Arachnoiditis: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Was ist das:

Arachnoiditis ist eine Entzündung der Arachnoidea, einer Membran, die das Gehirn und die Rückenmarksnerven bedeckt und schützt. Diese Art von Entzündung kann durch eine Infektion durch Viren oder Bakterien entstehen, sie kann aber auch die Folge eines starken Schlags auf die Wirbelsäule, einer chronischen Kompression der Spinalnerven, der Verwendung bestimmter chemischer Substanzen, der Anwendung von Anästhetika oder Schmerzmitteln direkt an der Wirbelsäule sowie einer Komplikation einer Wirbelsäulenoperation sein.

Diese Art von Entzündung tritt am häufigsten in der Wirbelsäule auf und kann überall auftreten, im Hals-, Brust- und Lendenbereich. Je nachdem, wo die Arachnoiditis auftritt und welche Nerven betroffen sind, können unterschiedliche Arten von Symptomen auftreten. Am häufigsten sind anhaltende chronische Schmerzen, Kribbeln und Muskelkrämpfe, insbesondere in den Beinen.

Die Behandlung einer Arachnoiditis ist schwierig und muss von einem Neurologen gut angeleitet werden, um die Symptome zu kontrollieren und das Auftreten neuer Komplikationen zu verhindern. Die Prognose für diese Art von Erkrankung ist immer sehr vorsichtig, da das Entwicklungsmuster der Symptome nicht bekannt ist.

Hauptsymptome

Die Symptome einer Arachnoiditis können je nach betroffener Stelle variieren. Die häufigsten Symptome sind jedoch:

  • Dor crônica persistente;
  • Brennendes Gefühl in den Gliedmaßen;
  • Kribbeln in den Gliedern;
  • Muskelkrämpfe und -krämpfe;
  • Verlust der Kontrolle über die Blase und/oder den Darm.

Mit fortschreitender Arachnoiditis kommt es häufig zu einem „Verkleben“ der Nerven und Blutgefäße, was letztendlich zu einer Verschlechterung der Schmerzen und aller neurologischen Symptome führt. Aus diesem Grund sollte so schnell wie möglich mit der Behandlung begonnen werden, um zu versuchen, die Schmerzen zu kontrollieren und das Fortschreiten der Entzündung zu stabilisieren.

So bestätigen Sie die Diagnose

Obwohl es wichtig ist, so schnell wie möglich mit der Behandlung zu beginnen, kann die Diagnose einer Arachnoiditis einige Zeit in Anspruch nehmen, da es andere, weniger schwerwiegende Erkrankungen gibt, die ähnliche Symptome hervorrufen können, wie beispielsweise eine Nervenkompression aufgrund eines Bandscheibenvorfalls.

Bei Verdacht auf eine Arachnoiditis kann der Arzt jedoch eine CT-Untersuchung sowie eine MRT anordnen, um das Vorliegen einer Entzündung in der Wirbelsäule festzustellen.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Es gibt keine Behandlung, die eine Arachnoiditis heilen kann, und daher zielt der Neurologe in den meisten Fällen darauf ab, chronische Schmerzen zu lindern und andere Symptome zu kontrollieren, um die Lebensqualität der Person zu verbessern. Eine der am häufigsten eingesetzten Behandlungsformen ist die Physiotherapie, die bei der Schmerzkontrolle, aber auch bei der Verbesserung eventuell auftretender neurologischer Defizite sehr hilfreich sein kann.

In manchen Fällen kann eine Operation eine Option sein, wird jedoch in der Regel als letztes Mittel eingesetzt, wenn andere Behandlungsformen erfolglos waren. Denn eine Operation kann vorübergehend Linderung verschaffen, es besteht jedoch das Risiko von Komplikationen.

In Fällen, in denen die Arachnoiditis durch Krebs, Autoimmunerkrankungen oder Infektionen wie Tuberkulose verursacht wurde, müssen diese Ursachen ebenfalls richtig behandelt werden, um die Symptome zu lindern und die Arachnoiditis zu behandeln.

Auch Menschen mit Arachnoiditis sollten sich einer Psychotherapie unterziehen, um zu lernen, mit Stress und den durch die Erkrankung bedingten Einschränkungen umzugehen und so ihre psychische Gesundheit zu fördern.