Wenn Sie sich überfordert fühlen, könnte die Lösung RUHE sein – und wir reden hier nicht von einem Nickerchen.
REST ist die Abkürzung für „Restricted Environmental Stimulation Therapy“. Die Meditationstechnik findet häufig in mit Wasser gefüllten Becken zur Sinnesdeprivation statt, in denen Sie in dunkler Stille schweben und von äußeren Reizen befreit sind.
Die Idee hinter der Float-Therapie (auch sensorische Deprivationstherapie genannt) besteht darin, in einen Zustand tiefer Entspannung zu gelangen, der Körper und Geist entspannt und so die geistige und körperliche Heilung fördert.
Sinkt oder schwimmt das Konzept? Lassen Sie es uns von der Fachärztin für funktionelle Medizin Melissa Young, MD, herausfinden.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine sensorische Deprivationstherapie?
Die Float-Therapie bietet eine Flucht vor Ablenkungen, die Ihre Sinne überlasten können. Wenn Sie ein Becken für sensorische Deprivation betreten und die Luke schließen, sind Sie vor äußeren Einflüssen und Reizen geschützt.
„Die Absicht besteht darin, Ihrem Geist und Körper eine Pause zum Neustart zu gönnen“, sagt Dr. Young. „Sie beseitigen die Unordnung, den Lärm und die Ablenkungen des täglichen Lebens. Alles wird entfernt. Es gibt nur Sie, ungebunden.“
Im Becken ist es dunkel und ruhig und bietet Ihren Augen und Ohren eine willkommene Ruhepause. Die Kammer ist mit einem flachen, mit Bittersalz gesättigten Wasserbecken gefüllt, das einen Auftrieb bietet, der Ihnen das mühelose Schweben erleichtert.
Das Gefühl der Schwerelosigkeit, das das Schweben mit sich bringt, verstärkt das Gefühl der Loslösung von der Welt. Im Wesentlichen schafft es eine Umgebung, in der Sie nicht einmal an die Gesetze der Schwerkraft gebunden sind.
„Indem man keine harte Oberfläche berührt, trägt es dazu bei, das Gefühl der Trennung zu verstärken“, bemerkt Dr. Young.
Auch die Temperatur des Wassers und der Kammer ist auf Ihre Hauttemperatur abgestimmt, sodass Sie sich besser an Ihre Umgebung anpassen können.
Vorteile der Float-Therapie
Warum sollten Sie also in ein sensorisches Deprivationsbecken schlüpfen und 30 Minuten bis eine Stunde lang herumschweben? Nun, hier sind ein paar Gründe.
Holen Sie sich einen mentalen Schub
Forscher fanden in einer kleinen Studie heraus, dass Flotationstherapiesitzungen dazu beitragen können, Folgendes zu reduzieren:
- Stress
- Depression
- Angststörungen
Eine andere begrenzte Studie zeigte, dass das Optimismusgefühl nach einer sensorischen Deprivationstherapie häufig zunimmt. Diese gute Stimmung kann dazu beitragen, Kreativität, Konzentration und sogar sportliche Leistung zu steigern.
Dr. Young führt die positiven Ergebnisse darauf zurück, dass man sich einfach Zeit nimmt, um achtsam und im Moment zu sein.
„Es geht darum, sich zu lösen und geistig neu zu starten“, sagt sie.
Verbesserter Schlaf
Eine Überprüfung von Studien ergab, dass die Float-Therapie Ihnen helfen kann, nachts bessere ZZZs zu erreichen, wobei die positiven Ergebnisse bis zu sechs Monate nach der Behandlung anhalten.
„Wir leben in einer Go-Go-Go-Welt, die niemals langsamer wird“, erkennt Dr. Young. „Unser Fokus scheint immer auf dem zu liegen, was wir als nächstes tun müssen. Es ist nicht einfach, das nachts einfach auszuschalten. Aber wenn Sie Ihren Kopf frei bekommen, kann es helfen, den Schlaf in greifbare Nähe zu rücken.“
Schmerzlinderung
Wenn Sie sich geistig besser fühlen, können Sie sich auch körperlich besser fühlen. Studien zeigen, dass Sitzungen in einem Flotationsbecken die wahrgenommene Intensität starker chronischer Schmerzen aufgrund von Muskelkater verringern können.
Die Forscher führten die Ergebnisse auf weniger Stress und ein allgemeines Gefühl der Entspannung zurück, das verspannte Muskeln lindert.
„Es ist die Geist-Körper-Verbindung“, erklärt Dr. Young. „Stress kann das Schmerzempfinden verstärken. Aber wenn Sie diesen Stress bewältigen und verhindern können, dass er sich in die Höhe treibt, kann er das Schmerzniveau senken und Ihnen helfen, sich wohler zu fühlen.“
Gründe, eine Float-Therapie zu vermeiden
Wenn Sie dies gelesen haben und denken, dass es unmöglich ist, 30 Minuten bis eine Stunde in einem dunklen Tank zu verbringen, dann sind Sie nicht allein. „Es ist nicht die beste Idee für jemanden, der unter Klaustrophobie leidet“, sagt Dr. Young.
Float-Tanks werden auch nicht empfohlen, wenn Sie Folgendes haben:
- Offene Wunden oder Hauterkrankungen
- Eine ansteckende Krankheit
- Ein Zustand, der Anfälle verursacht
- Eine Geschichte von Halluzinationen
Lohnt es sich, die Float-Therapie auszuprobieren?
Begrenzte Forschungsergebnisse zeigen vielversprechende Ergebnisse bei der Float-Therapie. Wenn Sie bereit sind, in ein sensorisches Deprivationsbecken zu gehen, scheint es kaum ein Risiko zu sein, es im Rahmen Ihres Achtsamkeitsprogramms auszuprobieren.
„Meditation gibt es in vielen Varianten und Formen“, sagt Dr. Young. „Die Float-Therapie ist nur eine weitere Option, die man in Betracht ziehen sollte.“

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von Swip Health teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
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