Selbstgemacht oder aus dem Glas: Welche Babynahrung ist die Beste?

Wenn es für Ihr Kind an der Zeit ist, feste Nahrung zu sich zu nehmen, ist es dann besser oder schlechter, diese selbst zuzubereiten, als sich für vorgefertigte, abgepackte Babynahrung zu entscheiden?

„Beide Arten von Lebensmitteln haben Vor- und Nachteile“, sagt die pädiatrische Ernährungsberaterin Diana Schnee, MS, RD, CSP, LD.

Babynahrung im Glas ist praktisch und tragbar, aber manche Eltern machen sich Sorgen über:

  • Kosten:Es kann teurer sein, Babynahrung zu kaufen, als frische Lebensmittel selbst zu kochen und zu pürieren.
  • Konservierungsstoffe:Das einzige Konservierungsmittel, das in Lebensmitteln aus Gläsern empfohlen wird, ist Vitamin D. Wenn Sie jedoch Ihr eigenes Konservierungsmittel mischen, wissen Sie genau, was darin enthalten ist, und müssen sich nicht um die Orientierung auf den Zutatenetiketten kümmern.
  • Verarbeitung:Übermäßige Hitze, die bei der Lebensmittelverarbeitung zur Abtötung von Bakterien eingesetzt wird, kann ebenfalls dazu führen, dass Nährstoffe verloren gehen.
  • Verpackung: Einwegverpackungen sind nicht so umweltfreundlich wie Mehrweggeschirr.
  • Verunreinigungen:In einigen Berichten wurde behauptet, dass Babynahrung in Gläsern geringe Mengen Schwermetalle enthält.

Aus diesen und anderen Gründen entscheiden sich einige Eltern für den selbstgemachten Weg. Das kann günstiger sein, hat aber auch Nachteile:

  • Zeit:Das Zerkleinern, Dämpfen und Mixen von Babynahrung kann zusätzliche Zeit in der Küche bedeuten.
  • Lagerung: Selbstgemachtes Essen ist nicht so leicht haltbar wie eingemachtes Essen. Stellen Sie sicher, dass Sie gekochte Babynahrung innerhalb von zwei Stunden kühlen oder einfrieren, um Bakterienwachstum zu vermeiden.
  • Textur: Wie klumpig ist zu klumpig? Nicht ausreichend pürierte Lebensmittel können eine Erstickungsgefahr darstellen. Und wählerische Esser bevorzugen möglicherweise die Konsistenz weicher verarbeiteter Lebensmittel.
  • Sicherheit: Selbstgemachtes Essen durchläuft nicht die gleichen Sicherheits- und Qualitätskontrollen wie Lebensmittel in Gläsern.

Was ist also besser?

Es liegt an Ihnen. Laut Schnee sind die Bedenken nicht groß genug, um beide Lebensmittelarten auszuschließen. Idealerweise empfiehlt sie eine Kombination: Selbstgemachtes Essen zubereiten, wenn Sie zu Hause zu Abend essen, und Gläser kaufen, wenn Sie auswärts essen.

„Die Qualität verarbeiteter Babynahrung ist kein Problem mehr – es gibt jetzt hochwertige, natürliche Babynahrung in den Regalen der Geschäfte und die meisten bekannten Marken haben eine gute Sicherheitsbilanz“, sagt sie. „Aber wenn Eltern selbstgemachtes Essen zubereiten möchten, ist das in Ordnung, solange sie es sicher tun.“

Do’s und Don’ts für die Zubereitung selbstgemachter Babynahrung

Wenn Sie Babynahrung selbst zubereiten möchten, befolgen Sie diese Richtlinien:

  • TunDämpfen Sie Obst und Gemüse oder stellen Sie es in die Mikrowelle (anstatt es zu kochen), damit die meisten Nährstoffe erhalten bleiben.
  • NichtFügen Sie Salz, Zucker oder eine andere Zutat hinzu. Jede Babynahrung sollte nur eine Zutat enthalten, damit mögliche allergische Reaktionen leichter erkannt werden können.
  • TunZerdrücken oder pürieren Sie gekochte Lebensmittel mit kleinen Mengen Wasser, Säuglingsnahrung oder Muttermilch, bis eine glatte Masse entsteht.
  • TunFüllen Sie die Lebensmittel in Eiswürfelbehälter, decken Sie die Schale mit Plastikfolie oder einem Deckel ab und frieren Sie sie ein. Anschließend die gefrorenen Würfel in Tüten aufbewahren. Sie können Pürees vor oder nach dem Einfrieren verdünnen. Jeder Würfel entspricht etwa 1 Unze Nahrung.
  • NichtLebensmittel länger als einen Monat einfrieren. Beschriften Sie den Beutel unbedingt mit dem Zubereitungsdatum und der Art des Lebensmittels.
  • TunErwärmen Sie Lebensmittel auf Raumtemperatur, wenn es Zeit zum Essen ist – aber nicht vorher.

Gesunde Snacks für Babys (und Mütter) für unterwegs

Keine Zeit für Selbstgemachtes? Vielbeschäftigte Eltern können ihren Babys immer noch frische Lebensmittel geben, die nicht im Glas erhältlich sind. Nehmen Sie eines davon bei Ihrem nächsten Ausflug mit:

  • Banane: Nehmen Sie eine kleine Schüssel und eine Gabel oder einen Löffel mit und zerstampfen Sie das Ganze.
  • Avocado:Zerdrücken Sie es wie eine Banane.
  • Joghurt:Bewahren Sie es aber unbedingt mit einem Eisbeutel auf.
  • Gewürfeltes Obst:Pfirsiche, Birnen und Melonen eignen sich hervorragend für Babys mit neuen Zähnen.
  • Kleine Käsewürfel:Entscheiden Sie sich für pasteurisierte Käsesorten wie Mozzarella oder milden Cheddar, da diese weniger krankheitsverursachende Bakterien enthalten.