Fetales Echokardiogramm: Was es ist, wozu es dient und wie es durchgeführt wird

Was ist das:

Die fetale Echokardiographie, auch fetale Echokardiographie genannt, ist ein bildgebender Test, der normalerweise vor der Geburt durchgeführt wird und darauf abzielt, die Entwicklung, Größe und Funktion des fetalen Herzens zu überprüfen. Auf diese Weise ist es möglich, angeborene Veränderungen zu erkennen, wie zum Beispiel Veränderungen in der Kommunikation zwischen Venen und Arterien und Veränderungen im Wachstum einer Herzseite.

Die fetale Echokardiographie ist eine einfache Untersuchung, die keiner Vorbereitung bedarf und normalerweise ab der 18. Schwangerschaftswoche für alle schwangeren Frauen indiziert ist. Wenn es sich jedoch um eine Risikoschwangerschaft handelt oder bei der Frau in der Familienanamnese angeborene Herzfehler vorliegen, kann der Test in der 14. Schwangerschaftswoche angezeigt sein.

Wozu dient es?

Die fetale Echokardiographie-Untersuchung dient der Beurteilung der Form und Funktion des Herzens des Babys. Auf diese Weise kann überprüft werden, ob während der Schwangerschaft oder nach der Geburt Veränderungen vorliegen, die auf eine Herzerkrankung hinweisen und einen Eingriff erfordern.

Somit ist es durch diese Untersuchung möglich, jede Unregelmäßigkeit im Blutfluss zu identifizieren, die auf angeborene Veränderungen hinweisen kann, wie z. B. eine Hypoplasie des linken Herzens, eine Abweichung des atrioventrikulären Septums und Veränderungen in der Kommunikation zwischen den Arterien und der Aorta, und die außerdem bei der Diagnose des Down-Syndroms nützlich ist.

Wann ist angegeben

Das fetale Echokardiogramm muss zusammen mit anderen vorgeburtlichen Untersuchungen durchgeführt werden und kann ab der 18. Schwangerschaftswoche bis zur 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Dies ist der Zeitraum der Schwangerschaft, in dem aufgrund der stärkeren Reifung des fetalen Herz-Kreislauf-Systems das Hören des Herzschlags möglich wird. Bei Frauen mit Risikoschwangerschaften kann dieser Test jedoch in der 14. Schwangerschaftswoche angezeigt sein.

Diese Untersuchung ist nicht nur für die Schwangerschaftsvorsorge indiziert, sondern wird auch schwangeren Frauen empfohlen, die:

  • Sie haben in Ihrer Familie eine angeborene Herzkrankheit;
  • Hatten sie eine Infektion, die die Entwicklung des Herzens beeinträchtigen könnte, wie zum Beispiel Toxoplasmose und Röteln?
  • Diabetes haben, egal ob bereits vorhanden oder während der Schwangerschaft erworben;
  • In den ersten Wochen der Schwangerschaft nahmen sie einige Medikamente ein, etwa Antidepressiva oder Antikonvulsiva;
  • Sie sind über 35 Jahre alt, da ab diesem Alter das Risiko fetaler Fehlbildungen steigt.

Die Durchführung einer fetalen Echokardiographie ist für alle schwangeren Frauen sehr wichtig, da sie in der Lage ist, kardiale Veränderungen beim Baby zu erkennen, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt behandelt werden können, um schwerwiegendere Komplikationen zu vermeiden.

Wie wird es gemacht?

Die fetale Echokardiographie wird auf ähnliche Weise wie Ultraschall durchgeführt, jedoch werden nur die Herzstrukturen des Babys wie Klappen, Arterien und Venen sichtbar gemacht. Das Gel wird auf den Bauch der schwangeren Frau aufgetragen und mit einem Gerät namens Transducer verteilt, das Wellen aussendet, die verarbeitet, in Bilder umgewandelt und vom Arzt analysiert werden.

Anhand der Untersuchungsergebnisse kann der Arzt feststellen, ob mit dem Herz-Kreislauf-System des Babys alles in Ordnung ist oder ob kardiale Veränderungen vorliegen. So kann er feststellen, ob die Behandlung während der Schwangerschaft durchgeführt werden kann oder ob die schwangere Frau in ein Krankenhaus überwiesen werden sollte, das über eine entsprechende Struktur verfügt, um unmittelbar nach der Geburt einen chirurgischen Eingriff am Fötus durchzuführen.

Für die Prüfung ist keinerlei Vorbereitung erforderlich und sie dauert normalerweise etwa 30 Minuten. Es handelt sich um eine schmerzlose Untersuchung, die kein Risiko für Mutter und Kind darstellt.

Eine fetale Echokardiographie wird bei Risikoschwangerschaften vor der 18. Schwangerschaftswoche nicht empfohlen, da die Darstellung des Herz-Kreislauf-Systems aufgrund mangelnder Reifung nicht sehr genau ist, und auch nicht am Ende der Schwangerschaft. Darüber hinaus erschweren die Lage, die Unruhe und die Mehrlingsschwangerschaft die Durchführung der Untersuchung.

Fetales Doppler-Echokardiogramm

Mit dem fetalen Doppler-Echokardiogramm können Sie nicht nur die Herzstrukturen des Fötus sichtbar machen, sondern auch den Herzschlag des Babys hören und so überprüfen, ob der Herzschlag normal ist oder ob Anzeichen einer Herzrhythmusstörung vorliegen, die während der Schwangerschaft behandelt werden kann. Verstehen Sie, wozu der fetale Doppler dient und wie er funktioniert.