Desoxycholsäure: Was es ist, wozu es dient und wie es angewendet wird

Was ist das:

Desoxycholsäure ist eine injizierbare Substanz zur Reduzierung des submentalen Fettgewebes bei Erwachsenen, auch bekannt als Doppelkinn oder Doppelkinn. Sie ist eine nicht-invasive und sicherere Lösung als eine Operation und zeigt bereits bei den ersten Anwendungen sichtbare Ergebnisse.

Diese Behandlung kann in Schönheitskliniken durch einen Arzt oder in einer Zahnklinik durch einen Zahnarzt durchgeführt werden, wobei der Preis für jede Anwendung von Person zu Person unterschiedlich ist, beispielsweise abhängig von der Fettmenge oder der zu behandelnden Region, und es daher ratsam ist, zunächst eine Abklärung mit dem Arzt durchzuführen.

Entdecken Sie weitere Behandlungen zur Beseitigung eines Doppelkinns.

Wozu dient es?

Desoxycholsäure ist ein Molekül, das im menschlichen Körper in Gallensalzen vorkommt und zur Verstoffwechselung von Fetten dient. Wenn diese Substanz auf die Wangenregion aufgetragen wird, zerstört sie Fettzellen, auch Adipozyten genannt, und stimuliert so eine Entzündungsreaktion im Körper, die dabei hilft, Zellabfälle und Fettstücke in der Region zu beseitigen.

Da Adipozyten zerstört werden, sammelt sich an dieser Stelle weniger Fett an und die Ergebnisse können etwa 30 Tage nach dem Eingriff sichtbar sein.

So erfolgt die Antragstellung

Desoxycholsäure muss von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden. Um den Schmerz der Injektion zu lindern, kann zuvor ein örtliches Anästhetikum angewendet werden. Die empfohlene Dosis beträgt etwa 6 Anwendungen von 10 ml im Abstand von mindestens einem Monat. Die Anzahl der Anwendungen hängt jedoch auch von der Fettmenge der Person ab.

Desoxycholsäure wird mit einer Dosis von 2 mg/cm2 in das subkutane Fettgewebe im Kieferbereich injiziert, aufgeteilt in 50 Injektionen von jeweils maximal 0,2 ml bis zu einer Gesamtmenge von 10 ml im Abstand von 1 cm.

Der Bereich in der Nähe des Nervus mandibularis marginalis sollte gemieden werden, um Verletzungen dieses Nervs zu vermeiden, die zu einer Asymmetrie des Lächelns führen können.

Wenn es nicht angegeben ist

Injizierbare Desoxycholsäure ist bei Vorliegen einer Infektion an der Injektionsstelle und bei Personen unter 18 Jahren kontraindiziert. Darüber hinaus sollte es nicht von schwangeren oder stillenden Frauen angewendet werden, da keine ausreichenden Studien vorliegen, die die Sicherheit belegen.

Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Desoxycholsäure auftreten können, sind Schwellungen, Hämatome, Schmerzen, Taubheitsgefühl, Erythem, Verhärtung an der Injektionsstelle und seltener Schluckbeschwerden. Darüber hinaus besteht, wenn auch selten, das Risiko einer Schädigung und Infektion des Kiefernervs.