Was ist das Lynch-Syndrom, Ursachen und wie erkennt man es?

Was ist das:

Das Lynch-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die das Risiko erhöht, vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs zu erkranken. Typischerweise weisen Familien mit Lynch-Syndrom eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Darmkrebsfällen auf, was dem Arzt bei der Diagnosestellung helfen kann.

Obwohl es keine einfache Möglichkeit gibt, das Krebsrisiko zu senken, können ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Besuche beim Gastroenterologen das Risiko von Komplikationen verringern, selbst wenn sich Krebs entwickelt, da die Behandlung schnell begonnen werden kann.

So erkennen Sie das Lynch-Syndrom

Das Lynch-Syndrom ist eine genetische, erbliche Erkrankung, die nicht zum Auftreten von Anzeichen oder Symptomen führt. Daher erfolgt die Identifizierung dieser Veränderung durch die Beurteilung einiger Kriterien durch den Arzt, wie zum Beispiel:

  • Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr haben;
  • Familiengeschichte von Darmkrebs bei jungen Menschen;
  • Mehrere Fälle von Gebärmutterkrebs in der Familiengeschichte;

Darüber hinaus können Familien mit vielen Fällen anderer verwandter Krebsarten, wie Eierstock-, Blasen- oder Hodenkrebs, ebenfalls am Lynch-Syndrom leiden. Zusätzlich zur Identifizierung durch die Bewertung von Kriterien kann die Bestätigung durch molekulargenetische Tests erfolgen, die darauf abzielen, Mutationen in Genen zu identifizieren, die mit diesem Syndrom in Zusammenhang stehen.

Was verursacht das Syndrom?

Beim Lynch-Syndrom tritt eine Fehlbildung in einem der Gene auf, die für die Beseitigung von DNA-Veränderungen verantwortlich sind und so die Entstehung von Krebs verhindern. Zu diesen Genen können MLH1, MSH2, MSH6, PMS2 und EPCAM gehören. Daher werden häufig Laborblutuntersuchungen durchgeführt, um diese Veränderungen zu bestätigen.

Es gibt jedoch auch Fälle von Familien, in denen das Syndrom auftritt, ohne dass sich diese 5 Gene verändert haben.

Welche Risiken birgt das Syndrom?

Neben einem erhöhten Risiko, vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs zu erkranken, kann das Lynch-Syndrom auch die Entstehung anderer Krebsarten begünstigen, wie zum Beispiel:

  • Magenkrebs;
  • Krebs der Leber oder der Gallenwege;
  • Harnwegskrebs;
  • Nierenkrebs;
  • Hautkrebs;
  • Krebs der Gebärmutter oder der Eierstöcke bei Frauen;
  • Tumor im Gehirn.

Aufgrund des erhöhten Risikos verschiedener Krebsarten ist es ratsam, regelmäßig Konsultationen mit verschiedenen Fachärzten durchzuführen, um Tests durchzuführen und etwaige Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Der in diesen Fällen üblicherweise durchgeführte Test ist eine genetische Beratung, die beispielsweise das Krebsrisiko und die Möglichkeit einer Weitergabe des Gens an Kinder prüft. Verstehen Sie, was genetische Beratung ist und wie sie durchgeführt wird.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Es gibt keine spezifische Behandlung für das Lynch-Syndrom. Einige Vorsichtsmaßnahmen können jedoch dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken, z. B. eine gesunde und ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und die Vermeidung von Rauchen und Trinken, da diese Faktoren die Entstehung einiger Krebsarten begünstigen können.

Darüber hinaus kann ein erhöhter Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Antioxidantien sind, auch dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken. Sehen Sie sich das Rezept für 4 einfache Säfte an, die helfen, Krebs vorzubeugen.