Uteruspolypenoperation: Durchführung und Genesung

Eine operative Entfernung von Gebärmutterpolypen wird vom Gynäkologen empfohlen, wenn die Polypen mehrmals auftreten oder Zeichen einer bösartigen Erkrankung festgestellt werden. In diesen Fällen kann auch eine Entfernung der Gebärmutter empfohlen werden.

Darüber hinaus kann auch eine Operation von Uteruspolypen empfohlen werden, um das Auftreten von Symptomen zu verhindern. In diesen Fällen ist es jedoch wichtig, dass die Operation zwischen Arzt und Patient besprochen wird, insbesondere wenn keine Schmerzen oder Blutungen vorliegen, da dies vom Gesundheitszustand der Frau und davon abhängt, ob in der Familie bereits Krebserkrankungen aufgetreten sind oder nicht.

Bei den Uterus- oder Endometriumpolypen handelt es sich größtenteils um gutartige, also nicht krebsartige Läsionen, die in vielen Fällen keine Symptome verursachen und durch übermäßiges Zellwachstum in der Innenwand der Gebärmutter entstehen. Erfahren Sie mehr über Uteruspolypen.

Wann wird angezeigt

Eine Operation von Uteruspolypen ist bei Frauen im gebärfähigen Alter angezeigt, die schwanger werden möchten, bei Frauen mit postmenopausalen Endometriumpolypen und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die beispielsweise Symptome wie Vaginalblutungen nach intimem Kontakt und zwischen den einzelnen Menstruationsperioden und Schwierigkeiten beim Schwangerwerden aufweisen. Erfahren Sie mehr über Uteruspolypen.

Wie wird der Polyp entfernt?

Die Operation von Uteruspolypen ist einfach, dauert durchschnittlich 1 Stunde und muss im Krankenhaus von einem Gynäkologen durchgeführt werden. Der Eingriff ist einfach und erfolgt ohne Schnitte im Bauchbereich, da die für den Eingriff notwendigen Instrumente durch den Vaginalkanal und den Gebärmutterhals eingeführt und anschließend der Polyp entfernt wird.

Normalerweise wird ein Teil des entfernten Polypen zur Analyse und Beurteilung seiner Eigenschaften an das Labor geschickt, um seine Gutartigkeit zu bestätigen.

Da es sich um einen einfachen Eingriff handelt, wird die Frau nach der Operation häufig entlassen. Je nach Alter, Größe des Polypen und Anzahl der entfernten Polypen kann es jedoch erforderlich sein, dass die Frau länger im Krankenhaus bleibt.

Wie ist die Genesung?

Die Genesung nach einer Operation zur Polypenentfernung erfolgt im Allgemeinen schnell, es müssen jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen während der postoperativen Phase beachtet werden, wie zum Beispiel:

  • Vermeiden Sie in den ersten 6 Wochen nach der Genesung engen Kontakt;
  • Duschen Sie kurz und lassen Sie kein heißes Wasser in den Intimbereich gelangen.
  • Sorgen Sie für eine angemessene Intimhygiene, indem Sie sich drei- bis viermal täglich mit kaltem Wasser und Intimseife waschen. 
  • Wechseln Sie Ihr Baumwollhöschen täglich und ersetzen Sie Ihren Tagesschutz 4 bis 5 Mal am Tag.

Wenn eine Frau nach der Operation Schmerzen und Unwohlsein verspürt, kann der Arzt Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen verschreiben. 

Mögliche Komplikationen

Zu den möglichen Komplikationen, die nach einer Operation wegen Uteruspolypen auftreten können, gehören Infektionen und innere oder äußere Blutungen, die mit Ohnmacht, starken Schmerzen und Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen einhergehen können. 

Obwohl Komplikationen nach der Entfernung von Uteruspolypen selten sind, können das Auftreten dieser Symptome sowie Fieber, Schwellungen im Bauch oder Ausfluss mit unangenehmem Geruch auch Warnzeichen für einen erneuten Arztbesuch sein.

Kann der Polyp in der Gebärmutter zurückkommen?

Der Polyp in der Gebärmutter kann zurückkehren, sein erneutes Auftreten ist jedoch selten und hängt nicht nur mit dem Alter und den Wechseljahren der Frau zusammen, sondern auch mit anderen Faktoren wie Fettleibigkeit und Bluthochdruck.

Um das Auftreten anderer Uteruspolypen zu verhindern, müssen Sie daher auf eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker, Fett und Salz sowie viel Gemüse und Obst achten. Darüber hinaus ist auch körperliche Bewegung sehr wichtig, da sie nicht nur dabei hilft, das Gewicht zu reduzieren bzw. zu halten, sondern auch, den Blutdruck unter Kontrolle zu halten.