Eparema: wofür es ist, wie man es einnimmt und welche Nebenwirkungen es hat

Was ist das:

Eparema hilft bei Verdauungsstörungen sowie Leber- und Gallengangsstörungen und hilft auch bei leichter Verstopfung. Dieses Arzneimittel entfaltet seine Wirkung durch die Stimulierung der Produktion und Ausscheidung von Galle, einer Substanz, die die Verdauung von Fetten erleichtert und als mildes Abführmittel wirkt, das keine Gewöhnung verursacht.

Dieses Arzneimittel ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und kann in Apotheken zu einem Preis gekauft werden, der je nach Verpackungsgröße und Darreichungsform zwischen 3 und 40 Reais variieren kann.

Wie ist es einzunehmen?

Eparema kann vor, während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die empfohlene Dosis beträgt einen Teelöffel, was 5 ml entspricht, pur oder verdünnt in einer kleinen Menge Wasser, zweimal täglich. Bei Durchstechflaschen beträgt die empfohlene Dosis eine Durchstechflasche zweimal täglich. Wenn die Person Verstopfung hat, kann sie vor dem Schlafengehen noch ein oder zwei Fläschchen einnehmen.

Bei Tabletten beträgt die empfohlene Dosis 1 Tablette zweimal täglich. Bei Verstopfung können vor dem Schlafengehen eine oder zwei weitere Tabletten eingenommen werden. Kinder über 10 Jahre sollten ein- bis zweimal täglich eine Tablette einnehmen.

Die Dauer der Behandlung hängt von den Bedürfnissen der Person oder den Empfehlungen des Arztes ab. Es wird jedoch nicht empfohlen, die Behandlungsdauer von zwei Wochen zu überschreiten.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Eparema auftreten können, sind Darmkrämpfe, Veränderungen oder Verschlechterungen des Geschmackssinns, Halsreizungen, Bauchschmerzen, Durchfall, schlechte Verdauung, Übelkeit, Erbrechen und Unwohlsein.

Wer sollte es nicht verwenden?

Eparema sollte nicht bei Personen mit Überempfindlichkeit gegen einen der in der Formel enthaltenen Bestandteile, bei schwangeren Frauen, stillenden Frauen, bei Kindern unter 10 Jahren oder bei Personen mit schweren Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen angewendet werden.

Darüber hinaus ist es auch nicht indiziert bei chronischer Verstopfung, akutem Abdomen, Bauchschmerzen unbekannter Ursache, Darmverschluss, ulzerativen Prozessen des Verdauungstrakts, akuten entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis oder Morbus Crohn, Refluxösophagitis, Wasserkraftstörungen, paralytischem Ileus, Reizdarm, Divertikulitis und Blinddarmentzündung.

Auch bei Diabetikern sollte es mit Vorsicht angewendet werden, da es in seiner Zusammensetzung Zucker enthält.