Diät gegen Darmpolypen: Was man essen und was man meiden sollte

Die Ernährung gegen Darmpolypen sollte wenig gesättigte Fette enthalten, die in frittierten Lebensmitteln und verarbeiteten Produkten enthalten sind, und reich an Ballaststoffen, die beispielsweise in natürlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Früchten, Blättern und Getreide enthalten sind, sowie den Verzehr von mindestens 2 Litern Wasser pro Tag. 

Ziel dieser ausgewogenen Ernährung ist es, das Wachstum, das Entzündungsrisiko und das Auftreten neuer Polypen zu reduzieren und mögliche Blutungen nach dem Stuhlgang zu verhindern. 

Doch auch bei ausreichender Ernährung kann der Hausarzt oder Gastroenterologe in manchen Fällen die Entfernung von Darmpolypen empfehlen, um deren Entstehung in Darmkrebs zu verhindern. Sehen Sie, wie Polypen entfernt werden. 

Diät für Menschen mit Darmpolypen

Bei Darmpolypen ist es wichtig, Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte zu sich zu nehmen, da diese dazu beitragen, dass der Darm ohne zusätzliche Anstrengung funktioniert und die Darmflora erhalten bleibt, wodurch Polypenblutungen verhindert und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens neuer Polypen verringert wird. Diese Lebensmittel können sein:

  • Blätter: Salat, Grünkohl, Rucola, Mangold, Brunnenkresse, Sellerie, Endivie und Spinat;
  • Hülsenfrüchte: grüne Bohnen, Kürbis, Karotten, Rote Bete und Aubergine;
  • Vollkornprodukte: Weizen, Hafer, Reis;
  • Früchte: Erdbeere, Birne mit Schale, Papaya, Pflaume, Orange, Ananas, Pfirsich, Feige und Aprikose, Avocado;
  • Früchte Ölsaaten: Walnüsse, Kastanien;
  • Trockenfrüchte: Rosinen, Datteln;
  • Gute Fette:Olivenöl, Kokosöl;
  • Samen: Leinsamen, Chia, Kürbis und Sesam;
  • Probiotika: Joghurt, Kefir, Kombucha und Sauerkraut;
  • Magermilch und Derivate: Weißkäse wie Ricotta, Minas Frescal und Cottage.

Im Allgemeinen sind Darmpolypen kein Zeichen für etwas Ernsteres. Es wird jedoch empfohlen, auf Blutungen und Schmerzen zu achten, da dies auf eine Entwicklung hinweisen kann. In diesem Fall empfiehlt der Gastroenterologe möglicherweise die Entfernung, um Komplikationen wie Entzündungen und Krebs zu vermeiden. Finden Sie die Ursache von Darmpolypen und deren Behandlung heraus. 

Lebensmittel, die vermieden werden sollten

Um zu verhindern, dass sich Darmpolypen entzünden oder wachsen, sollten Sie keine Lebensmittel essen, die reich an gesättigten Fetten sind, wie z. B. frittierte Lebensmittel, Kuchen, Snacks, gefrorene oder verarbeitete Lebensmittel wie Saucen, Brühen, Fast Food, Würstchen und gelben Käse.

Darüber hinaus ist es wichtig, raffinierte und verarbeitete Lebensmittel wie Weißbrot und Produkte aus raffiniertem Mehl zu meiden.

Menüoption

Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel für ein 3-Tages-Menü, das in der Diät gegen Darmpolypen eingesetzt werden kann und eine ballaststoff- und nährstoffreiche Diät mit wenig gesättigten Fettsäuren ist:

Snack  Reise 1 Reise 2 Reise 3
Frühstück Vollkornbrot mit Orangensaft und einem ungeschälten Apfel. Bananen-Smoothie und Naturjoghurt mit Minze. Naturjoghurt mit ungeschälten Fruchtstücken und Müsli nach Geschmack.
Morgensnack Avocado-Smoothie mit Haferkleie. Früchte mit Leinsamenmehl mischen. Vollkornbrot mit Ricotta und Erdbeersaft.
Mittagessen Gebackener Reis mit zerkleinerter Hähnchenbrust, Mangold, Brunnenkresse und Rosinen. Mit Ricotta und aromatischen Kräutern (Basilikum, Petersilie, Schnittlauch) gefüllte Auberginen + brauner Reis und Salat, Tomaten- und Pflaumensalat. Gegrillte Hähnchenschenkel, Reis, Bohnen, Spinatsalat mit Rucola, verschiedenes Gemüse, gewürzt mit Olivenöl. Zum Nachtisch eine Scheibe Ananas.
Nachmittagssnack Naturjoghurt mit Früchten und Haferflocken. Natürliches gefrorenes Bananeneis mit Chia und Datteln + 1 Vollkorntoast.

Tasse Papaya-Smoothie mit 2 Esslöffeln Leinsamen und Vollkorntoast.

Zum Mittagessen Blättermischung mit gedünstetem Gemüsesalat.  Kürbisbrühe mit Grünkohl und Sesam. Mit Gemüse gekochter Seehecht und zum Nachtisch Erdbeeren nach Geschmack.

Dieses Menü ist nur ein Beispiel und daher müssen im Laufe der Woche weitere Lebensmittel zur Ernährung hinzugefügt werden. Die Mengen können je nach Ernährungsbedarf und Alter variieren, zusätzlich zu der Tatsache, dass die Person möglicherweise an einer anderen Krankheit leidet.

Daher empfiehlt es sich, einen Ernährungsberater zu konsultieren, um eine umfassende Beurteilung vorzunehmen und einen bedarfsgerechten Ernährungsplan zu erstellen.