Wenn Sie sich einer Krebsbehandlung unterziehen, wissen Sie, dass die Medikamente und Verfahren Nebenwirkungen haben. Sie befürchten möglicherweise, dass diese lebensrettenden Behandlungen für Ihre Lieben schädlich sein könnten. Es ist ein Problem, das viele Krebspatienten und ihre Familienangehörigen oft haben, sagt die Krebskrankenschwester Josette Snyder, BSN, MSN, AOCN.
Die beiden häufigsten Arten der Krebsbehandlung, über die sich Patienten und ihre Familienangehörigen Sorgen machen, sind Chemotherapie und Strahlentherapie. Hier erklärt Snyder, was Sie und Ihre Lieben über jeden einzelnen wissen müssen.
Strahlung und Radioaktivität
Manche Krebspatienten, die eine Strahlentherapie erhalten, befürchten, dass ihr Körper nach der Strahlenbehandlung „radioaktiv“ wird. Sie befürchten, dass enger Körperkontakt mit anderen sie der Strahlung aussetzen könnte.
„Die allgemeine Antwort auf diese Sorge ist, dass Körperkontakt in Ordnung ist“, sagt Snyder. Es gibt jedoch einige Ausnahmen.
Die Ausnahmen hängen meist davon ab, ob eine Person äußerer oder innerer Strahlung ausgesetzt ist.
Von externer Strahlung spricht man, wenn die Strahlung von einer Quelle außerhalb des Körpers kommt, erklärt sie. „Ein spezielles Gerät sendet starke Energiestrahlen an Krebszellen, um sie abzutöten oder ihr Wachstum und ihre Teilung zu verhindern“, sagt sie. „Geringe Strahlendosen können täglich über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis hin zu mehreren Wochen verabreicht werden. Das behandelte Gewebe hält die Strahlung nach Ende der Therapiesitzung nicht mehr fest. Patienten, die eine externe Strahlenbestrahlung erhalten, müssen sich also keine Sorgen machen, dass Strahlung an ihre Angehörigen übertragen wird.“
Interne Strahlung bedeutet, dass die Strahlungsquelle in den Körper gelangt, sagt Snyder. Einige Beispiele für innere Strahlung sind die Brachytherapie, bei der Ärzte einen Samen, ein Band oder einen Draht, der Strahlung enthält, in oder um einen Tumor implantieren. Das Implantat gibt eine Strahlungsdosis an die Umgebung ab, die Krebszellen abtötet. Ein weiteres Beispiel für innere Strahlung ist radioaktives Jod, das zur Behandlung bestimmter Schilddrüsenerkrankungen geschluckt wird.
Wenn ein Patient mit innerer Bestrahlung behandelt wird, kann es sein, dass die Strahlungsquelle für kurze Zeit im Körper verbleibt und dann entfernt wird, bevor der Patient die Behandlungseinrichtung verlässt. Wenn dies der Fall ist, hält das behandelte Gewebe die Strahlung nicht und der Kontakt mit anderen ist daher kein Problem, sagt Snyder.
Bei der internen Strahlung ist die Situation etwas anders. „Wenn Ihnen Strahlung implantiert wurde, wird Ihnen Ihr Gesundheitsteam wahrscheinlich Ratschläge zum engen Körperkontakt in den nächsten Monaten geben“, sagt sie. „Viel hängt von der Art des behandelten Krebses ab.“
Bleibt die Strahlungsquelle an Ort und Stelle, nimmt die Strahlungsmenge mit der Zeit ab. Es besteht jedoch die Möglichkeit einer Exposition gegenüber anderen.
Das Radioonkologie-Team wird Patienten, die eine innere Bestrahlung erhalten, darüber informieren, wie lange und in welchen Situationen es für Patienten in Ordnung ist, sich in der Nähe anderer aufzuhalten.
„Zum Beispiel dürfte es kein Problem sein, neben der Person zu sitzen, die Sie von dem Behandlungstermin nach Hause fährt, bei dem radioaktive Seeds zur Behandlung von Prostatakrebs implantiert wurden“, sagt sie. „Aber Sie würden mindestens zwei Monate nach der Implantation der Samen kein Kind, keinen Welpen oder kein Kätzchen unter einem Jahr auf Ihrem Schoß halten oder eine schwangere Frau umarmen.“
Ihr Gesundheitsteam wird Sie zu den Einzelheiten beraten. Fragen Sie unbedingt Ihr Team, wenn Sie besondere Bedenken haben oder unsicher sind.
Sicherheit der Chemotherapie
Laut Snyder fragen sich einige Patienten, ob es sicher ist, während der Chemotherapie engen Körperkontakt mit einer anderen Person zu haben.
„Wenn wir über die Sicherheit von Chemotherapiepatienten sprechen, sprechen wir in Wirklichkeit über die Exposition gegenüber Chemotherapiemedikamenten“, sagt sie. Nachdem ein Patient eine Chemotherapie erhalten hat, verbleiben die Medikamente größtenteils etwa 24 bis 48 Stunden im Körper des Patienten.
Der Körper scheidet die Medikamente über Körperflüssigkeiten wie Urin oder Stuhl aus. Das bedeutet, dass der Kontakt mit diesen Körperflüssigkeiten vermieden werden muss. Wenn Sie die Körperflüssigkeiten eines Chemotherapiepatienten reinigen, tragen Sie Handschuhe und waschen Sie anschließend Ihre Hände, rät sie.
Küssen und innigerer Körperkontakt sind vollkommen in Ordnung. Männliche Chemopatienten sollten jedoch in den ersten 48 Stunden nach einer Chemotherapie ein Kondom verwenden, betont sie.

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