5 Gründe, warum Frauen mehr Migräne haben

Migräneattacken treten bei Frauen drei- bis fünfmal häufiger auf als bei Männern, was hauptsächlich auf hormonelle Veränderungen zurückzuführen ist, denen der weibliche Körper im Laufe des Lebens unterliegt.

Daher kann der Anstieg und Abfall des Östrogen- und Progesteronspiegels, der aufgrund von Situationen wie der Menstruation, der Einnahme von Hormonpillen und einer Schwangerschaft auftritt, Migräneattacken verschlimmern, die als hormonelle Migräne bezeichnet werden. Obwohl die genaue Ursache dieser Situation nicht bekannt ist, liegt die Ursache wahrscheinlich darin, dass diese Hormone eine stimulierende Wirkung auf das Gehirn haben können.

Zu den Hauptursachen für Migräne bei Frauen gehören:

1. Menstruation

Während des Menstruationszyklus kommt es bei Frauen zu einem Abfall und Anstieg des Östrogenspiegels, was zu Migräneattacken führen kann. Diese Veränderung ist während des PMS ausgeprägter, weshalb viele Frauen in dieser Zeit Schmerzen verspüren können.

Aus diesem Grund kann es bei einigen Frauen zu einer Besserung der Symptome durch die Anwendung von Verhütungsmitteln kommen, allerdings kann die Einnahme dieser Pillen in manchen Fällen auch zu einer Verschlimmerung der Krisen führen.

2. Verwendung von Hormonen

Ein erhöhter Östrogenspiegel im Körper kann Migräne verursachen. Aus diesem Grund entwickeln manche Frauen Migräne, während sie sich hormonellen Behandlungen unterziehen, wie z. B. der Anwendung von Verhütungsmitteln in Pillenform, Injektionen, Vaginalringen oder Hormonimplantaten in die Haut.

Finden Sie heraus, welche Hauptnebenwirkungen die Verwendung von Verhütungsmitteln hat.

3. Schwangerschaft

Im ersten Trimester der Schwangerschaft erlebt eine Frau eine Phase intensiver hormoneller Veränderungen, sodass es in dieser Zeit häufig zu vermehrten Schmerzattacken kommt. Während des zweiten und dritten Trimesters kommt es zu einem ständigen Abfall des Östrogenspiegels im Verhältnis zum Progesteron, der in vielen Fällen für die Besserung der Migräne verantwortlich sein kann.

Doch kurz nach dem Ende der Schwangerschaft kommt es bei der Frau erneut zu einer plötzlichen Veränderung dieser Hormone, die ebenfalls neue Krisen auslösen kann.

4. Wechseljahre

Nach der Menopause verspüren Frauen eine Besserung ihrer Migräne, was darauf zurückzuführen ist, dass der Östrogenspiegel sinkt und konstanter wird. Allerdings kann es bei Frauen, die eine Hormonersatztherapie nehmen, zu Krisen kommen, da diese Behandlung den Hormonspiegel wieder deutlich erhöht.

5. Stress und Angst

Der Alltag vieler Frauen ist häufig überlastet, da viele ihre beruflichen Aktivitäten mit einem Übermaß an Aufgaben zur Haus- und Kinderbetreuung vereinbaren müssen.

Diese Verantwortung und die geringere Chance auf Ruhe sind wichtige Ursachen für Migräne bei Frauen.

Wie man Migräne behandelt

Die Behandlung von Migräne umfasst hauptsächlich eine Umstellung des Lebensstils, der Ernährung und der Einnahme von Medikamenten.

Migräne-Nahrung

Die Einhaltung Ihrer Migräne-Diät kann dazu beitragen, deren Häufigkeit zu reduzieren. Einige Richtlinien sind:

  • Erhöhen Sie den Verbrauch von: Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, wie Fischöl und Chiasamen;
  • Vermeiden: anregende Lebensmittel wie Kaffee, schwarzer Tee und Coca-Cola, alkoholische Getränke und verarbeitete Lebensmittel;
  • Nehmen Sie natürliche Beruhigungsmittel:wie Kamille, Linde und Zitronenmelisse.

Es ist auch wichtig, die Anweisungen Ihres Arztes zur Migränebehandlung zu befolgen.

Mittel gegen Migräne

Die Einnahme von Migränemedikamenten sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Manchmal kann die Einnahme von Medikamenten wie Neosaldina und Maracujina ausreichend sein, aber wenn die Migräne anhaltend ist oder das Leben der Frau einschränkt, kann der Neurologe die Einnahme von Migränemedikamenten empfehlen, wie zum Beispiel:

  • Amitriptylin;
  • Lexapro;
  • Venlafaxin;
  • Atenolol
  • Topiramat;
  • Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium und Coenzym Q10.

Wenn Schlaflosigkeit häufig auftritt, kann die Einnahme von Melatonin für einen besseren Schlaf sorgen und so auch bei der Bekämpfung von Migräne helfen.

Sehen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie, was Sie tun können, um Migräne vorzubeugen:

Lebensmittel, die Migräne verursachen

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