Propafenon ist ein Antiarrhythmikum, das zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen indiziert ist, da es die Erregbarkeit und die Reizleitungsgeschwindigkeit des Herzens verringert und so die Herzschläge stabil hält.
Dieses Arzneimittel ist beispielsweise in Form von Tabletten mit 150 mg oder 300 mg Propafenonhydrochlorid, in seiner generischen Form oder unter den Handelsnamen Vatis, Tuntá oder Ritmonorm in Apotheken oder Drogerien erhältlich und muss nach ärztlicher Beratung angewendet werden.
Darüber hinaus ist Propafenon auch in Krankenhäusern zu finden, das vom Pflegepersonal unter Aufsicht des Kardiologen als Injektion direkt in die Vene verabreicht wird.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Propafenon ist angezeigt für:
- Symptomatische supraventrikuläre Tachyarrhythmien;
- Paroxysmales Vorhofflimmern;
- AV-Knotentachykardie;
- Supraventrikuläre Tachykardie bei Patienten mit Wolff-Parkinson-White-Syndrom.
Dieses Mittel sollte nur auf Empfehlung eines Kardiologen angewendet werden und es sollten regelmäßig Kontrolltermine vereinbart werden, um die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen.
Wenn Sie sich von einem Kardiologen überwachen lassen möchten, vereinbaren Sie einen Termin in der nächstgelegenen Region:
Wie zu verwenden
Die Art der Anwendung von Propafenon variiert je nach seiner Darreichungsform, darunter:
1. Propafenon-Tabletten
Die Propafenon-Tablette sollte oral mit einem Glas Wasser vor oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
Die normalerweise empfohlenen Propafenon-Dosen für die Erstbehandlung von Erwachsenen mit einem Gewicht von etwa 70 kg betragen 450 bis 600 mg pro Tag, aufgeteilt in 2 oder 3 Dosen. Die maximale Tagesdosis sollte 900 mg nicht überschreiten.
Bei Personen mit einem Körpergewicht unter 70 kg kann die Dosierung niedriger ausfallen und sollte daher immer individuell vom Kardiologen angegeben werden.
2. Injizierbares Propafenon
Injizierbares Propafenon 3,5 mg/ml wird nur in Krankenhäusern in Notfallsituationen verwendet und muss von der Krankenschwester unter Aufsicht des Kardiologen direkt in die Vene appliziert werden.
Die Dosierung von injizierbarem Propafenon ist individuell, abhängig von kardiologischen Untersuchungen und Blutdrucküberwachung, wobei normalerweise eine Anfangsdosis von 1 mg/kg Körpergewicht angezeigt ist.
Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen von Propafenon sind unregelmäßiger Herzschlag, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder ein unangenehmer Geschmack im Mund.
Darüber hinaus können auch Kopfschmerzen, Schwindel oder übermäßige Müdigkeit auftreten.
Es ist wichtig, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn Symptome wie Schwellungen an Beinen oder Armen, plötzliche Gewichtszunahme, Atembeschwerden, Fieber oder Schüttelfrost auftreten.
Wer sollte es nicht verwenden?
Propafenon sollte nicht von Kindern und Jugendlichen, stillenden Frauen oder Personen mit dekompensierter Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock, schwerer symptomatischer Bradykardie, Sinusknotenerkrankung, schwerer Hypotonie, Herzinfarkt in den letzten 3 Monaten oder Brugada-Syndrom angewendet werden.
Darüber hinaus sollte dieses Mittel nicht von Personen angewendet werden, die allergisch gegen Propafenon oder einen anderen Bestandteil der Formel sind oder an unkompensierten Elektrolytstörungen, COPD, Myasthenia gravis leiden oder Ritonavir einnehmen.
Während der Schwangerschaft sollte Propafenon nur auf ärztlichen Rat und nach Abwägung des Nutzens der Behandlung für die Frau und möglicher Risiken für das Baby angewendet werden.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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