Wer ist von einer Zwangsstörung bedroht und gibt es einen Bluttest dafür?

Eine Zwangsstörung oder Zwangsstörung ist eine psychische Erkrankung, die dazu führt, dass im Kopf irrationale Gedanken und Ängste oder Obsessionen auftauchen, die zu sich wiederholenden Verhaltensweisen oder Zwängen führen. Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden. Es wird jedoch angenommen, dass ein chemisches Ungleichgewicht im Körper oder eine strukturelle Anomalie des Gehirns sowie andere Gründe diese Störung auslösen können. Es kann bei Männern und Frauen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter auftreten. In klinischen Studien wurde festgestellt, dass Frauen stärker davon betroffen sind als Männer. Zu den Symptomen gehören sich wiederholende Handlungen wie Händewaschen, Putzen, Abschließen der Tür usw. Es kann durch keine körperliche Untersuchung wie eine Blutuntersuchung, Röntgenaufnahme usw. festgestellt werden.

Wer ist von Zwangsstörungen bedroht?

Die Ursachen einer Zwangsstörung sind nicht klar, aber zu ihren Risikofaktoren gehören:

Genetik – Klinischen Studien zufolge besteht bei Menschen mit Verwandten ersten Grades (z. B. Eltern, Geschwistern oder Kindern), die Patienten mit Zwangsstörungen sind, ein höheres Risiko, an Zwangsstörungen zu erkranken. Das Risiko ist höher, wenn der Verwandte ersten Grades in seiner Kindheit oder Jugend an einer Zwangsstörung erkrankt ist. (2)

Struktur und Funktion des Gehirns – Bildgebende Untersuchungen zeigen, dass der frontale Kortex und die subkortikalen Strukturen des Gehirns bei Patienten mit Zwangsstörungen Unterschiede aufweisen. Es scheint, dass ein Zusammenhang zwischen den Zwangsstörungssymptomen und Anomalien in bestimmten Bereichen des Gehirns besteht. Obwohl es keine Forschungsstudie gibt, die einen klaren Zusammenhang aufzeigen könnte, kann das Verständnis der Ursachen spezifische und personalisierte Behandlungen für Zwangsstörungen bestimmen.

Umweltfaktoren – Einige Forschungsstudien belegen, dass ein Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und Zwangssymptomen besteht. Um diesen Zusammenhang festzustellen, sind jedoch umfangreiche Untersuchungen erforderlich. Einige klinische Studien zeigen, dass Kinder nach einer Streptokokkeninfektion eine Zwangsstörung oder Zwangsstörungssymptome entwickeln können. Diese Erkrankung wird als pädiatrische autoimmune neuropsychiatrische Störung im Zusammenhang mit Streptokokkeninfektionen (PANDAS) bezeichnet. (2)

Gibt es einen Bluttest zur Diagnose einer Zwangsstörung?

Obwohl die Zwangsstörung (OCD) als biologisch bedingte Störung gilt, kann sie nicht durch eine Blutuntersuchung, Röntgenaufnahme oder andere medizinische Untersuchungen festgestellt werden. Die Diagnose kann von einem psychiatrischen Fachpersonal wie einem Psychiater, einem Psychologen, einem Hausarzt oder einer Krankenschwester gestellt werden, die über eine spezielle Ausbildung verfügen, da sie eine Zwangsstörung anhand der Symptome jedes Einzelfalls anhand ihres medizinischen Urteilsvermögens und ihrer Erfahrung beurteilen können.

Zu diesem Zweck wird ein strukturiertes klinisches Interview für Psychologen erstellt, um herauszufinden, ob alle verfügbaren psychischen Symptome mit einer Zwangsstörung vereinbar sind. Strukturierte klinische Interviews bestehen aus einer Reihe standardisierter Fragen, sodass jeder Patient auf die gleiche Weise befragt wird. Diese gestellten Fragen konzentrieren sich normalerweise auf die Art, den Schweregrad und die Dauer der Symptome. Die Stimmung und andere Verhaltensweisen des Patienten werden ebenfalls beurteilt, um das Vorhandensein anderer psychischer Probleme zu beurteilen, die zusammen mit der Zwangsstörung behoben werden sollten. (3)

Zwangsstörung (OCD) ist eine psychische Störung, die durch das Erleben wiederholter und nicht vermeidbarer Obsessionen oder Zwänge gekennzeichnet ist. Es beeinträchtigt immer das tägliche Leben der betroffenen Person. Es handelt sich um wiederkehrende, übermäßige oder ungerechtfertigte Gedanken oder Sorgen, die das gesunde Denken der Person stören. Die Ursachen sind unklar. (1)

Zwangsstörungen können bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern auf der ganzen Welt auftreten. Bei den meisten Menschen wird diese Störung häufig im Alter von 19 Jahren diagnostiziert. Ihr früher Beginn tritt typischerweise bei Jungen häufiger in einem früheren Alter auf als bei Mädchen, aber auch nach dem 35. Lebensjahr tritt sie auf. (2)

Abschluss

Zwangsstörung ist eine häufige Störung des Geistes, die dazu führt, dass eine Person wiederholt zwanghaft und zwanghaft handelt, denkt oder sich verhält. Es kann aufgrund abnormaler Gene oder struktureller Defekte im Gehirn oder aufgrund der oben diskutierten Umweltfaktoren von nahen Verwandten vererbt werden. Der Bluttest kann nicht zur Diagnose dieser Störung herangezogen werden.

Verweise:

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