Selegilin ist ein Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und wird in Verbindung mit anderen Arzneimitteln wie Levodopa und/oder Carbidopa angewendet, da es den Dopaminspiegel im Gehirn erhöht, Zittern reduziert und dabei hilft, das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.
Dieses Arzneimittel aus der Klasse der Monoaminoxidase-Hemmer (MAOI) ist in Form von Tabletten mit 5 mg Selegilinhydrochlorid unter dem Handelsnamen Jumexil erhältlich und muss unter der Anleitung eines Neurologen angewendet werden.
Selegilin kann von der SUS kostenlos angeboten werden, sofern eine medizinische Indikation vorliegt oder gegen Vorlage eines ärztlichen Rezepts in der Apotheke erworben werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Selegilin ist zur Behandlung der Parkinson-Krankheit indiziert und wird in Kombination mit Levodopa oder Carbidopa + Levodopa angewendet.
Die Anwendung von Selegilin muss mit dem Rat eines Neurologen erfolgen, und es ist wichtig, eine regelmäßige ärztliche Überwachung durchzuführen, um die Behandlung zu beurteilen und die Dosierung entsprechend dem Ansprechen auf die Behandlung anzupassen.
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Wie ist es einzunehmen?
Die Selegilin-Tablette sollte nach ärztlichem Rat immer zur gleichen Zeit mit einem Glas Wasser oral eingenommen werden.
Die Dosierung von Selegilin für Erwachsene beträgt:
- Anfangsdosis in Kombination mit Levodopa oder Levodopa+Carbidopa:½ oder 1 Tablette pro Tag alle 24 Stunden zum Frühstück oder in zwei aufgeteilten Dosen alle 12 Stunden eingenommen; zum Frühstück und Abendessen;
- Erhaltungsdosis:2 Tabletten zu 5 mg pro Tag, die als Einzeldosis alle 24 Stunden oder in mehreren Dosen, d. h. 1 Tablette alle 12 Stunden, eingenommen werden können.
Die maximale Tagesdosis sollte 2 Tabletten pro Tag nicht überschreiten.
Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen von Selegilin sind Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Übelkeit oder unregelmäßiger oder langsamer Herzschlag.
Obwohl seltener, können auch Stimmungsschwankungen, Mundtrockenheit, Tachykardie oder orthostatische Hypotonie auftreten.
Darüber hinaus kann Selegilin bei Einnahme mit Tyramin enthaltenden Nahrungsmitteln, Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln zu hypertensiven Krisen führen, die zu Symptomen wie Schwindel, vermehrter Schweißproduktion, übermäßiger Müdigkeit, verschwommenem Sehen, Nervosität, Unruhe, Kopf- und Nackenschmerzen führen können.
In diesen Fällen müssen Sie sofort das Krankenhaus aufsuchen, da die hypertensive Krise lebensbedrohlich sein kann. Erfahren Sie, wie Sie alle Symptome einer hypertensiven Krise erkennen.
Wer sollte es nicht verwenden?
Selegilin sollte nicht von Kindern unter 18 Jahren, schwangeren oder stillenden Frauen oder von Menschen mit abnormalen unwillkürlichen Bewegungen, schwerer Psychose, schwerer Demenz, erblich bedingtem essentiellen Tremor, Spätdyskinesie oder Chorea Huntington angewendet werden.
Darüber hinaus sollte dieses Mittel nicht von Personen angewendet werden, die gegen Selegilin oder einen anderen Bestandteil der Tablette allergisch sind.
Während der Behandlung mit Selegilin sollten Sie den Verzehr von Getränken, Nahrungsmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln mit Tyramin, wie z. B. fermentierte Lebensmittel oder gereifte Lebensmittel wie z. B. gereiften Käse, Speck, Würstchen, Salami, Schinken, Spinat, Kohl, Sojasauce, Bier und Wein, vermeiden, da diese hypertensive Krisen auslösen können. Sehen Sie sich die vollständige Liste der Lebensmittel mit Tyramin an, die vermieden werden sollten.
Selegilin kann auch mit Medikamenten wie 5-HTP, Amoxapin, Amitriptylin, Imipramin, Bupropion, Buspiron, Citalopram, Carbamazepin, Codein, Doxylamin, Ephedrin, Ergotamin, Fluoxetin, Hydrocodon, Methyldopa oder Nefazodon interagieren.
Daher muss die Anwendung auf Anweisung und Anleitung eines Neurologen erfolgen und Sie sollten die Einnahme von Medikamenten, einschließlich Medikamenten gegen Grippe, Erkältung oder Husten, vermeiden, da diese das Risiko einer hypertensiven Krise erhöhen können.

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