Eine Infektion stellt nach jeder Art von Operation immer ein potenzielles Risiko dar, und plastische Chirurgie bildet da keine Ausnahme. Obwohl viele plastische Operationen nicht aus medizinischen Gründen durchgeführt werden, um bestimmte Aspekte des Aussehens einer Person zu verändern oder zu verbessern, sind bei solchen Eingriffen immer noch Einschnitte in die Haut erforderlich. Da die Haut eine natürliche Barriere gegen Bakterien darstellt, die Infektionen verursachen können, kann jede Öffnung in der Haut unerwünschten Insekten Tür und Tor öffnen.
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Infektionen nach plastischer Chirurgie
Eine Infektion, die nach einer Operation auftritt, kann dazu führen, dass eine Person sehr krank wird. Im Falle einer plastischen Operation kann dies auch einen enormen Einfluss auf das Endergebnis haben – wie Sie danach aussehen. Wenn sich beispielsweise ein Schnitt entzündet, heilt er möglicherweise nicht richtig und hinterlässt eine unansehnliche Narbe – nicht gerade das, was Sie nach einem Eingriff zur Verbesserung Ihres Aussehens suchen.
Manchmal erfordert eine Infektion nach einem Eingriff wie einer Bauchdeckenstraffung die erneute Öffnung eines Schnitts, um Eiter oder infizierte Flüssigkeit abzuleiten, was wiederum zu einer auffälligeren und unansehnlicheren Narbe führt. Und im Falle einer Operation, bei der ein Implantat eingesetzt wird, wie etwa einer Brustvergrößerung oder einer Kinnvergrößerung, muss das Implantat möglicherweise entfernt werden, wenn es einer Infektion gelingt, sich vom Einschnitt auf das Implantat auszubreiten. Die meisten Ärzte warten drei bis sechs Monate, bevor sie versuchen, ein neues Implantat einzusetzen.
Vorsichtsmaßnahmen vor der Operation
Die Vorbeugung von Infektionen nach einer plastischen Operation beginnt tatsächlich, bevor ein Chirurg den ersten Schnitt vornimmt. Der Raum, in dem Sie operiert werden, wird gereinigt und sterilisiert, der Arzt und das Personal werden in die richtige OP-Kleidung gekleidet (Peelings, Handschuhe, Gesichtsmasken), der Bereich Ihres Körpers, der operiert werden soll, wird mit einem Antiseptikum vorbereitet – alles Teil der sogenannten aseptischen Technik.
Sollten trotz dieser Maßnahmen zur Infektionsprävention dennoch Bakterien in einen Schnitt gelangen, ist das wahrscheinlich kein Problem: In den meisten Fällen greifen körpereigene Abwehrmechanismen ein und vernichten die Eindringlinge, bevor sie sich einnisten und vermehren können.
Insgesamt ist das Infektionsrisiko nach einer plastischen Operation für die meisten Menschen sehr gering und liegt bei etwa 1 Prozent.
Manche Menschen sind anfälliger als andere, darunter Menschen, die an Diabetes leiden , rauchen, Steroide einnehmen oder an bestimmten Gefäßerkrankungen leiden. Je länger ein Eingriff dauert, desto höher ist auch das Infektionsrisiko. 1
Was Sie tun können, um eine Infektion zu vermeiden
Das bedeutet nicht, dass Sie nichts tun müssen, um sich vor einer Infektion zu schützen, wenn Sie eine plastische Operation planen. Stellen Sie zunächst sicher, dass der Arzt, mit dem Sie zusammenarbeiten, umfassend qualifiziert und erfahren ist. Die American Society of Plastic Surgeons (ASPS) empfiehlt die Suche nach einem plastischen Chirurgen mit Facharztausbildung. 2
Ihr plastischer Chirurg wird Ihnen spezifische Anweisungen dazu geben, wie Sie sich auf Ihren Eingriff vorbereiten sollten. Folge ihnen! Wenn Sie beispielsweise rauchen und Ihnen empfohlen wird, mit dem Rauchen aufzuhören, tun Sie es. Je gesünder Sie vor die Operation gehen, desto besser kann Ihr Immunsystem bei Bedarf eingreifen. 3
Anzeichen und Symptome
Nach dem Eingriff ist es wichtig, auf Anzeichen und Symptome einer Infektion zu achten. Rufen Sie sofort Ihren Chirurgen an, wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt:
- Fieber über 101,5 F
- Erhöhter Schmerz an der Einschnittstelle
- Verstärkte Rötung an der Einschnittstelle 4
- Erhöhte Wärme an der Einschnittstelle
- Aus dem Einschnitt kommt ein übler Geruch
- Aus der Inzision abfließender Ausfluss 4
Behandlung
Wenn sich herausstellt, dass bei Ihnen nach einer plastischen Operation eine Infektion aufgetreten ist, wird Ihnen wahrscheinlich ein orales Antibiotikum verschrieben. Wenn eine drastischere Behandlung erforderlich ist – Ihr Schnitt muss geöffnet und entleert werden oder ein Implantat entfernt werden – ist es wahrscheinlich, dass die Narbe deutlicher hervortritt. Der Chirurg kann dies später möglicherweise korrigieren. Möglicherweise müssen Sie wegen einer schweren Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden, damit Sie intravenöse Antibiotika erhalten können. Bedenken Sie jedoch, dass Infektionen nach einer plastischen Operation selten sind. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Chirurgen und Sie sollten das gewünschte Ergebnis erhalten.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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