Chitosan: Was es ist, wozu es dient und wie man es einnimmt

Was ist das:

Chitosan ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen, Krabben und Hummer hergestellt wird. Da es reich an Ballaststoffen ist, bildet es bei der Einnahme ein Gel im Magen, das das Sättigungsgefühl verlängert und beim Abnehmen helfen kann.

Darüber hinaus trägt Chitosan auch dazu bei, den Triglyceridspiegel und das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut zu regulieren, da die Ballaststoffe im Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, die Aufnahme von Fett aus der Nahrung zu reduzieren und so Problemen wie Arteriosklerose und Herzinfarkt vorzubeugen.

Chitosan ist in Form von Kapseln im Naturhandel erhältlich und die Dosierung variiert je nach Marke und Anzahl der Kapseln in der Packung. Da es jedoch einige Nebenwirkungen und Kontraindikationen hat, sollte Chitosan nur unter Anleitung eines Arztes oder Ernährungsberaters eingenommen werden.

Wozu dient es?

Die wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Chitosan sind:

1. Hilfe beim Abnehmen

Chitosanfasern bilden auch im Magen ein Gel, wodurch die Fettaufnahme verringert wird, wodurch sie über den Kot ausgeschieden werden, was zur Gewichtsabnahme beitragen kann.

Darüber hinaus tragen die in Chitosan in großen Mengen enthaltenen Ballaststoffe dazu bei, das Sättigungsgefühl zu verlängern, was bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein kann. Damit eine Gewichtsabnahme möglich ist, ist es jedoch auch wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sich regelmäßig körperlich zu betätigen.

2. Diabetes kontrollieren und verhindern

Als ballaststoffreiches Nahrungsergänzungsmittel trägt Chitosan dazu bei, den Blutzucker- und Insulinspiegel auszugleichen und so Diabetes zu kontrollieren und zu verhindern.

3. Verstopfung vorbeugen

Chitosan ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das reich an Polysacchariden ist, einem Ballaststofftyp, der für die Bildung von Fäkalien wichtig ist und bei der Bekämpfung und Vorbeugung von Verstopfung hilft. Entdecken Sie weitere ballaststoffreiche Lebensmittel, die Verstopfung vorbeugen.

4. Hilfe bei der Wundheilung

Chitosan regt die Blutgerinnung an und erleichtert so die Wundheilung. Darüber hinaus hat das Nahrungsergänzungsmittel auch eine antimikrobielle Wirkung und hemmt das Wachstum von Mikroorganismen, die Entzündungen verursachen können.

5. Regulieren Sie den Triglycerid- und „schlechten“ Cholesterinspiegel

Chitosanfasern bilden im Magen eine Art Gel, das Fett aus der Nahrung aufnimmt, es in den Darm transportiert und über den Kot ausscheidet. Dadurch hilft es, den Triglyceridspiegel und das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut zu regulieren und so Krankheiten wie Arteriosklerose und Herzinfarkt vorzubeugen.

Wie man Chitosan verwendet

Normalerweise beträgt die Empfehlung für Chitosan 3 g des Nahrungsergänzungsmittels pro Tag, die vor den Hauptmahlzeiten mit einem Glas Wasser eingenommen werden können.

Allerdings variiert die Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels je nach Marke und Behandlungsziel und es ist wichtig, vor der Anwendung von Chitosan immer einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren.

Mögliche Nebenwirkungen

Übermäßiger Verzehr von Chitosan kann die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine und Mineralstoffe für den Körper verringern. Darüber hinaus kann Chitosan auch Verstopfung, Blähungen und Übelkeit verursachen.

Bei Menschen, die gegen Meeresfrüchte allergisch sind, kann Chitosan einfache allergische Reaktionen wie Juckreiz und Rötung der Haut sowie Bauchschmerzen hervorrufen. In schwereren Fällen kann es einen anaphylaktischen Schock verursachen, eine schwere allergische Reaktion mit Symptomen wie geschwollenen Lippen und Zunge sowie Atembeschwerden. Erfahren Sie, was ein anaphylaktischer Schock ist und wie man ihn behandelt.

Wer sollte es nicht verwenden?

Chitosan sollte nicht von Personen verwendet werden, die gegen Meeresfrüchte oder einen der Bestandteile der Formel allergisch sind.

Darüber hinaus sollte Chitosan auch nicht von Personen eingenommen werden, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, von Kindern unter 12 Jahren, von schwangeren Frauen oder von stillenden Frauen.