6 Schritte, die Sie unternehmen müssen, um nicht mehr an einer Sinusitis zu leiden

Ihr Kopf fühlt sich benebelt an und ist voller Staus. Sie können Ihr Lieblingsessen weder schmecken noch riechen. Und obendrein haben Sie einen postnasalen Tropf. Das Schlimmste an der ganzen Sache? Sie können nicht sagen, ob diese Symptome gleichbedeutend mit Ihrer jährlichen Erkältung oder Allergien sind.

Aber diese Symptome könnten auch bedeuten, dass Sie eine Sinusitis haben, sagt der Hals-Nasen-Ohren-Spezialist Michael S. Benninger, MD. Der Umgang mit dieser häufigen Erkrankung könnte etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber Dr. Benninger gibt einige Tipps zur Diagnose einer Sinusitis – und wie man ihr vorbeugen kann.

1. Was Sie bei Ihrem Termin erwartet

Da sich die Symptome einer Sinusitis mit denen anderer Erkrankungen überschneiden, kann ein Arztbesuch dabei helfen, die Diagnose einzugrenzen.

Notieren Sie alle Ihre Symptome, damit Sie auf Ihren Termin vorbereitet sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen Ihre Krankengeschichte durchgehen, um besser zu verstehen, ob Sie in der Vergangenheit unter Allergien oder Vorerkrankungen gelitten haben.

2. Beobachten Sie Ihre Symptome

Akute Sinusitis (Rhinosinusitis) ist eine Entzündung des Gewebes, das Ihre Nase und Nebenhöhlen auskleidet und oft durch eine Virus- oder bakterielle Infektion verursacht wird. Zu dem verstopften Kopf, dem Niesen und der laufenden Nase können auch Schmerzen im Gesicht und an den Zähnen sowie verfärbte Abflüsse auftreten.

„Obwohl es sich lohnt, sich von einem Arzt in die Nase schauen zu lassen, um das Problem zu ermitteln, kann oft anhand der Symptome und durch einen virtuellen Besuch eine vernünftige Diagnose gestellt werden“, sagt Dr. Benninger.

Manchmal kann Ihre Nasennebenhöhlenentzündung viel länger andauern und mehr als 12 Wochen andauern. Dies wird als chronische Sinusitis bezeichnet. In schweren Fällen ist möglicherweise eine Operation erforderlich, um die Schmerzen zu lindern. Zu Ihren Symptomen können Druck um Nase, Augen und Stirn, dicker gelber oder grüner Ausfluss aus der Nase oder postnasaler Tropfen gehören.

3. Geben Sie ihm Zeit und behandeln Sie es nach Bedarf

Eine akute Sinusitis verschwindet normalerweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen von selbst. Wenn es länger anhält, kann Ihr Arzt Ihnen Antibiotika verschreiben. Ihr Arzt führt möglicherweise auch einen Allergietest durch, wenn er den Verdacht hat, dass Ihre Sinusitis auf eine Allergie zurückzuführen ist.

Eine chronische Sinusitis ist anders und ihre Behandlung erfordert mehr Zeit und Geduld. Eine Kombination von Medikamenten – darunter nasale Steroidsprays, orale Steroide und schleimverdünnende Medikamente – kann zur Linderung der Symptome beitragen. Da es sich in der Regel nicht um eine bakterielle Infektion handelt, sind Antibiotika nicht die beste Behandlung.

Um diese häufige Erkrankung zu diagnostizieren, verwendet Ihr Arzt möglicherweise ein Endoskop, um in Ihre Nase zu schauen, oder er ordnet einen CT- oder MRT-Scan an, um festzustellen, ob Sie eine Nasenscheidewanddeformation oder Wucherungen (Polypen) haben.

4. Verwenden Sie rezeptfreie Medikamente mit Vorsicht

Abschwellende Sprays und Tropfen können Ihre Symptome für kurze Zeit lindern, aber manchmal schaden sie mehr als sie nützen.

„Verwenden Sie sie sparsam oder vermeiden Sie sie ganz, da die Gefahr einer Rückprallstauung besteht“, warnt Dr. Benninger. „Rebound-Stauung ist eine Stauung, die nach Absetzen der Einnahme wieder auftritt und ein neues Problem zur Behandlung hinterlässt.“

Abschwellende Sprays wirken nicht so gut, wie Sie es sich erhofft haben? Sie können auch von einer Nasenspülung wie einem Neti-Topf profitieren, der Schadstoffe aus dem Nasengewebe spült. Füllen Sie diesen kleinen, teekannenförmigen Wasserkocher mit Flüssigkeit, neigen Sie den Kopf und stecken Sie den Spross in jedes Nasenloch. Dies hilft, Ihre Nasengänge zu reinigen.

Stellen Sie sicher, dass Sie gefiltertes Wasser in Ihren Neti-Topf gießen und ihn nach jedem Gebrauch reinigen und desinfizieren, um Infektionen zu vermeiden.

Freiverkäufliche intranasale Steroide wie Fluticason können bei Allergien hilfreich sein, die Intensität der Erkältungssymptome verringern und möglicherweise bei chronischer Sinusitis wirksam sein.

5. In schweren Fällen ist eine Operation eine Option

6. Vorbeugende Maßnahmen

Regelmäßiges Händewaschen, um die Keime zu vermeiden, die zu einer Sinusitis führen, und die Vermeidung von Allergenen wie Pollen, Staub und Tierhaaren können dazu beitragen, dieser Erkrankung vorzubeugen. Darüber hinaus sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Raucherentwöhnung wichtig, um Ihr Immunsystem zu stärken.

„Diese Schritte werden eine Sinusitis nicht heilen, aber sie können Ihnen helfen, sie zu vermeiden“, sagt Dr. Benninger.​​