F: Ich vermute, dass mein Kind eine Nahrungsmittelallergie haben könnte. Was sind die verräterischen Anzeichen und wie sollte ich vorgehen?
A:Bei einer klassischen Nahrungsmittelallergie beginnen die Symptome typischerweise innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr eines bestimmten Nahrungsmittels. Manchmal kann es Stunden später sein, aber das ist sehr selten.
Es gibt viele Arten von Nebenwirkungen auf Nahrungsmittel, aber wenn wir von einer Nahrungsmittelallergie sprechen, beziehen wir uns in der Regel auf unmittelbare allergische Reaktionen, die durch einen Allergieantikörper verursacht werden und das Potenzial für eine Anaphylaxie haben. Die Reaktionen variieren von Person zu Person, aber zu den Symptomen einer allergischen Reaktion können gehören:
- Juckender Mund.
- Schmerzhafter oder juckender Hals.
- Magenverstimmung.
- Erbrechen.
- Durchfall.
- Nesselsucht.
- Schwierigkeiten beim Atmen.
- Stimmveränderung.
Wir machen uns große Sorgen über Atembeschwerden oder eine Veränderung der Stimme eines Kindes – das kann auf schwerwiegendere Reaktionen hinweisen. Es ist sehr selten, aber möglicherweise kann eine Nahrungsmittelallergie tödlich sein.
In der pädiatrischen Altersgruppe sind Allergien gegen Milch und Eier am häufigsten. Erdnüsse und Nüsse sind ebenso häufige Allergieauslöser wie Soja, Weizen, Fisch und Schalentiere.
Sesam ist in den Vereinigten Staaten ein aufkommendes Problem, und die Food and Drug Administration (FDA) hat dies kürzlich als erforderliches Allergen auf verpackten Lebensmitteln hinzugefügt, ähnlich dem, was man im Lebensmittelgeschäft auf Etiketten für Milch und Eier sieht.
Eltern erzählen mir oft, wie verängstigt sie waren, als ihr Kind zum ersten Mal reagierte, und das ist sehr verständlich. Wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass Ihr Kind eine schwere Nahrungsmittelallergie hat, atmen Sie tief durch. Sie kennen Ihr Kind besser als jeder andere auf der Welt. Wenn Sie sich wirklich große Sorgen machen, bringen Sie sie in eine Notaufnahme. Rufen Sie den Notarztdienst (EMS) an und teilen Sie ihm mit, dass Ihr Kind möglicherweise an einer Lebensmittelallergie leidet, damit er Ihnen den richtigen Rettungsdienst nach Hause schickt. Oder, wenn Sie mit dem Auto in angemessener Entfernung zu einem Krankenhaus wohnen, bringen Sie es einfach selbst schnell dorthin.
Sehr milde Reaktionen wie ein paar Nesselsucht können manchmal mit Antihistaminika wie Zyrtec® behandelt werden, was dazu beitragen kann, dass sich ein Kind besser fühlt, wenn die Reaktion abklingt. Bei ernsteren Beschwerden empfehlen wir jedoch Adrenalin und die Behandlung durch den Notarzt.
Wenn Ihr Kind tatsächlich an einer Nahrungsmittelallergie leidet, stellen Sie sicher, dass Sie in der Schule und auch bei Spielterminen die richtigen Vorsichtsmaßnahmen für Ihr Kind treffen.
—Pädiatrischer Allergologe/Immunologe Jaclyn Bjelac, MD.

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