Asparaginsäure: Wozu dient sie, welche Lebensmittel gibt es und wann sollten Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden?

Was ist das:

Asparaginsäure ist eine nicht essentielle Aminosäure, deren Funktion darin besteht, die Produktion von Proteinen zu stimulieren, das Immunsystem zu stärken, die Gesundheit des Nervensystems zu erhalten und die Produktion von Hormonen zu regulieren.

Es gibt zwei Formen von Asparaginsäure: D-Asparaginsäure und L-Asparaginsäure, die je nach Funktion variieren und im Körper durch die Aufnahme proteinreicher Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Huhn, Bohnen, Sesam, Eier und Käse produziert werden.

Darüber hinaus ist Asparaginsäure auch in Reformhäusern oder Apotheken in Form von Kapsel- oder Pulverpräparaten erhältlich, die häufig zur Stimulierung des Muskelaufbaus und zur Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit eingesetzt werden.

Wozu dient es?

Die Hauptfunktionen von Asparaginsäure sind:

  • Es ist an der Produktion von Proteinen im Körper beteiligt;
  • Fördert die Produktion und Freisetzung von Hormonen;
  • Stärkt das Immunsystem;
  • Erhält die Gesundheit des Nervensystems.

Es wird angenommen, dass Asparaginsäure auch die männliche Fruchtbarkeit verbessern, den Muskelaufbau fördern und Müdigkeit reduzieren kann. Es sind jedoch noch weitere wissenschaftliche Studien erforderlich, um diese möglichen Vorteile von Asparaginsäure im Körper zu belegen.

Lebensmittel, die reich an Asparaginsäure sind

Die folgende Tabelle gibt die Menge an Asparaginsäure an, die in 100 g einiger Lebensmittel enthalten ist:

Essen

Menge pro 100 g Lebensmittel

Gegrilltes Rindersteak

2,5 g

Gebratener Kabeljau

6,4 g

Sesam

1,7 g

Gekochtes Ei

1,2 g

Paranuss

1,3 g

Geschmortes Schweinefleisch

2,4 g

Geröstete Erdnüsse

2,9 g

Gekochte schwarze Bohnen

1 g

roher Lachs

2,6 g

Cashewnüsse

1,8 g

Gekochte Hähnchenbrust

2,6 g

Parmesankäse

2,2 g

Gouda-Käse

1,7 g

Darüber hinaus kommt Asparaginsäure in geringeren Mengen auch in Obst und Gemüse vor, beispielsweise in Avocado, Banane, Kokosnuss, Zwiebel, Knoblauch, Pilzen, Roter Bete und Aubergine.

Wann sollten Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden?

Eine abwechslungsreiche Ernährung reicht aus, um die Produktion von Asparaginsäure im Körper zu regulieren. Allerdings kann eine Asparaginsäure-Ergänzung sinnvoll sein, um beispielsweise das Immunsystem zu stärken oder die Hormonproduktion zu regulieren.

Diese Nahrungsergänzungsmittel sind in Kapseln mit einem Gewicht von 500 mg bis 3 g erhältlich. Im Allgemeinen werden 1 bis 3 Kapseln pro Tag empfohlen, die mit einem Glas Wasser auf nüchternen Magen eingenommen werden sollten. Asparaginsäurepulver muss in Wasser gelöst und auf nüchternen Magen eingenommen werden.

Allerdings variiert die Dosierung von Asparaginsäure je nach individuellen Zielen und Ernährungsbedürfnissen. Daher wird empfohlen, dieses Nahrungsergänzungsmittel nur unter Anleitung eines Arztes oder Ernährungsberaters zu verwenden.

Mögliche Nebenwirkungen

Übermäßiger Gebrauch von Asparaginsäurepräparaten kann Magenschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen verursachen.

Darüber hinaus kann dieses Nahrungsergänzungsmittel bei übermäßigem Verzehr bei Männern zu Erektionsstörungen und erhöhter Reizbarkeit führen. Bei Frauen können männliche Merkmale wie vermehrte Behaarung, Veränderungen der Menstruation und Veränderungen der Stimme auftreten.

Kontraindikationen

Nahrungsergänzungsmittel mit Asparaginsäure sind für schwangere oder stillende Frauen kontraindiziert, da es keine Studien gibt, die die Sicherheit dieses Nahrungsergänzungsmittels in diesen Situationen belegen.

Ebenso wird dieses Nahrungsergänzungsmittel nicht für Kinder und Jugendliche sowie für Menschen mit Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Schizophrenie, Epilepsie und Alzheimer empfohlen.