Um sicherzustellen, dass dem Baby ausreichend Milch angeboten wird, ist es wichtig, dass das Stillen bis zum sechsten Monat nach Bedarf erfolgt, also ohne zeitliche Einschränkungen und ohne Fütterungszeit, jedoch mindestens 8 bis 12 Mal in einem 24-Stunden-Zeitraum.
Wenn diese Empfehlungen befolgt werden, wird das Baby kaum hungern, da es ausreichend ernährt wird.
Dennoch sollte die Mutter nach dem Stillen auf folgende Anzeichen achten, um zu bestätigen, ob das Stillen wirklich ausreichend war:
- Das Schluckgeräusch des Babys war deutlich zu hören;
- Das Baby wirkt nach dem Stillen ruhig und entspannt;
- Das Baby ließ die Brust spontan los;
- Die Brust fühlte sich nach dem Stillen leichter und weicher an;
- Die Brustwarze ist die gleiche wie vor dem Stillen, sie ist nicht flach oder weiß.
Einige Frauen berichten möglicherweise über Durst, Schläfrigkeit und Entspannung, nachdem sie ihrem Baby Milch gegeben haben. Dies sind ebenfalls starke Anzeichen dafür, dass das Stillen wirksam war und das Baby genug bekommen hat.
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Andere Möglichkeiten, effektives Stillen zu erkennen
Zusätzlich zu den Anzeichen, die unmittelbar nach dem Stillen beobachtet werden können, gibt es weitere Anzeichen, die im Laufe der Zeit beobachtet werden können und die Aufschluss darüber geben, ob das Baby ausreichend gestillt wird, wie zum Beispiel:
1. Das Baby legt sich richtig an die Brust
Das richtige Anlegen der Brust ist für eine gute Ernährung des Kindes unerlässlich, da es dafür sorgt, dass das Baby die Milch effektiv und ohne Erstickungsgefahr saugen und schlucken kann. Schauen Sie sich an, wie das Baby beim Stillen richtig anlegen soll.
2. Das Gewicht des Babys nimmt zu
In den ersten drei Lebenstagen verlieren Neugeborene häufig an Gewicht. Nach dem fünften Tag des Stillens, wenn die Milchproduktion zunimmt, nimmt das Baby das verlorene Gewicht innerhalb von 14 Tagen wieder zu und nimmt nach dieser Zeit in den ersten drei Monaten etwa 20 bis 30 Gramm pro Tag und in den drei bis sechs Monaten etwa 15 bis 20 Gramm pro Tag zu.
3. Nasse Windeln werden 4-mal täglich gewechselt
Direkt nach der Geburt, in der ersten Woche, muss das Baby bis zum 4. Tag täglich eine Windel mit Urin benetzen. Nach diesem Zeitraum werden schätzungsweise 4 bis 5 Windeln pro Tag verwendet, die zudem schwerer und feuchter sein sollten, was ein guter Hinweis darauf ist, dass ausreichend gestillt wird und das Baby gut mit Flüssigkeit versorgt ist.
4. Schmutzige Windeln werden dreimal täglich gewechselt
Der Kot verhält sich in den ersten Tagen nach der Geburt wie Urin, d. h. das Baby hat an jedem Tag der Geburt bis zum 4. Tag eine schmutzige Windel. Danach wechselt der Kot von grün oder dunkelbraun zu einem eher gelblichen Farbton und die Windeln werden mindestens dreimal täglich gewechselt, außerdem sind sie im Vergleich zur ersten Woche in größerer Menge vorhanden.

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