Was verursacht nächtliche Beinkrämpfe und wie kann man sie behandeln?

Über Beinkrämpfe in der Nacht:

Beinkrämpfe in der Nacht, die medizinisch als nächtliche Beinkrämpfe oder Charley Horses bezeichnet werden, sind eine äußerst häufige Erkrankung, die meist aufgrund einer sitzenden Lebensweise tagsüber oder bei extremer Ermüdung der Muskeln auftritt. Es gibt auch bestimmte Erkrankungen, die auch nachts Beinkrämpfe verursachen. Es ist sehr schmerzhaft und entsteht durch unwillkürliche Krämpfe der Muskeln der unteren Extremitäten. Die Wade ist der häufigste Muskel, der nachts Beinkrämpfe verursacht, auch wenn die Krämpfe in den Füßen und Oberschenkeln spürbar sind. [2]

In den meisten Fällen reicht es aus, die Muskeln nur zu dehnen, um die durch Beinkrämpfe verursachten Schmerzen zu lindern. In Fällen, in denen nächtliche Beinkrämpfe keine bekannte Ursache haben, wird zur Diagnose und Behandlung eine Rücksprache mit einem Arzt empfohlen, insbesondere wenn die Krämpfe recht regelmäßig auftreten. [2]

Studien deuten darauf hin, dass etwa 60 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten irgendwann nachts unter Beinkrämpfen leiden. Dieser äußerst schmerzhafte Zustand ist bei vielen Menschen eine der Ursachen für Schlaflosigkeit. Abgesehen von der Muskelermüdungsstörung der Nerven kann auch ein Elektrolytungleichgewicht manchmal zu nächtlichen Beinkrämpfen führen. [1]

Zu den Erkrankungen, die mit Beinkrämpfen in der Nacht einhergehen, gehören Lendenstenose, Schwangerschaft und Leberzirrhose. Für eine bestätigende Diagnose gibt es im Allgemeinen keine spezifischen Tests im Zusammenhang mit nächtlichen Beinkrämpfen. Dieser Artikel beleuchtet einige der häufigsten Ursachen und Möglichkeiten zur Behandlung der Erkrankung. [1]

Was verursacht nächtliche Beinkrämpfe?

Zu den häufigsten Ursachen für nächtliche Beinkrämpfe gehören:

Muskelermüdung: Wie bereits erwähnt, ist dies die häufigste Ursache für nächtliche Beinkrämpfe. Dies kommt häufiger bei Läufern und Sportlern vor. Nach hohem körperlichen Training ermüden die Muskeln. Auch Überanstrengung ist einer der Gründe für Muskelermüdung. Dies geschieht nach längerem Gehen oder anstrengender Aktivität. [2]

Auch langes Stehen führt zu einer Ermüdung der Muskulatur, was zu nächtlichen Wadenkrämpfen führt. Dies kommt bei Menschen, die als Begrüßer arbeiten, recht häufig vor. Die Muskeln dieser Menschen ermüden tagsüber durch langes Stehen und es kommt später zu Krämpfen. [2]

Inaktivität: Menschen, die tagsüber grundsätzlich inaktiv bleiben, sind auch nachts anfällig für Beinkrämpfe. Dies tritt vor allem bei Menschen auf, die stundenlang am Schreibtisch arbeiten. Dies führt dazu, dass sich der Muskel zusammenzieht, was später nachts beim Zubettgehen zu Krämpfen führt. Es wird angenommen, dass Menschen, die ihre Beine nicht ausstrecken oder regelmäßig Sport treiben, einem höheren Risiko ausgesetzt sind, nachts Beinkrämpfe zu entwickeln. [2]

Körperpositionierung: Die Position, in der sich der Körper über einen bestimmten Zeitraum befindet, erhöht auch das Risiko für nächtliche Beinkrämpfe. Dies liegt daran, dass die Körperhaltung die Durchblutung der Beine einschränken und zu Krämpfen führen kann. Dies tritt vor allem bei Menschen auf, die stundenlang mit gekreuzten Beinen sitzen. [2]

Alter: Auch das Alter ist ein entscheidender Faktor bei nächtlichen Beinkrämpfen. In einer von der BMC Family Practice veröffentlichten Studie wurde erwähnt, dass etwa 30 % der Menschen über 50 nachts häufig Beinkrämpfe entwickeln. [2]

Schwangerschaft: Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und nächtlichen Beinkrämpfen hin. Es wird angenommen, dass dies auf den erhöhten Nährstoffbedarf und bestimmte hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft zurückzuführen ist. [2]

Nebenwirkungen von Medikamenten: Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, deren Nebenwirkungsprofil nächtliche Beinkrämpfe ist. Zu diesen Medikamenten gehören unter anderem Naproxen, Forteo, Evista, Xopenex, Combivent und Lyrica. [2]

Medizinische Bedingungen: Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielzahl von medizinischen Bedingungen, die nachts Beinkrämpfe verursachen. Zu diesen Erkrankungen gehören Diabetes , Herzerkrankungen, Nierenversagen, Leberzirrhose, Lumbalstenose und Hypothyreose . Es gibt auch bestimmte Nervenstörungen, die manchmal auch nächtliche Beinkrämpfe verursachen. [2]

Wie behandelt man nächtliche Beinkrämpfe?

Was die Behandlung von nächtlichen Beinkrämpfen angeht, ist das Strecken des Beins die wirksamste Behandlung. Es ist auch hilfreich, die betroffene Stelle sanft zu massieren, um die Muskeln zu beruhigen und Schmerzen und Krämpfe zu lindern. Manche Menschen massieren den betroffenen Bereich auch mit einer Schaumstoffrolle, um Schmerzen und Krämpfe zu lindern. Wärmeanwendungen sind auch eine sehr wirksame Methode, um die Muskeln zu entspannen und Krämpfe und Schmerzen zu lindern. [2]

Darüber hinaus können NSAIDs wie Tylenol oder Ibuprofen zur Schmerzlinderung eingenommen werden, auch wenn sie bei der Behandlung des Krampfgefühls nicht hilfreich sind. Bei chronischen Beinkrämpfen in der Nacht verschreibt der Arzt Medikamente in Form von Gabapentin oder Soma. Es ist jedoch wichtig, dass der Patient mit dem Arzt über mögliche Nebenwirkungen der Medikamente spricht, die speziell gegen nächtliche Beinkrämpfe eingenommen werden. [2]

Verweise:

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