Hauptursachen für lockere Zähne und was zu tun ist

Lockere Zähne gelten als normal, wenn sie im Kindesalter auftreten, da sie dem Zeitraum entsprechen, in dem Milchzähne ausfallen, um die Bildung bleibender Zähne zu ermöglichen.

Wenn lockere Zähne jedoch mit anderen Symptomen wie Kopfschmerzen, Kieferschmerzen oder Zahnfleischbluten einhergehen, ist es wichtig, den Zahnarzt zu konsultieren, da dies auf ernstere Situationen hinweisen kann, die gemäß den Anweisungen des Zahnarztes behandelt werden müssen.

Unabhängig von der Ursache lockerer Zähne ist es wichtig, dass die Person gute Mundhygienegewohnheiten anwendet, ihre Zähne nach den Hauptmahlzeiten putzt und Zahnseide verwendet. Auf diese Weise können nicht nur Zahnlockerungen, sondern auch andere Zahnveränderungen vermieden werden.

1. Zahnwechsel

Lockere Zähne im Kindesalter sind ein natürlicher Vorgang im Körper, denn sie entsprechen der Veränderung der Zähne des Kindes, also dem Zeitraum, in dem die im Volksmund „Milchzähne“ genannten Zähne ausfallen, sodass die bleibenden Zähne wachsen und das bleibende Gebiss bilden. Die ersten Zähne fallen etwa im Alter von 6 bis 7 Jahren aus und es kann bis zu 3 Monate dauern, bis sie vollständig durchbrechen. Erfahren Sie mehr darüber, wann Zähne auszufallen beginnen.

Was zu tun:Da es sich um einen natürlichen Prozess im Körper handelt, ist keine besondere Pflege notwendig, es wird lediglich empfohlen, dass das Kind gute Hygienegewohnheiten anwendet, wie z. B. mindestens dreimal täglich die Zähne putzen und Zahnseide verwenden.

2. Schlag ins Gesicht

In manchen Fällen kann man nach einem starken Schlag ins Gesicht das Gefühl haben, dass die Zähne weicher sind. Dies liegt daran, dass die parodontalen Bänder, die dafür verantwortlich sind, den Zahn zu stabilisieren und an Ort und Stelle zu halten, beeinträchtigt sein könnten. Aufgrund der Beeinträchtigung dieses Bandes ist es daher möglich, dass die Zähne ihre Festigkeit und Stabilität verlieren und weich werden.

Was zu tun:In diesem Fall ist es wichtig, dass der Zahnarzt konsultiert wird, da so eine Beurteilung erfolgen und die Schwere des Traumas an der Stelle bestimmt werden kann. Daher können nach Einschätzung des Zahnarztes Strategien zur Stabilisierung der Zähne empfohlen werden, wie zum Beispiel das Einsetzen von Retainern.

Wenn der Schlag das Kind traf und es sich bei dem losen Zahn um einen Milchzahn handelt, empfiehlt der Zahnarzt möglicherweise die Entfernung dieses Zahns. Es ist jedoch wichtig, dass das Kind einige Vorsichtsmaßnahmen trifft, um Komplikationen wie beispielsweise Infektionen im Mund zu vermeiden. 

3.  Parodontitis

Parodontitis ist eine Erkrankung, die durch eine chronische Entzündung des Zahnfleisches gekennzeichnet ist, die auf eine übermäßige Vermehrung von Bakterien zurückzuführen ist und zur Zerstörung des Gewebes führt, das den Zahn stützt, und ihn weich macht. Diese Situation lässt sich an Anzeichen und Symptomen erkennen, die die Person möglicherweise aufweist, wie z. B. Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, Mundgeruch, Schwellungen und Rötungen des Zahnfleischs. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer Parodontitis erkennen.

Was zu tun:Wenn die Person Anzeichen einer Parodontitis aufweist, ist es wichtig, dass der Zahnarzt konsultiert wird, da so die Behandlung eingeleitet werden kann, mit dem Ziel, eine Zahnerweichung und einen Zahnverlust zu verhindern. Daher empfiehlt der Zahnarzt möglicherweise die Entfernung von Zahnstein, der in diesen Fällen normalerweise vorhanden ist, und empfiehlt zusätzlich eine verbesserte Zahnreinigung, die Verwendung von Zahnseide und alkoholfreies Mundwasser. Erfahren Sie, wie die Behandlung einer Parodontitis aussehen sollte.

4. Bruxismus

Bruxismus ist eine Situation, in der eine Person dazu neigt, nachts unbewusst die Zähne zusammenzubeißen und zu knirschen, was dazu führen kann, dass die Zähne mit der Zeit weicher werden. Neben lockeren Zähnen kommt es häufig auch zu Kopf- und Kieferschmerzen, insbesondere nach dem Aufwachen. Erfahren Sie, wie Sie Bruxismus erkennen.

Was zu tun:Nachdem der Bruxismus bestätigt wurde, empfiehlt der Zahnarzt möglicherweise die Verwendung einer Schiene für die Nacht, damit die Person nicht mit den Zähnen knirscht und sich abnutzt. In manchen Fällen kann auch die Einnahme einiger Medikamente angezeigt sein, um die durch Bruxismus verursachten Beschwerden zu lindern.