Welche Materialien werden verwendet, um Herzklappen zu ersetzen?
Eine defekte Herzklappe oder Aortenklappe muss durch eine doppelte Klappe ersetzt werden, die genau wie die ursprüngliche Aortenklappe funktionieren kann. Dieses doppelte Ventil kann entweder mechanisch oder biologisch sein. Die mechanischen Klappen bestehen aus starken und langlebigen Materialien wie Titan oder Kohlenstoff, während die biologischen Klappen aus menschlichem oder tierischem Gewebe bestehen.
Warum wird die Aortenklappe ersetzt?
Die Aortenklappe ist eine Einwegöffnung, die das Herz und die Aorta trennt. Wenn das Herz das Blut pumpt, öffnet sich die Aortenklappe, so dass das Blut hindurchfließt und ein Rückfluss des Blutes verhindert wird. Die Aortenklappe funktioniert auf zwei Arten nicht richtig:
Aorteninsuffizienz: In diesem Zustand schließt die Aortenklappe nicht richtig, was zu einem Rückfluss oder Blutaustritt führt.
Aortenstenose: In diesem Zustand öffnet sich die Klappe nicht vollständig oder richtig, sodass die erforderliche Blutmenge nicht durch die Aorta fließen kann.
Wenn einer der beiden oben genannten Defekte in der Aorta auftritt, muss die Aortenklappe ersetzt werden, da dieser Defekt nicht nur mit Medikamenten behandelt werden kann. Dies wird als Ersatzoperation bezeichnet. Der Chirurg ersetzt eine defekte Klappe durch eine künstliche Klappe. Die künstliche Klappe enthält eine Öffnung, die das Blut passieren lässt, ein System, das die Klappe öffnet und schließt. Je nach Art des Materials gibt es zwei Arten von Ventilen, die im Allgemeinen zum Austausch verwendet werden. Sie sind:
Mechanische Ventile: Sie sind künstliche Ventile aus Kunststoff, Titan oder Kohlenstoff. Diese Ventile sind langlebig, stark und langlebig. Einmal montiert, müssen sie langfristig nicht ausgetauscht werden. Das Problem bei diesen Klappen besteht darin, dass Blut dazu neigt, daran zu haften und ein Problem der Blutgerinnung verursachen kann, sodass die Patienten ihr ganzes Leben lang gerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin oder blutverdünnende Mittel einnehmen müssen. Die mechanischen Klappen eignen sich gut für Kinder und junge Patienten unter 40 Jahren, da sie nicht ausgetauscht werden müssen.
Je nach Öffnungs- und Schließsystem gibt es drei Arten von mechanischen Ventilen. Zu diesen drei Typen gehören:
Typ mit hin- und hergehender Kugel : Der erste Typ eines mechanischen Ventils hat ein Kugel-in-Käfig-ähnliches Design, bei dem eine Gummikugel verwendet wird, die sich in einem Käfig aus einer Kobalt-Chrom-Legierung hin und her bewegt. Wenn der Druck des Blutes steigt, öffnet sich das Ventil und das Blut fließt durch die primäre und die sekundäre Öffnung und zwischen der Kugel und dem Metallkäfig.
Kippscheibentyp: Dieser Typ umfasst eine kreisförmige Scheibe, die von drahtähnlichen Armen gehalten wird, die sich in die Öffnung hinein erstrecken. Wenn die Scheibe geöffnet wird, wird die Hauptöffnung in zwei ungleiche Öffnungen geteilt.
Typ mit zwei halbkreisförmigen Scharnierflügeln: Wie der Name schon sagt, besteht er aus zwei halbkugelförmigen Flügeln, die durch einen Scharniermechanismus mit der Öffnung verbunden sind. Wenn sich die Klappe öffnet, trennt sich das Segel und ermöglicht den Blutfluss in eine Richtung.
Biologische Klappen: Diese Arten von Klappen bestehen aus menschlichem oder tierischem Gewebe. Wenn es einem Tier entnommen wird, ist es als Xenograft bekannt. Wenn diese Gewebe aus dem menschlichen Herzen entnommen werden, spricht man von einem Homograft oder Allograft. Manchmal wird die biologische Klappe aus dem eigenen Gewebe des Patienten hergestellt, was als Autograft bezeichnet wird. Die biologischen Klappen sind nicht so stark wie die mechanischen Klappen und halten bis zu 10 bis 20 Jahre, danach müssen sie ersetzt werden. Der Patient braucht keine Antikoagulanzien wie bei mechanischen Klappen einzunehmen. Biologische Klappen werden häufiger bei älteren Patienten eingesetzt, insbesondere bei über 65-jährigen, da bei Kindern und jungen Patienten die Gefahr des Bruchs der biologischen Klappe besteht.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!