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Was ist abdominale Angina?
Abdominale Angina pectoris ist ein Zustand, bei dem eine Person nach dem Essen Schmerzen im Unterleib verspürt. Dies wird durch eine unzureichende Blutversorgung verursacht, die die Anforderungen des mesenterialen Viszerales nicht erfüllen kann. Dieser Zustand wird in Bezug auf Angina pectoris als „Angina pectoris“ bezeichnet, da die Symptome ähnlich sind, wenn Angina pectoris durch eine Koronararterienobstruktion verursacht wird. Die Ähnlichkeit zwischen abdominaler Angina pectoris und Angina pectoris besteht darin, dass bei beiden Zuständen der Schmerz durch eine unzureichende Blutversorgung verursacht wird. Ansonsten sind diese beiden Bedingungen völlig unterschiedlich.
Atherosklerose oder verengte Blutgefäße verursachen häufig abdominale Angina pectoris, bei der sich Plaque ansammelt, was zu verengten Blutgefäßen und einer unzureichenden Blutversorgung führt. Zigarettenraucher haben ein höheres Risiko für die Entwicklung dieser Erkrankung. Bauchangina ist keine sehr häufige Erkrankung und Frauen leiden häufiger unter dieser Erkrankung als Männer. Abdominelle Angina wird auch als intestinale Angina bezeichnet.
Ursachen und Pathophysiologie der abdominalen Angina pectoris
Die Pathophysiologie der abdominalen Angina ähnelt Angina pectoris und Claudicatio intermittens. Eine abdominale Angina wird häufig durch eine atherosklerotische Gefäßerkrankung verursacht, bei der eine Obstruktion in den Ostien und wenige Zentimeter vom Ursprung der Mesenterialgefäße entfernt vorliegt. Dieser Zustand kann bei Karzinoiden, Aortenstenose und Antiphospholipid-Syndrom auftreten. Raucher haben ein höheres Risiko für die Entwicklung dieser Erkrankung, daher ist Rauchen ein großer Risikofaktor. Frauen sind anfälliger für diese Erkrankung als Männer. Abdominale Angina tritt häufig bei Personen über 60 Jahren auf.
Abdominale Angina-Symptome:
- Zu den Symptomen einer abdominalen Angina gehören starke und lähmende Schmerzen in der mittleren epigastrischen oder zentralen Bauchregion, die innerhalb von 10 bis 15 Minuten nach dem Verzehr einer Mahlzeit auftreten.
- Krämpfe sind im Unterleib zu spüren, besonders in der mittleren Region.
- Übelkeit und Erbrechen.
- Der Patient kann sich ängstlich fühlen.
- Der Patient kann an Verstopfung leiden oder Durchfall haben.
- Die Schmerzen können viele Stunden andauern, da das Verdauungssystem aufgrund der verminderten Blutversorgung angestrengt wird, um die Nahrung zu verdauen.
- Beim Abtasten fühlt sich der Bauch oft hohl und weich an.
- Die Patienten können auch Gewichtsverlust erfahren, da sie weniger essen, um Schmerzen zu vermeiden, die nach dem Verzehr einer Mahlzeit auftreten. Sie neigen dazu, eine Abneigung gegen Essen zu entwickeln.
- Es gibt Anzeichen einer peripheren Gefäßerkrankung, insbesondere einer aortoiliakalen Verschlusskrankheit.
Behandlung von abdominaler Angina
Die Behandlung einer abdominalen Angina hängt von der Ursache, der betroffenen Region und dem Ausmaß der Gewebeschädigung ab.
- Wenn die Ursache eine Dickdarmischämie ist, werden Antibiotika verabreicht, um Infektionen zu kontrollieren oder zu verhindern, die durch abdominale Angina verursacht wurden.
- Wenn Herzinsuffizienz, Hyperlipidämie, Rhythmusstörungen oder Bluthochdruck die Ursache für abdominale Angina pectoris sind, werden entsprechende Medikamente verabreicht und der Patient wird zu Ernährung und Bewegung beraten.
- Es wird empfohlen, dass der Patient häufig kleine Mahlzeiten zu sich nimmt, um die Belastung des Verdauungssystems zu verringern.
- Je nach Arterienverschluss und Gewebeschädigung ist eine Operation erforderlich. Bei einer Nekrose muss das Gewebe operativ entfernt werden. Im Falle eines schweren Verschlusses oder einer Blockade wird die betroffene Arterie umgangen, um die Durchblutung wiederherzustellen.
- Wenn die Ursache eine akute Ischämie der Mesenterialarterie ist, wird eine Operation durchgeführt, bei der das verstopfte Gefäß umgangen oder die Obstruktion entfernt wird.
- Medikamente wie Vasodilatatoren und Antikoagulanzien werden häufig bei Operationen verabreicht, um den Genesungsprozess zu unterstützen.
- Eine Operation wird auch durchgeführt, wenn die Ursache eine chronische mesenteriale Arterienischämie ist.
- Wenn der Patient einen offenen chirurgischen Eingriff nicht toleriert, kann eine endovaskuläre mesenteriale Revaskularisation durchgeführt werden.
- Stents werden häufig verwendet, um die Obstruktion zu lindern, anstatt das betroffene Gefäß zu umgehen.
- Wenn eine Ischämie als Folge einer Mesenterialvenenthrombose aufgetreten ist, ist eine Operation nicht erforderlich. Der Patient wird etwa 3 bis 6 Monate lang mit Antikoagulanzien behandelt, um die Bildung neuer Blutgerinnsel zu verhindern. Eine Operation wird nur durchgeführt, wenn das Mesenterialgewebe geschädigt ist.
- Eine Katheterisierung/Angioplastie kann auch durchgeführt werden, um die verengten Blutgefäße zu erweitern. Offene Operationen werden ebenfalls durchgeführt, wenn auch selten.
- Bei einigen Patienten kann eine perkutane transluminale Angioplastie (PTA) durchgeführt werden.
- Der Patient wird über die richtige Ernährung beraten, dh sich gesund ernähren, um das verlorene Gewicht wiederzuerlangen. Gesunde Ernährung verhindert auch, dass der Cholesterinspiegel ansteigt.
- Wenn der Patient Raucher ist, wird dringend empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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