Psychobiotika: Was sie sind, welche Vorteile sie haben und wie sie wirken

Was sind sie:

Psychobiotika sind eine Art guter Bakterien, die zur Erhaltung der psychischen Gesundheit beitragen und beispielsweise vor Krankheiten wie Depressionen, bipolaren Störungen, Panik- und Angststörungen schützen.

Diese Art von Bakterien kommt im Darm vor und kann daher durch eine Ernährung, die reich an Prä- und Probiotika wie Joghurt, Obst und Gemüse ist, reguliert werden. Sehen Sie sich eine vollständigere Liste probiotischer Lebensmittel an.

Neben dem Schutz vor Krankheiten scheinen Psychobiotika auch einen positiven Einfluss auf die Art und Weise zu haben, wie Sie im Laufe des Tages denken, fühlen und reagieren.

Vorteile von Psychobiotika

Das Vorhandensein von Psychobiotika im Darm trägt dazu bei, das Stressniveau deutlich zu reduzieren, was letztendlich folgende Vorteile haben kann:

  • Hilft Ihnen, sich zu entspannen: Psychobiotika senken den Cortisolspiegel und erhöhen den Serotoninspiegel, was die Entspannung fördert und die durch Stress verursachte Negativität abwehrt;
  • Verbessern Sie die kognitive Gesundheit: da sie die Konnektivität zwischen Neuronen in den für die Wahrnehmung verantwortlichen Bereichen erhöhen und so eine schnellere Lösung von Problemen ermöglichen;
  • Verringern Sie die Reizbarkeit: weil sie die Gehirnaktivität in Gehirnregionen verringern, die mit schlechten Emotionen und negativen Gedanken in Zusammenhang stehen;
  • Stimmung verbessern: weil sie die Produktion von Glutathion steigern, einer Aminosäure, die für die Stimmung verantwortlich ist und hilft, Depressionen vorzubeugen.

Aufgrund ihrer Wirkung können Psychobiotika daher dabei helfen, psychische Störungen wie beispielsweise Depressionen, Zwangsstörungen, Angststörungen, Panikstörungen oder bipolare Störungen zu verhindern oder zu behandeln.

Darüber hinaus wirken sich Psychobiotika durch die Verbesserung der psychischen Gesundheit und die Vermeidung von übermäßigem Stress positiv auf das Immunsystem und den Verdauungstrakt aus, stärken die Abwehrkräfte und beugen Magenproblemen und -krankheiten vor.

Wie sie funktionieren

Mehreren Studien zufolge können gute Darmbakterien über den Vagusnerv, der vom Bauch zum Gehirn verläuft, Nachrichten vom Darm an das Gehirn senden.

Von allen guten Bakterien scheinen Psychobiotika die stärkste Wirkung auf das Gehirn zu haben, indem sie wichtige Neurotransmitter wie GABA oder Serotonin aussenden, die letztendlich den Cortisolspiegel senken und vorübergehende Symptome von Stress, Angstzuständen oder Depressionen lindern.

Verstehen Sie den Schaden, der durch einen hohen Cortisolspiegel im Körper verursacht wird.

So steigern Sie die Psychobiotika

Da Psychobiotika zu den guten Bakterien gehören, die im Darm leben, lässt sich ihre Konzentration am besten über die Nahrung steigern. Um dies zu erreichen, ist es sehr wichtig, die Aufnahme präbiotischer Lebensmittel zu erhöhen, die hauptsächlich für die Entwicklung guter Bakterien verantwortlich sind. Zu diesen Lebensmitteln gehören unter anderem:

  • Joghurt;
  • Kefir;
  • Banane;
  • Wurf;
  • Zwiebel;
  • Artischocke;
  • Knoblauch.

Sehen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie mehr über diese Lebensmittel:

PROBIOTIKA für einen GESUNDEN DARM

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Um die Wirkung von Nahrungsmitteln zu verstärken, ist es beispielsweise auch möglich, probiotische Nahrungsergänzungsmittel von Acidophilus einzunehmen. Hierbei handelt es sich um kleine Kapseln, die gute Bakterien enthalten und dazu beitragen, die Menge dieser Bakterien im Darm zu erhöhen.

Erfahren Sie mehr über Probiotika und wie Sie ihre Konzentration im Darm erhöhen können.