Yoga als Behandlungsoption bei Angststörungen

Während Angst als normale Reaktion des menschlichen Körpers auf Stress angesehen werden kann, ist ein ständiger Zustand übermäßiger Angst ein Vorsymptom einer Angststörung. Angststörungen betreffen fast 18 Prozent der Erwachsenen in Amerika und sind eine Kombination aus psychologischen, genetischen, entwicklungsbedingten und umweltbedingten Faktoren.

Die Behandlung von Angststörungen erweist sich mit Psychotherapie und Medikamenten als wirksam, doch Meditation und Yoga können einen großen Beitrag zur Behandlung von Angststörungen leisten. Sie tragen zur Stressreduzierung bei und können auch die positiven Wirkungen anderer Therapien verstärken.

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass durch regelmäßige Yoga-Übungen und Meditation das Angstniveau deutlich gesenkt werden kann. Eine gründliche und sanfte Yoga-Praxis hilft dabei, die Anzeichen übermäßiger Angst zu lindern. Durch verschiedene Yoga-Stellungen können Körper und Geist zur Ruhe kommen, ein emotionales Gleichgewicht hergestellt und körperliche Spannungen gelöst werden. Eine Kombination aus Meditation und Yoga-Atmung, bekannt als Pranayama, erzielt hervorragende Ergebnisse, indem sie die Sinne beruhigt und negatives Denken beseitigt.

Yoga zum Ausgleich von Emotionen, die bei Angststörungen eine Rolle spielen:

Emotionen spielen bei Angststörungen eine zentrale Rolle. Das Gefühl übermäßiger Reizbarkeit, Depression, Angst, Wut und Sorge kann dazu führen, dass das Ausmaß der Angst steigt. Hüftöffnende Posen, Körperdrehungen, Seitenbeugungen usw. Yoga-Posen helfen dabei, die Emotionen auszugleichen und ängstliche Gefühle zu reduzieren.

Einfluss von Atemübungen auf die Linderung von Angstzuständen:

Übermäßige Angst ist oft durch schweres Atmen gekennzeichnet. Während eines Angstanfalls scheint der Atem schnell, flach und spitz zu klingen, was Auswirkungen auf das Zentralnervensystem hat. Das Praktizieren von Pranayama und verschiedenen Yoga-Atemübungen trägt zur Beruhigung der Sinne bei. Wenn es regelmäßig praktiziert wird, kann es dabei helfen, das Ausmaß der Angst zu verringern. Wenn Sie in Zeiten von Angstzuständen langsam und tief durchatmen, kann dies dazu beitragen, die negativen Gedanken zu lindern.

NadiSodhana und Dirga sind die Arten von Pranayama, die dabei helfen, den Körper zu beruhigen und Ängste zu lindern. Shitali und Sit Cari sind die beiden Pranayamas, die bei der Abkühlung des Körpers bei übermäßiger Wärmeproduktion helfen. Dies kann auf verschiedene Symptome zurückzuführen sein, darunter Unruhe, Heißhunger, Zwänge, Schlaflosigkeit und Unruhe.

Positive Auswirkungen von Yoga und Meditation auf die Beruhigung des Geistes und die Kontrolle von Ängsten:

So schwierig es auch klingen mag, der Geist trägt wesentlich zur langfristigen Angst bei. Anhaltende Besessenheit und die Konzentration auf ängstliche Gedanken werden das Angstniveau nur verstärken. Durch Meditation und Yoga wird Ihr Geist in der Lage sein, sich ruhig auf die gegenwärtigen Erlebnisse zu konzentrieren. Das Ausmaß an Stress, Ängsten, Frustration und Anspannung kann durch eine regelmäßige Yoga-Praxis reduziert werden. In Kombination mit Meditation kann es dazu beitragen, jederzeit eine geistige Distanz und einen ruhigen Geist zu schaffen.

Meditation, Yoga und Pranayama waren einflussreiche Instrumente zur Reduzierung und Vorbeugung extremer Angstzustände. Alle diese Übungen fördern den Geist und fördern ein starkes Gefühl der Selbstbeherrschung, Entschlossenheit, Glauben, Geduld und Konzentration. Wenn dies regelmäßig praktiziert wird, wirkt es sich positiv auf den Geist aus.

Hinweis: Es ist ratsam, das Üben von Posen zu vermeiden, die Ihnen Angst machen oder bei denen Sie sich unsicher fühlen. Dies kann auch Sicherheitsreaktionen im Körper auslösen, die das Ausmaß der Angst verstärken können. Auch wenn Yoga wohltuend ist, vernachlässigen Sie niemals die Medikamente, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen von Angst verspüren, und lassen Sie sich zum richtigen Zeitpunkt behandeln.

Die 10 besten Yoga-Übungen zur Linderung der Symptome von Angststörungen:

Baumhaltung oder Vrikshasana zur Überwindung einer Angststörung

Diese Grundhaltung hilft bei der Linderung der Angstsymptome. Es lehrt den Körper oft, das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig die Stehhaltung beizubehalten, was die Steigerung von Bewusstsein, Konzentration und Konzentration erleichtert. Dies ist eine großartige Möglichkeit, sich auf sich selbst zu konzentrieren und den Geist von ängstlichen Gedanken abzulenken.

