Emotionale Labyrinthitis: Symptome, Ursachen und Behandlung

Was ist das:

Emotionale Labyrinthitis ist eine Entzündung der Nerven im Ohr oder Labyrinth, die durch emotionale Veränderungen wie übermäßigen Stress, Angstzustände oder Depressionen verursacht wird.

Als Folge einer Labyrinthentzündung kommt es häufig zu Symptomen wie Druck- oder Ohrgeräuschen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und häufigen Kopfschmerzen, die sich in akuten Stresssituationen oder bei plötzlichen Kopfbewegungen verschlimmern.

Während eines Labyrinthitis-Anfalls ist es ratsam, sich auszuruhen, um die Symptome zu lindern. Es ist jedoch auch sehr wichtig, dass Sie außerhalb der Krise eine gewisse Zeit psychologischer Unterstützung in Anspruch nehmen, um ein erneutes Auftreten der Erkrankung zu verhindern, insbesondere wenn sie sehr häufig auftritt.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome einer emotionalen Labyrinthitis sind:

  • Brechreiz;
  • Schwindel;
  • Ständiges Klingeln im Ohr;
  • Schwerhörigkeit oder vorübergehender Hörverlust;
  • Gefühl verstopfter Ohren;
  • Ungleichgewicht.

Bei Anzeichen und Symptomen einer Labyrinthitis ist es wichtig, dass der HNO-Arzt konsultiert wird, damit die Diagnose bestätigt und eine Behandlung eingeleitet werden kann. Schauen Sie sich andere Symptome einer Labyrinthitis an.

Online-Symptomtest

Um das Risiko einer Labyrinthitis herauszufinden, wählen Sie die im folgenden Test dargestellten Symptome aus:




  1. 1.
    Das Gefühl, dass sich alles um uns herum bewegt oder dreht
    SimNEIN
  2. 2.
    Schwierigkeiten, klar zu hören
    SimNEIN
  3. 3.
    Ständiges Summen ist zu hören
    SimNEIN
  4. 4.
    Ständige Kopfschmerzen
    SimNEIN
  5. 5.
    Schwindel oder Benommenheit
    SimNEIN
  6. 6.
    Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten
    SimNEIN
  7. 7.
    Schwierigkeiten beim Fokussieren des Sehvermögens
    SimNEIN
BERECHNEN

Der Symptomtest ist ein Hilfsmittel, das lediglich der Orientierung dient und nicht als Diagnose dient oder eine Konsultation mit einem HNO-Arzt ersetzt.

Mögliche Ursachen

Das emotionale Labyrinth entsteht als Folge psychologischer und/oder emotionaler Faktoren und kann ausgelöst werden durch:

  • Depression;
  • Angst;
  • Übermäßiger Stress;
  • Verlust eines geliebten Menschen;
  • Paniksyndrom;
  • Verlust des Arbeitsplatzes;
  • Druck und Anforderungen im Beruf oder Studium.

Es ist wichtig, die Ursache für das Auftreten der Labyrinthitis-Symptome zu ermitteln, da so die beste Behandlung eingeleitet werden kann.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung einer emotionalen Labyrinthitis muss psychotherapeutisch erfolgen mit dem Ziel, die Hauptursache der Veränderung zu ermitteln. Im Allgemeinen kann die Behandlung ohne den Einsatz von Medikamenten durchgeführt werden und dient lediglich der Stärkung der emotionalen Seite, der Steigerung des Selbstwertgefühls und der Vermittlung von Techniken zur Bewältigung von Ängsten und Stress. Bei Depressionen oder allgemeiner Angst kann jedoch der Einsatz von Medikamenten zur Bekämpfung von Anfällen dieser Krankheiten erforderlich sein.

Um neue Anfälle einer Labyrinthitis zu vermeiden, sollten Sie außerdem mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, auf den Konsum von alkoholischen und kohlensäurehaltigen Getränken verzichten, Lebensmittel mit hohem Süß- und Fettgehalt meiden, sich körperlich betätigen und mit dem Rauchen aufhören. Weitere Informationen zur Ernährung bei Labyrinthitis finden Sie hier.

Hausmittel zur Linderung von Labyrinthitis

Einige Tipps zur Bewältigung von Krisen und zur Linderung von Stress und Ängsten, die eine Labyrinthitis verursachen, sind:

  • Vermeiden Sie laute Orte mit vielen Menschen, wie z. B. Konzerte und Fußballstadien;
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten an einem ruhigen und friedlichen Ort ein.
  • Üben Sie regelmäßig körperliche Aktivität, da sie die Produktion von Hormonen steigert, die ein Gefühl von Freude und Wohlbefinden vermitteln.
  • Erhöhen Sie den Verzehr von Omega-3-Fettsäuren, die in Lebensmitteln wie Fisch, Nüssen und Leinsamen enthalten sind.
  • Trinken Sie täglich wohltuende Säfte und Tees, beispielsweise aus Kamille, Passionsfrucht und Apfel.

Darüber hinaus können Sie 1 bis 2 Mal pro Woche in entspannende Massagen und in eine Akupunkturbehandlung investieren, die dabei hilft, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und Emotionen zu kontrollieren. Sehen Sie sich einige Hausmittel zur Bekämpfung von Angstzuständen an.