konservativer Ansatz eine sehr gute Methode. Dabei wird auf die ärztliche oder chirurgische Behandlung verzichtet und lediglich Bettruhe und Ruhigstellung praktiziert. Wenn jedoch eine medizinische Behandlung erforderlich ist, beispielsweise bei starken Schmerzen, Rötungen im Gelenkbereich usw., erfolgt nur eine symptomatische Behandlung. Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente sind die am häufigsten verwendeten Schmerzmittel zur Schmerzlinderung, manchmal können jedoch auch Cox-2-Hemmer verabreicht werden. Um die Entzündungsreaktion in sehr wenigen Fällen zu reduzieren, können entzündungshemmende und antihistaminische Medikamente kombiniert werden. Zur Stärkung der Knochen und zur Behebung des Kalziummangels können auch Kalzium- und Multivitaminpräparate verschrieben werden.

Abschluss

Die Diagnose einer Osteochondritis dissecans ist nicht so schwierig, es sei denn, es liegt kein Fragment im Gelenkraum vor. Liegt nur eine subchondrale Fraktur vor, ist die Beurteilung anhand einer Röntgenaufnahme sehr schwierig. Möglicherweise sind weitere radiologische Untersuchungen erforderlich, um das Gelenk sorgfältig zu untersuchen. Eine MRT des betroffenen Gelenks ist nahezu diagnostisch für die Erkrankung. Sie kann nach einer gewissen Zeit wiederholt werden, um das Fortschreiten oder die Rückbildung der Krankheit zu beobachten. Die mit dieser Erkrankung verbundene Altersgruppe ist eher jünger, sodass möglicherweise keine chirurgische Behandlung erforderlich ist.

Zum Zeitpunkt der Vorstellung erfolgt lediglich eine Linderung der Symptome. Ruhigstellung und Bettruhe sind die beste Behandlungsform für diese Erkrankung. Bei Erwachsenen oder wenn die Schwere der Erkrankung zugenommen hat, kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein.

Verweise:

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