 

Bevor Sie zu den anderen Balance-Posen wie Halbmond und Adler wechseln, müssen Sie die Baum-Pose üben, um Ihren rasenden Geist zu beruhigen und die Konzentration zu steigern. Balancierpositionen zwingen Sie dazu, auf die Haltung zu achten, die Sie einnehmen, und diese mit Ehrlichkeit auszuführen.

Kinderhaltung oder Balasana – eine wirksame Haltung zur Linderung von Angststörungen

Child’s Pose trägt zum Stressabbau für Nacken, Rücken und Schultern bei. Dies sind die Bereiche, in denen Menschen ihren Stress tendenziell speichern. Die Pose hilft beim Entspannen, indem sie ein konstantes Atemmuster aufrechterhält, was achtsamer ist. Dies hilft bei der Beruhigung des Nervensystems und wirkt Wunder bei Menschen, die unter Angstzuständen leiden.

 

Kriegerpose oder Virabhadrasana zur Kontrolle von Angststörungen

Die allgemeine Gesundheit des Dickdarms und eine ordnungsgemäße Verdauung stehen in einem ungewöhnlichen Zusammenhang. Neuere Studien haben gezeigt, dass zwischen beiden ein enger Zusammenhang besteht. Die Kriegerhaltung hilft auch dabei, Körper und Geist zu beruhigen, indem sie Ihren Geist von den stressigen Gedanken auf Ihren Körper lenkt.

 

Kopfstand oder Sirsasana – wohltuende Yoga-Stellung bei Angststörungen

Die Verringerung der Depressionswerte kann durch eine Entgiftung der Nebennieren erreicht werden. Durch Kopfstand oder Sirsasana wird die Durchblutung des Kopfes angeregt. Es mag schwierig erscheinen, die Haltung beizubehalten, aber Sie können sie mit Hilfe eines Yogalehrers schrittweise erlernen. Diese Haltung hilft Ihnen auch dabei, auf Ihr Atemmuster zu achten und während der gesamten Übung konzentriert zu bleiben.

 

Beine hoch an der Wand oder Viparita Karani – zur Kontrolle von Angstsymptomen

Die Pose „Legs up the Wall“ wirkt Wunder bei Menschen, die unter Rückenschmerzen und Angstsymptomen leiden. Es lindert die Beschwerden und kann Bluthochdruck sowie Schlaflosigkeit reduzieren. Dies kann mit der Stütze einer Wand geübt werden, ist aber unerlässlich, um einen bequemen Ort zu finden. So macht das Üben Spaß und zur Entlastung der Wirbelsäule können Sie ein Kissen oder eine Decke unterlegen.

 

Adlerhaltung oder Garudasana zur Stabilisierung des Geistes und zur Kontrolle von Ängsten

Diese Pose fördert die Heilung von Körper und Geist, indem sie die Gedanken auf eine positive Art und Weise ablenkt. Die Adlerhaltung ist äußerst vorteilhaft, um den Geist zur Ruhe zu bringen und die Aufmerksamkeit auf den Körper zu lenken. Halten Sie die Pose auf beiden Seiten 30 bis 60 Sekunden lang. Das ständige Üben dieser Pose kann dabei helfen, Körper und Geist zu stabilisieren.

 

Halbmond-Pose oder Ardha Chandrasana zur Beruhigung des Geistes

Befolgen Sie die Halbmondhaltung. Eine ausgleichende Haltung ist unerlässlich, um den Geist zu beruhigen und ein Bewusstsein für den Geist zu entwickeln. Heben Sie die Beine im 90-Grad-Winkel an und legen Sie eine Hand auf den Block. Es hilft dabei, die Aufmerksamkeit vom Geist abzulenken und sich auf den Körper zu konzentrieren.

 

Stehende Vorwärtsbeuge oder Uttanasana zur Beruhigung des Geistes

Vorwärtsbeugen sind wichtig, um das Nervensystem zu beruhigen und den Geist zu beruhigen. Sie können als Umkehrpose verwendet und einzeln oder zwischen den einzelnen Posen geübt werden. Es löst auch die Spannung im Oberkörper, wenn der Körper einige Minuten lang nach vorne gebeugt wird.

Fischhaltung oder Matsyasana zur Linderung von Angstzuständen

Die Symptome von Müdigkeit und Angst können durch die Fischhaltung gelindert werden. Es hilft auf sanfte Weise dabei, den Rücken und die Schulter zu dehnen. Anfänger müssen zur Unterstützung eine Decke unter den Kopf legen, da es zu Unbehagen kommen kann.

 

Leichenhaltung oder Savasana

Legen Sie sich nach der Yoga-Übung unbedingt flach auf den Rücken und legen Sie die Arme auf die Seite. Behalten Sie diese Haltung bei und konzentrieren Sie sich 30 Minuten lang auf Ihr Atemmuster. Diese Haltung hilft dabei, den Körper zu erden und ihn jederzeit ruhig zu halten. Das Klopfen auf Ihren Atem wird einfacher, wenn Sie sehen können, wie sich der Bauch bei konstantem Atemmuster hebt und senkt.

 

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