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Was ist das:
Bei der Quervain-Tenosynovitis handelt es sich um eine Entzündung der Sehnen an der Daumenbasis, die zu Schmerzen und Schwellungen in der Region führt, die sich bei Bewegungen mit dem Finger verschlimmern können.
Die Ursache dieser Entzündung ist noch nicht ganz geklärt, jedoch verschlimmern sich die Symptome tendenziell, wenn wiederholte Bewegungen, beispielsweise beim Tippen, ausgeführt werden.
Die Behandlung muss von einem Orthopäden entsprechend den vorliegenden Symptomen indiziert werden, wobei zur Linderung der Symptome eine Ruhigstellung des Daumens und der Einsatz von entzündungshemmenden Mitteln indiziert sind. In Fällen, in denen die Symptome trotz Behandlung nicht verschwinden oder wenn die Symptome so stark sind, dass sie die täglichen Aktivitäten beeinträchtigen, kann eine Operation angezeigt sein.
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome der Quervain-Tenosynovitis sind:
- Schmerzen im Daumen, die sich im Ruhezustand bessern;
- Rötung der Stelle;
- Schwellung der Region, besonders morgens;
- Schwierigkeiten, einen Gegenstand zu halten;
- Schmerzen und Unbehagen bei der Ausführung üblicher Bewegungen, wie etwa dem Öffnen einer Dose und dem Zuknöpfen eines Hemdes;
- Schwierigkeiten, Ihr Handgelenk zu bewegen.
Wenn keine angemessene Behandlung erfolgt, können sich die Symptome mit der Zeit verschlimmern und auch den Unterarm betreffen. Daher ist es wichtig, dass der Orthopäde oder Allgemeinmediziner für eine Beurteilung konsultiert wird.
Ursachen der Tenosynovitis Quervain
Die Ursachen der Quervain-Tenosynovitis sind noch nicht vollständig geklärt, man geht jedoch davon aus, dass die Ausführung wiederholter Bewegungen Entzündungen begünstigen kann, wie dies beispielsweise beim Tippen, Tennisspielen, Malen oder Schreiben der Fall ist. Darüber hinaus kann die Tenosynovitis Quervain auch mit chronischen und systemischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Gicht und rheumatoider Arthritis einhergehen.
Darüber hinaus besteht bei manchen Menschen ein höheres Risiko, eine Sehnenscheidenentzündung nach Quervain zu entwickeln, etwa bei prämenopausalen Frauen, schwangeren Frauen oder Menschen, die irgendwann in ihrem Leben einen Handgelenksbruch erlitten haben.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose einer Quervain-Tendinitis muss von einem Orthopäden und Allgemeinmediziner durch eine körperliche Untersuchung des Handgelenks und der Daumenbasis sowie durch die Beurteilung der auftretenden Anzeichen und Symptome gestellt werden.
Während der körperlichen Untersuchung kann der Arzt das Finkelstein-Manöver durchführen, bei dem die Person gebeten wird, ihre Hände zu schließen und den Daumen hineinzulegen und die Bewegung auszuführen, als würde sie beispielsweise Wasser in ein Glas gießen. Treten an dieser Stelle Schmerzen auf, kann der Arzt die Diagnose bestätigen.
Im Zweifelsfall kann der Arzt jedoch eine Ultraschalluntersuchung des Gelenks empfehlen, bei der das Vorhandensein von Flüssigkeit in der Region und eine Entzündung der Sehnen beobachtet werden können.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung der Tenosynovitis de Quervain muss nach den Anweisungen des Orthopäden erfolgen. In den meisten Fällen wird eine Ruhigstellung von Daumen und Handgelenk empfohlen, um Bewegungen und eine Verschlimmerung der Entzündung zu verhindern.
Darüber hinaus kann in diesen Fällen auch der Einsatz schmerzstillender oder entzündungshemmender Medikamente angezeigt sein, um die Beschwerden zu lindern. In manchen Fällen kann auch eine Kortikosteroidinfiltration angezeigt sein, um die Genesung zu beschleunigen.
Wenn die medikamentöse Behandlung nicht ausreicht oder die Symptome die täglichen Aktivitäten einschränken, kann der Arzt eine Operation empfehlen, um die Entzündung zu behandeln und eine Besserung und Linderung der Symptome herbeizuführen. Es ist auch üblich, dass nach einer Operation Physiotherapiesitzungen empfohlen werden, um den Genesungsprozess zu beschleunigen.
Übungen für die Tenosynovitis de Quervain
Übungen zur Behandlung der Tenosynovitis Quervain werden empfohlen, um die Beweglichkeit in der Region wiederherzustellen und neuen Entzündungen vorzubeugen. Daher können einige Übungen empfohlen werden:
- Fingerverlängerung:Öffnen Sie die Handflächen mit ausgestreckten Fingern für 5 bis 10 Sekunden und schließen Sie dann die Hände, ohne den Daumen hineinzulegen. Halten Sie sie weitere 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt und wiederholen Sie die Übung mindestens 10 Mal.
- Handgelenkstreckung und -beugung:Stützen Sie Ihren Unterarm auf einer ebenen Fläche, beispielsweise einem Tisch, und lassen Sie Ihre Hand auf der Kante. Heben Sie dann, ohne Ihren Unterarm vom Tisch zu nehmen, Ihre Hand, halten Sie die Position 5 bis 10 Sekunden lang und entspannen Sie sich. Führen Sie dann die entgegengesetzte Bewegung aus, indem Sie Ihre Hand senken, ohne Ihren Unterarm vom Tisch zu nehmen.
- Berühren Sie Ihre Fingerspitzen:Versuchen Sie, die Spitze jedes Fingers der betroffenen Hand mit dem Daumen derselben Hand zu berühren, und führen Sie diese Bewegung etwa 10 Sekunden lang aus.
Es wird empfohlen, diese Übungen jeden Tag, zweimal täglich, durchzuführen, damit sie zur Gewohnheit werden und so Komplikationen und neue Entzündungen verhindert werden können.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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