Milchproduktion während der Schwangerschaft: Wann sie stattfindet und wie man sie stimuliert

Die Muttermilchproduktion beginnt im ersten Trimester der Schwangerschaft, nimmt jedoch ab dem 2. Trimester tendenziell zu. Aus diesem Grund kann es bei vielen schwangeren Frauen einige Wochen oder Monate vor der Geburt zu einem Milchverlust kommen. Diese Milch wird als Kolostrum bezeichnet und ist die erste Milchart, die eine Frau produziert, um ihr Baby zu ernähren. Sie ist sehr reich an Wasser und Proteinen.

„Echte“ Milch, die reicher an Fett und Kohlenhydraten ist, erscheint erst nach der Geburt, wenn die von der Plazenta produzierten Hormone abnehmen und das Baby beim Saugen an der Brust eine stärkere Produktion anregt. Sehen Sie, wie sich die Muttermilch im Laufe der Zeit entwickelt.

So stimulieren Sie den Milchfluss

Im Allgemeinen dauert es in der ersten Schwangerschaft länger, bis die Milch abgebaut ist, sodass eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 4 Litern pro Tag erforderlich ist, da Wasser der Hauptbestandteil der Milch ist. Darüber hinaus sollte das Baby zum Stillen auch dann an die Brust gelegt werden, wenn keine Milch austritt, da durch den Kontakt zwischen Mutter und Kind die Produktion der Hormone Prolaktin und Oxytocin weiter erhöht wird, die die Milchproduktion und -abgabe anregen.

Nach der Geburt des Babys nimmt die Muttermilchproduktion erst nach etwa 48 Stunden deutlich zu. Dies ist die Zeit, die benötigt wird, bis das Hormon Prolaktin im Blutkreislauf ansteigt und den Körper dazu anregt, mehr Milch zu produzieren. Sehen Sie sich eine vollständige Anleitung zum Stillen für Anfänger an.

So steigern Sie die Milchproduktion

Um die Muttermilchproduktion zu steigern, können Sie einige Tipps befolgen, wie zum Beispiel:

  • Trinken Sie tagsüber viel Flüssigkeit, etwa 3 bis 4 Liter pro Tag;
  • Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, Erhöhung des Verzehrs von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide, die die für die Milchproduktion notwendigen Nährstoffe liefern;
  • Massieren Sie die Brüsteetwa 2 Mal am Tag, um die Milchproduktion und Milchproduktion anzuregen;
  • Stillen nach Bedarf, da die Saugbewegung des Babys auch die Produktion von mehr Milch anregt.

Wenn die Milchproduktion jedoch trotz Befolgung aller Empfehlungen nicht zunimmt, ist es wichtig, dass der Kinderarzt konsultiert wird, um ihn über die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung zu beraten, um eine angemessene und gesunde Entwicklung des Babys sicherzustellen. Weitere Tipps zur Steigerung der Milchproduktion finden Sie hier.