Auch wenn Ihnen das Darmmikrobiom bekannt ist, erkennen Sie, dass auch die Membran, die Nase, der Mund und die Vagina jeweils ein eigenes Mikrobiom haben? Dies kann Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Mundsoor, auch orale Candidiasis genannt, ist eine Pilzerkrankung, die sich in der Mundhöhle ansammelt. Bestimmte Faktoren können dazu führen, dass sich der Pilz stärker als normal vermehrt.
Es ist nicht übertragbar und wird normalerweise mit einer antimykotischen Behandlung behandelt. Erschöpfung, Schwellungen, chronischer Soor und Harnwegserkrankungen können Anzeichen von Candida sein – eine Umstellung Ihrer Ernährung kann jedoch helfen, die Erkrankung zu bekämpfen.
Wie kann eine Diät bei der Bekämpfung von Mundsoor helfen?
Mehrere Faktoren, darunter Behandlungen wie Antibiotika und Empfängnisverhütung, Schadstoffe und Stress, führen zu Mundsoor, doch Ernährung und Lebensstil tragen im Allgemeinen am meisten dazu bei. Eine Ernährung voller entzündlicher, zuckerhaltiger und verarbeiteter Lebensmittel schafft die idealen Umgebungen für ein gutes Wachstum und eine gute Vermehrung der Hefe. (4)
Was sollte man bei Mundsoor essen?
Ihre Candida-Nahrung sollte jede Menge nicht stärkehaltiges Gemüse, einige probiotische Lebensmittel, viele nahrhafte Proteine und mehrere nicht glutenhaltige Körner umfassen.
Nicht stärkehaltiges Gemüse – Viele stärkehaltige und warme Gemüsesorten wie Kohlrabi, Karotten, Zucchini, Mungobohnen, Spaghettikürbis, Linsen und Adzukibohnen sind dafür berüchtigt, Candida-Pilze im Mund zu zerstören. Neben der Diät kann es von Vorteil sein, ein Probiotikum einzunehmen, ausreichend zu schlafen und regelmäßig Sport zu treiben.
Magere Proteine – Mageres Protein wie Huhn und Fisch bieten bahnbrechende und innovative Lösungen für diese Erkrankung. Fühlen Sie sich revitalisiert und erfrischt, ohne die Beschwerden durch die Pilzinfektion zu verspüren, wenn Sie magere proteinhaltige Lebensmittel zu sich nehmen.
Nährstoffreiche Fette – Kokosnussöl ist reich an Caprylsäure, die nachweislich das Überwachsen von Candida hemmt. Gesunde Fette wie Avocado , Nüsse und Samen sind sehr hilfreich, um die Krankheit in Schach zu halten.
Natürlicher Zucker – Einige Forschungsergebnisse stützen die Idee, Zucker durch Zuckeralternativen zu ersetzen, um Mundsoor vorzubeugen. Candida-Patienten sollten den Verzehr übermäßiger Mengen zuckerreicher Lebensmittel vermeiden und viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Wenn Sie diese Erkrankung vermeiden möchten, ist die Einhaltung einer strengen Diät sehr wichtig. Allerdings gibt es bei der Candida-Diät keinen festen Zeitplan für die Mahlzeiten, sodass Sie ihn an Ihre Bedürfnisse anpassen können. (1)(3)
Welche Lebensmittel sollten Sie bei Mundsoor meiden?
Zucker: Eine sehr zuckerreiche Ernährung wird mit Pilzinfektionen in Verbindung gebracht. Soor ist bei Diabetes-Patienten weit verbreitet, da ein hoher Zuckerspiegel zu besseren Bedingungen für die Entwicklung des Pilzes führt. Die Einschränkung zuckerhaltiger Diäten erleichtert die Beseitigung der Infektion.
Getreide: Getreide ist sicherlich nur eine alternative Zuckerart und muss ebenfalls vermieden werden, wenn eine Hefepilzinfektion und deren Fortschreiten geheilt werden sollen. In vielen Candida-Diäten wird die Vermeidung von Weizen- und Getreideprodukten empfohlen.
Zuckerhaltige Früchte – Candida ernährt sich von Zucker und übermäßige Mengen in Ihrer Ernährung können einer der Faktoren sein, die das Wachstum der Hefe überhaupt erst verursacht haben. Schneiden Sie daher alle Lebensmittel ab, die Mundsoor begünstigen.
- Alkohol
- Gewürze
- Koffein
- Milchprodukte (2)(5)
Mundsoor ist eine Hefeinfektion des Mundes, die durch erhabene weiße Flecken auf der Zunge gekennzeichnet ist, die Milchquark ähneln und Babys, Kinder und Erwachsene betreffen können. Obwohl Soor bei Kindern äußerst häufig vorkommt, kommt es manchmal auch bei älteren Menschen, Patienten mit geschwächtem Immunsystem oder anderen, bei denen das normale Gleichgewicht der Mikroorganismen im Mund nicht stimmt, vor.
Die Schnittwunden können schmerzhaft sein und beim Reiben oder Zähneputzen leicht bluten. Die Erkrankung sollte nach Möglichkeit mit topischen Mitteln behandelt werden.
Verweise:
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