Furacin (Nitrofural): wofür es ist und wie man es verwendet

Furacin ist ein Arzneimittel, das Nitrofural enthält, eine antibakterielle Substanz, die gegen Mikroorganismen wirkt, die Hautinfektionen wie Impetigo oder Furunkel verursachen können.

Dieses Mittel kann in Form einer Salbe mit 30 g oder als Lösung in Flaschen mit 30 ml erworben werden. Da es sich um ein antibakterielles Mittel handelt, sollte seine Anwendung immer von einem Arzt empfohlen werden, da es die Entwicklung anderer Mikroorganismen, wie z. B. Pilze, begünstigen kann, die letztendlich eine neue Infektion verursachen könnten.

Inhaltsverzeichnis

Wozu dient es?

Furacin ist zur Behandlung von Hautinfektionen wie Impetigo, Furunkeln und Pyodermie indiziert, insbesondere nach einem Trauma oder der Entfernung eingewachsener Haare, nach einer Haarentfernung mit Wachs, Entfernung von Splittern, Manipulation von Mitessern und Whiteheads, eingewachsenen Nägeln oder nach Insektenstichen.

Darüber hinaus kann es auch zur Behandlung von Verbrennungen 2. und 3. Grades, bei Vorliegen einer Infektion oder Infektionsgefahr oder nach Hauttransplantationen eingesetzt werden, bei denen eine bakterielle Kontamination zu einer Abstoßung des Transplantats führen kann.

Wie zu verwenden

Furacin wird als Creme oder flüssige Lösung verwendet und muss auf die Haut aufgetragen werden. Bei Erwachsenen und Jugendlichen muss eine kleine Menge des Produkts mit steriler Gaze ein- bis dreimal täglich oder je nach Anzahl der Verbandwechsel etwa 10 Tage lang direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Furacin verursacht normalerweise keine Nebenwirkungen, kann jedoch in einigen Fällen Juckreiz, Schwellungen oder Beulen auf der Haut verursachen.

Wer sollte es nicht verwenden?

Die Anwendung von Furacin ist kontraindiziert, wenn eine Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels besteht. Darüber hinaus sollte die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit nur unter Anleitung eines Geburtshelfers erfolgen.