Das Horner-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Störung der sympathischen Nervenfasern kommt, die zu einer Verschlechterung der Funktion des sympathischen Nervensystems im Auge und im Gesicht führt. Aufgrund ähnlicher Gebietsüberlappungen kann es manchmal auch die Halsregion betreffen. Es gibt keine bekannte spezifische Behandlung für diese Erkrankung und nur die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache kann hilfreich sein, noch bevor die Schädigung der Nervenfasern dauerhaft geworden ist. Hier werden einige Bewältigungsmethoden für jedes der Symptome des Horner-Syndroms beschrieben, um die Lebensqualität zu verbessern.
Bewältigungsmethoden für das Horner-Syndrom
Ptosis ist das häufigste Symptom beim Horner-Syndrom, das normalerweise auf einer Seite des Auges auftritt. Sie entsteht durch den Müller-Muskel im Auge, der vom sympathischen System versorgt wird und für die Anhebung des oberen Augenlids um 1 – 2 cm verantwortlich ist. Nach dem Funktionsverlust dieses Muskels kommt es daher zu einer leichten Ptosis von weniger als 4 cm am betroffenen Auge. Um den Patienten von den Symptomen einer Ptosis zu befreien, wird eine spezielle Operation durchgeführt, die sogenannte Fasanella-Servat-Operation. Bei dieser Operation wird der Müller-Muskel an seinem unteren Ende herausgeschnitten und gleichzeitig auch der obere Rand des Tarsus und die damit verbundene darüber liegende Bindehaut entfernt. Dadurch wird das obere Augenlid um einige Zentimeter gekürzt und schließlich wird die Ptosis dauerhaft korrigiert, da es sich um einen irreversiblen Eingriff handelt.
Miosis ist ein weiteres Symptom des Horner-Syndroms, das die Lebensqualität beeinträchtigt, indem es die Akkommodationsfähigkeit des Auges beeinträchtigt. Die medizinische Behandlung erfolgt in Form von Phenylephrin-Augentropfen, die nicht nur Miosis entgegenwirken, sondern auch dafür sorgen, dass sich die Pupillengröße für einige Zeit an das Licht anpasst. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe cholinerger Arzneimittel, die eine Mydriasis im Auge bewirken. Zur Linderung der Symptome können mehrere Dosen am Tag verabreicht werden.
Heterochromia iridis ist ein weiteres Symptom des Horner-Syndroms, das durch eine Veränderung der Irisfarbe gekennzeichnet ist, die auch durch die sympathische Bahn verursacht wird, die das Auge versorgt. Die Farbe des betroffenen Auges nimmt ab und unterscheidet sich vom normalen Auge. Um diese Unähnlichkeit zu erreichen, können farbige Kontaktlinsen auf der Hornhaut verwendet werden, die beiden Augen eine ähnliche Farbe verleihen. (1) Es ist die einzige Methode, mit der das Symptom der Heterochromie behandelt werden kann. Obwohl derzeit Untersuchungen zur Laserbehandlung dieses Symptoms durchgeführt werden, liegen nicht viele Daten über deren Erfolg vor.
Bei dieser Erkrankung tritt auch ein scheinbarer Enophthalmus auf, es handelt sich dabei jedoch nur um einen scheinbaren Defekt, der für den Patienten nur scheinbar vorhanden ist, obwohl er nicht vorhanden ist. In Wirklichkeit liegt beim Horner-Syndrom kein Enophthalmus vor. Anhidrose, die beim Horner-Syndrom auftritt, kann nicht behandelt werden, sie kann jedoch reduziert werden, indem die Haut mit Feuchtigkeitscremes, Vaseline usw. feucht gehalten wird. Der Verlust des Ziliospinalreflexes ist ein weiteres Symptom, das nach dem Verlust nicht mehr behandelt werden kann.
Abschluss
Das Horner-Syndrom ist eine dauerhafte Erkrankung, die weder medizinisch noch chirurgisch rückgängig gemacht werden kann, da es sich beim Nervengewebe um ein stabiles Gewebe handelt. Wird es einmal geschädigt, kann es nicht mehr regeneriert werden und die Funktion des Gewebes geht für immer verloren. Abhängig von den vorliegenden Symptomen und deren Schwere kann nur eine symptomatische Behandlung durchgeführt werden. Dem Patienten werden Bewältigungsmethoden beigebracht, damit er ein Leben lang mit dem Horner-Syndrom leben kann. Psychologische Unterstützung und Beratung sind von Zeit zu Zeit sehr wichtig, um zu verhindern, dass der Patient aufgrund der ständigen Verschlechterung seiner Lebensqualität in eine Depression verfällt.
Um die Schwere der Erkrankung zu lindern, können auch einige chirurgische und medizinische Behandlungen verordnet werden.
Verweise:
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