Die oppositionelle trotzige Störung (ODD) ist durch Symptome wie leichte Reizbarkeit, Missachtung von Regeln, absichtliche Belästigung anderer, Lügen und/oder Handeln aus Rache oder Grausamkeit gekennzeichnet, die typischerweise in der Kindheit beginnen.
Obwohl die oppositionelle Trotzstörung keine spezifische Ursache hat, ist das Risiko einer Entwicklung größer, wenn beispielsweise in der Vergangenheit ODD bei den Eltern, Missbrauch oder das Leben in feindseligen Umgebungen aufgetreten ist.
Bei Verdacht auf ODD wird empfohlen, einen Psychiater aufzusuchen. Die Behandlung kann Psychotherapiesitzungen und in schwereren Fällen Medikamente wie Risperidon oder Aripiprazol zur Kontrolle der Symptome umfassen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome der oppositionellen Trotzstörung (ODD) sind:
- Häufig die Beherrschung verlieren;
- Man kann sich leicht aufregen;
- Groll hegen;
- Missachtung von Regeln oder Anweisungen von Personen mit größerer Autorität, wie etwa Eltern und Lehrern;
- Absichtliche Belästigung anderer Menschen;
- Aus Rache und/oder mit Grausamkeit handeln;
- Geben Sie anderen Menschen die Schuld für Ihre Fehler oder Ihr schlechtes Verhalten.
Kinder und Jugendliche mit ODD betrachten ihr Verhalten normalerweise nicht als Problem, obwohl sie beispielsweise schlechte Schulnoten haben, Schwierigkeiten in den Beziehungen zu Gleichaltrigen und Familienmitgliedern haben und Störungen in der Umgebung verursachen können, in der sie sich aufhalten.
Darüber hinaus treten bei der oppositionellen Trotzstörung häufig auch Symptome auf, die auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hinweisen, wie Impulsivität und Unaufmerksamkeit. Kennen Sie die Hauptsymptome von ADHS.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer oppositionellen Trotzstörung wird normalerweise von einem Kinderpsychiater auf der Grundlage der Merkmale der vorhandenen Symptome gestellt, wie z. B. ihrer Häufigkeit und Auswirkung auf das Privat- und Schulleben sowie auf der Gesundheitsgeschichte des Kindes oder Jugendlichen.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, können Sie mit dem folgenden Tool den Psychiater in Ihrer Nähe finden:
Darüber hinaus fordert der Arzt häufig auch eine Beurteilung durch einen Psychologen und/oder Berichte von Lehrern, Betreuern oder Gesundheitsfachkräften an, die das Kind überwachen, um genauere Informationen über sein Verhalten zu erhalten und die Diagnose zu bestätigen.
Mögliche Ursachen
Die oppositionelle Trotzstörung hat keine spezifische Ursache. Es wird jedoch angenommen, dass es eine genetische Veranlagung für die Entwicklung gibt, insbesondere wenn bei einem der Elternteile eine Vorgeschichte von ODD vorliegt.
Darüber hinaus tritt ODD häufiger bei übermäßig strengen oder nachlässigen Eltern, einer Vorgeschichte von Missbrauch oder dem Leben in einem Umfeld mit aggressivem Verhalten auf.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung der oppositionellen Trotzstörung kann durch Psychotherapiesitzungen, wie z. B. kognitive Verhaltenstherapie, erfolgen, damit das Kind oder der Jugendliche lernt, mit Impulsen umzugehen, zu kommunizieren und seine Probleme angemessener zu lösen.
In schwerwiegenderen Fällen kann der Arzt Antipsychotika wie Risperidon oder Aripiprazol oder Stimmungsstabilisatoren wie Lamotrigin oder Carbamazepin verschreiben, um die Symptome zu kontrollieren, insbesondere bei Aggressivität.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihre Behandlung korrekt und gemäß den Anweisungen des Arztes durchgeführt wird, wenn weitere Begleitprobleme vorliegen, insbesondere ADHS. Verstehen Sie besser, was ADHS ist und wie es behandelt wird.
Gibt es eine Heilung für die oppositionelle Trotzstörung (ODD)?
Obwohl es keine Heilung für die oppositionelle Trotzstörung gibt, können die Symptome manchmal mit der Zeit nachlassen, insbesondere in milden Fällen, wenn die Behandlung gemäß den Anweisungen des Arztes durchgeführt wird und Unterstützung durch die Familie vorhanden ist.

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