„Mein Bauch tut weh!“ Wenn Sie Eltern sind, hören Sie diesen Schrei wahrscheinlich ziemlich oft.
Die Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern können trivial bis lebensbedrohlich sein, darunter Infektionen, Lebensmittelvergiftung, Verstopfung oder Sodbrennen. Wenn die Erkrankung jedoch immer wieder auftritt und eine spezifische Ursache nicht identifiziert werden konnte, kann die Behandlung eine Herausforderung darstellen.
Die pädiatrische Gastroenterologin Sophia Patel, MD, berichtet über häufige Ursachen von Magenschmerzen bei Kleinkindern und Teenagern und gibt Ratschläge, wann man den Arzt anrufen oder aufsuchen sollte.
Inhaltsverzeichnis
Was verursacht dich?RBauchschmerzen des Kindes?
„Magenschmerzen bei Kindern sind häufig, aber da Kinder die Symptome nicht vollständig artikulieren können, ist es wichtig, dass Eltern sich bestimmter Symptome bewusst sind“, sagt Dr. Patel.
Hier sind fünf Gründe, warum der Magen Ihres Kindes schmerzen könnte:
1. „Magen-Grippe“ (aber es ist nicht wirklich die Grippe)
Gastroenteritis, die bei Kindern Magenschmerzen hervorrufen kann, wird typischerweise durch ein Virus verursacht. Dazu gehören in der Regel Durchfall mit oder ohne Erbrechen und möglicherweise leichtes Fieber. Normalerweise klingen die Symptome innerhalb von drei bis fünf Tagen ab, ohne dass die Hilfe eines Arztes erforderlich ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind viel Flüssigkeit zu sich nimmt.
Ein Gang zum Arzt oder möglicherweise in die Notaufnahme ist angebracht, wenn:
- Im Stuhl oder Erbrochenen Ihres Kindes befindet sich Blut.
- Die Symptome Ihres Kindes halten länger als fünf Tage an.
- Ihr Kind hat hohes Fieber.
- Ihr Kind zeigt Anzeichen von Dehydrierung, wie zum Beispiel trockene Lippen, verminderte Urinausscheidung, blasse Haut oder lustloses Verhalten. Dies sind Anzeichen dafür, dass etwas Schwerwiegenderes falsch sein könnte.
2. Reflux/Säurereizung
Wir neigen dazu, die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) als ein Problem bei Erwachsenen zu betrachten, sie kommt jedoch auch bei Kindern und Babys häufig vor. GERD ist oft schwer zu bestimmen, insbesondere bei sehr kleinen Kindern, aber diese Symptome können starke Indikatoren sein:
- Erbrechen.
- Sie klagen über einen sauren Geschmack im Mund.
- Schmerzen im Oberbauch.
- Übermäßiges Aufstoßen.
Die meisten Kinder wachsen mit der Zeit aus der GERD heraus, aber sie kann in der Regel mit Antazida und bei Bedarf mit Medikamenten namens H2-Blockern wie Pepcid® oder Protonenpumpenhemmern wie Nexium® oder Prevacid® behandelt werden. Auch eine Umstellung der Ernährung kann hilfreich sein. Kinder mit GERD sollten Nahrungsmittel und Getränke wie Limonade, Orangensaft, Produkte auf Tomatenbasis und scharfe Speisen meiden. Auch Medikamente wie Ibuprofen können den Magen reizen.
3. Verstopfung
„Verstopfung ist eine der häufigsten Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern“, sagt Dr. Patel. Es kann wirklich hilfreich sein, der Ernährung eines Kindes mehr Ballaststoffe und Wasser hinzuzufügen. Achten Sie jedoch auf rektale Blutungen. Es könnte etwas Ernsthafteres signalisieren.
Häufige Probleme mit Verstopfung, die scheinbar nicht verschwinden, können auf andere Erkrankungen wie Zöliakie, eine Unterfunktion der Schilddrüse oder andere Erkrankungen hinweisen, die weitere ärztliche Hilfe erfordern.
4. Dehydrierung
Es ist wichtig, viel Flüssigkeit zu trinken, und zwar nicht nur, um Kinder während einer Gastroenteritis mit Flüssigkeit zu versorgen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr trägt dazu bei, eine gesunde Darmfunktion aufrechtzuerhalten.
Mindestens die Hälfte der Flüssigkeit, die ein Kind trinkt, sollte klares Wasser sein.
Vermeiden Sie Limonade und andere zuckerhaltige Getränke, einschließlich gesüßter Säfte, aromatisiertes Wasser und Sportgetränke. Zu viel Zucker kann tatsächlich Magenschmerzen verursachen – ganz zu schweigen von Fettleibigkeit und den damit verbundenen langfristigen Gesundheitsproblemen.
5. Andere, weniger häufige Probleme
In den meisten Fällen sollten Bauchschmerzen keinen Grund zur Besorgnis geben. Eltern sollten jedoch darauf achten, wie lange die Erkrankung anhält und welche weiteren Symptome damit einhergehen.
Wiederkehrende Bauchschmerzen, die wie eine Gastroenteritis aussehen, könnten tatsächlich ein Zeichen für eine entzündliche Darmerkrankung (IBD) sein – insbesondere, wenn in Ihrer Familie schon einmal IBD aufgetreten ist. Häufige Magenschmerzen können auch durch Reizdarmerkrankungen, Nahrungsmittelallergien, Zöliakie, Parasiten und Laktoseintoleranz verursacht werden.
Wenn Ihr 8-Jähriger also ständig über Bauchschmerzen klagt oder die Bauchschmerzen Ihres Kleinkindes nach mehr zu suchen scheinen, hören Sie auf Ihr elterliches „Bauchgefühl“ und haben Sie keine Angst, den Arzt Ihres Kindes aufzusuchen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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