Gekeimte Lebensmittel sind Samen, die gekeimt sind, um mit der Bildung der Pflanze zu beginnen. Wenn sie in diesem Stadium verzehrt werden, liefern sie Nährstoffe wie Proteine, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, die für den Körper wichtig sind, und sind außerdem für den Darm leicht verdaulich.
Diese Lebensmittel lassen sich ganz einfach zu Hause herstellen, um sie in Säften, Salaten, Kuchen und Pasteten sowie in Suppen, Soßen und Eintöpfen zu verarbeiten und außerdem zur Herstellung von Pflanzenmilch zu verwenden.
Inhaltsverzeichnis
1. Leichte Verdauung
Der Keimungsprozess erhöht die Aktivität von Samenenzymen, bei denen es sich um Proteine handelt, die die Verdauung erleichtern und die Aufnahme von Nährstoffen im Darm erhöhen. Gekochte Lebensmittel enthalten diese Enzyme nicht, da sie bei hohen Temperaturen deaktiviert werden. Daher sind gekeimte Körner, die roh verzehrt werden können, Quellen für diese Art von Protein.
Darüber hinaus verursachen gekeimte Lebensmittel keine Blähungen, die beim Verzehr von Lebensmitteln wie gekochten Bohnen, Linsen oder Kichererbsen häufig vorkommen.
2. Bessere Nährstoffaufnahme
Gekeimte Lebensmittel erhöhen die Aufnahme von Nährstoffen im Darm, da sie reich an Enzymen und arm an ernährungshemmenden Faktoren sind. Dabei handelt es sich um Substanzen wie Phytinsäure und Tannin, die die Aufnahme von Mineralien wie Eisen, Kalzium und Zink verringern.
Nach etwa 24 Stunden, in denen die Samen in Wasser gelegt werden, sind diese schlechten Samen bereits für den Keimungsprozess verbraucht und beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme des Körpers nicht mehr.
3. Starke antioxidative Wirkung
Nach einigen Tagen der Keimung steigt der Vitamingehalt in den Samen deutlich an, insbesondere die Vitamine A, B, C und E, die über eine hohe antioxidative Wirkung verfügen. Durch den vermehrten Verzehr dieser Vitamine wird das Immunsystem gestärkt und Krankheiten wie Krebs, vorzeitiger Alterung, Herzproblemen und Infektionen vorgebeugt.
4. Ballaststoffquelle
Da gekeimte Samen roh und frisch verzehrt werden, sind sie reich an Ballaststoffen, was Vorteile wie die Verringerung des Hungergefühls, die Steigerung des Sättigungsgefühls, die Verringerung der Aufnahme von Fetten und Giftstoffen im Körper und die Verbesserung der Darmpassage mit sich bringt. Sehen Sie, welche Lebensmittel reich an Ballaststoffen sind.
5. Helfen Sie beim Abnehmen
Gekeimte Körner sind kalorienarm und reich an Ballaststoffen, weshalb sie beim Abnehmen helfen. Wenn Sie Sprossen sowie Nährstoffe, die den Stoffwechsel anregen und die Gewichtsabnahme fördern, in Ihre Ernährung aufnehmen, ist es möglich, sich gesättigter zu fühlen und weniger Kalorien zu sich zu nehmen. Sehen Sie sich 10 weitere Lebensmittel an, die Ihnen beim Abnehmen helfen.
Lebensmittel, die keimen können
Keimfähige Lebensmittel sind:
- Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Sojabohnen, Kichererbsen, Linsen, Erdnüsse;
- Gemüse: Brokkoli, Brunnenkresse, Rettich, Knoblauch, Karotte, Rote Bete;
- Samen: Quinoa, Leinsamen, Kürbis, Sonnenblume, Sesam;
- Ölsaaten: Paranüsse, Cashewnüsse, Mandeln, Walnüsse.
Bei der Verwendung in Suppen, Eintöpfen oder anderen warmen Gerichten sollten gekeimte Körner erst am Ende des Garvorgangs hinzugefügt werden, um einen Nährstoffverlust durch die hohen Temperaturen bei der Zubereitung zu vermeiden.
So keimen Sie Lebensmittel zu Hause
Um Lebensmittel zu Hause zum Keimen zu bringen, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:
- Geben Sie ein bis drei Esslöffel der ausgewählten Samen oder Körner in ein sauberes Glasgefäß oder eine Schüssel und bedecken Sie es mit gefiltertem Wasser.
- Decken Sie das Glas mit einem sauberen Tuch ab und lassen Sie die Samen 8 bis 12 Stunden lang an einem dunklen Ort einweichen.
- Gießen Sie das Wasser, in dem die Samen eingeweicht wurden, aus und spülen Sie die Samen gut unter fließendem Wasser ab.
- Geben Sie die Samen in ein weithalsiges Glasgefäß und bedecken Sie die Glasöffnung mit einem Sieb oder Filo, das mit einem Gummiband befestigt ist.
- Stellen Sie den Topf schräg auf ein Sieb, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Denken Sie daran, das Glas an einem schattigen und kühlen Ort aufzubewahren.
- Spülen Sie die Samen morgens und abends oder an den heißesten Tagen mindestens dreimal täglich aus und stellen Sie das Glasgefäß erneut gekippt, um das überschüssige Wasser abzulassen.
- Nach etwa 3 Tagen beginnen die Samen zu keimen und können nun verzehrt werden.
Die Keimzeit variiert je nach Faktoren wie der Art des Saatguts, der örtlichen Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Im Allgemeinen haben die Samen ihre maximale Wirksamkeit und können verzehrt werden, sobald sie die Keimung signalisieren, wenn also ein kleiner Spross aus dem Samen schlüpft.
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