Contracep-Injektion: Anwendung und mögliche Wirkungen

Contracep ist ein Injektionsmittel, das Medroxyprogesteron enthält, ein synthetisches Progesteronhormon, das als Verhütungsmittel verwendet wird und durch die Hemmung des Eisprungs und die Verringerung der Verdickung der inneren Gebärmutterschleimhaut wirkt.

Dieses Arzneimittel ist in Apotheken zu einem Preis von etwa 15 bis 23 Reais erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

Wozu dient es?

Contracep ist ein injizierbares Mittel zur Schwangerschaftsverhütung mit einer Wirksamkeit von 99,7 %. Dieses Arzneimittel enthält Medroxyprogesteron, das den Eisprung verhindert. Dabei handelt es sich um den Vorgang, bei dem die Eizelle aus dem Eierstock freigesetzt wird und sich dann in Richtung Gebärmutter bewegt, wo sie dann befruchtet werden kann. Erfahren Sie mehr über den Eisprung und die fruchtbare Zeit einer Frau.

Dieses synthetische Progesteronhormon hemmt die Sekretion der Gonadotropine LH und FSH, bei denen es sich um Hormone handelt, die von der Hypophyse des Gehirns produziert werden, die für den Menstruationszyklus verantwortlich ist. Dadurch wird der Eisprung verhindert und die Dicke der Gebärmutterschleimhaut verringert, was zu einer empfängnisverhütenden Wirkung führt.

Wie ist es einzunehmen?

Dieses Arzneimittel muss vor der Anwendung gut geschüttelt werden, um eine gleichmäßige Suspension zu erhalten, und muss von medizinischem Fachpersonal intramuskulär auf die Gesäßmuskulatur oder die Oberarmmuskulatur aufgetragen werden.

Die empfohlene Dosierung beträgt 150 mg alle 12 oder 13 Wochen, wobei der maximale Abstand zwischen den Anwendungen 13 Wochen nicht überschreiten darf.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Contracep auftreten, sind Nervosität, Kopfschmerzen und Bauchschmerzen. Darüber hinaus kann dieses Arzneimittel je nach Person zu einer Gewichtszunahme oder -abnahme führen.

Seltener können Symptome wie Depression, verminderter sexueller Appetit, Schwindel, Übelkeit, vergrößertes Bauchvolumen, Haarausfall, Akne, Hautausschlag, Rückenschmerzen, Vaginalausfluss, Brustempfindlichkeit, Flüssigkeitsansammlung und Schwäche auftreten.

Wer sollte das nicht nehmen 

Dieses Arzneimittel ist bei Männern, schwangeren Frauen oder Frauen, die vermuten, schwanger zu sein, kontraindiziert. Es sollte auch nicht bei Personen mit Allergien gegen einen Bestandteil der Formel, bei nicht diagnostizierten Vaginalblutungen, Brustneoplasien, Leberproblemen, thromboembolischen oder zerebrovaskulären Erkrankungen und einer Vorgeschichte von versäumten Abtreibungen angewendet werden.