Blut in der Windel des Babys: Was es sein könnte (und was zu tun ist)

Das Vorhandensein von Blut in der Windel eines Babys ist für Eltern immer ein Grund zur Besorgnis. In den meisten Fällen ist das Vorhandensein von Blut in der Windel jedoch kein Anzeichen für ernsthafte Gesundheitsprobleme, sondern kann nur durch häufigere Situationen wie beispielsweise Windeldermatitis, Kuhmilchallergie oder Analfissur entstehen.

Wenn der Urin eines Babys außerdem sehr konzentriert ist, kann er Uratkristalle enthalten, die dem Urin eine rötliche oder rosa Farbe verleihen, sodass es aussieht, als ob das Baby Blut in der Windel hätte.

Um zu testen, ob sich tatsächlich Blut in der Babywindel befindet, können Sie etwas Wasserstoffperoxid auf den Fleck geben. Wenn Schaum entsteht, bedeutet das, dass es sich bei dem Fleck tatsächlich um Blut handelt. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Kinderarzt konsultieren, um die Ursache zu ermitteln und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Hauptursachen

Die Hauptursachen für Blut in der Windel eines Babys sind:

1. Rötliche Lebensmittel

Durch den Verzehr roter Lebensmittel wie Rote Beete, Tomatensuppe oder Lebensmittel mit rotem Farbstoff kann der Kot des Babys rötlich werden, was den Eindruck erwecken kann, dass das Baby Blut in der Windel hat.

Was zu tun:Vermeiden Sie es, Ihrem Baby diese Lebensmittel zu geben. Wenn das Problem länger als 24 Stunden anhält oder von Symptomen wie Fieber, Durchfall oder Reizbarkeit begleitet wird, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen, um das Problem zu identifizieren und mit der Behandlung zu beginnen.

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2. Windeldermatitis

Windelausschlag ist das Vorhandensein gereizter, roter Haut am Po, die nach der Reinigung der Haut bluten kann, wodurch hellrotes Blut in der Windel erscheint.

Was zu tun:Wenn möglich, lassen Sie das Baby einige Stunden am Tag ohne Windel. Darüber hinaus ist es wichtig, auf die Verwendung von Feuchttüchern zu verzichten und den Po des Babys mit Wasser und neutraler Seife zu waschen, gut abzutrocknen und bei jedem Windelwechsel eine Salbe gegen Windeldermatitis aufzutragen, die Zinkoxid enthält, wie z. B. Dermodex oder Bepantol. Sehen Sie sich alle notwendigen Pflegemaßnahmen an, um den Windelausschlag Ihres Babys zu behandeln.

3. Kuhmilchallergie

Das Vorhandensein von Blut im Stuhl des Babys kann auch ein Hinweis darauf sein, dass das Baby beispielsweise gegen Kuhmilcheiweiß allergisch ist. Selbst bei Babys, die nur stillen, kann Kuhmilchprotein über die Muttermilch an das Baby weitergegeben werden, wenn die Mutter Kuhmilch und deren Derivate zu sich nimmt.

Was zu tun:Entfernen Sie Kuhmilch aus der Ernährung des Babys oder der Mutter und beobachten Sie, ob weiterhin Blut in der Windel auftritt. Erfahren Sie, wie Sie feststellen können, ob Ihr Baby gegen Milcheiweiß allergisch ist, und was zu tun ist.

4. Analfissur

Das Vorhandensein von Blut in der Windel eines Babys, das häufig unter Verstopfung leidet, kann ein Zeichen für einen Riss im Analbereich sein, da der Kot des Babys sehr hart werden kann und beim Austritt einen kleinen Schnitt im Anus verursachen kann.

Was zu tun:Geben Sie reichlich Muttermilch, bieten Sie dem Baby mehr Wasser an, geben Sie Säfte und Suppen und bereiten Sie Brei mit mehr Wasser zu, um ihn weniger konsistent zu machen, da die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme dazu beiträgt, den Kot mit Feuchtigkeit zu versorgen und ihn leichter auszuscheiden. Siehe auch ein Hausmittel gegen Verstopfung bei Babys.

5. Rotavirus-Impfstoff

Eine der Hauptnebenwirkungen des Rotavirus-Impfstoffs ist das Vorhandensein von Blut im Stuhl des Babys bis zu 40 Tage nach der Impfung. Wenn dies geschieht, sollte dem daher keine Bedeutung beigemessen werden, solange die Blutmenge gering ist.

Was zu tun:Verliert das Baby viel Blut über den Stuhlgang, ist es ratsam, sofort die Notaufnahme aufzusuchen, damit der Kinderarzt eine genauere Beurteilung vornehmen kann.

6. Sehr konzentrierter Urin

Wenn der Urin eines Babys sehr konzentriert ist, werden Uratkristalle im Urin ausgeschieden, wodurch dieser eine rötliche Farbe erhält, die wie Blut aussehen kann. In diesen Fällen bildet das „Blut“ beim Testen mit Wasserstoffperoxid keinen Schaum und daher besteht die Möglichkeit, dass es sich nur um sehr konzentrierten Urin handelt.

Was zu tun:Erhöhen Sie je nach Alter die Menge an Wasser oder Muttermilch, die Sie dem Baby geben, um die Konzentration von Urin und Uratkristallen zu verringern.

7. Darminfektion

Eine schwere Darminfektion kann den Darm von innen schädigen und zu Blutungen führen, die mit dem Kot austreten, meist begleitet von Bauchschmerzen und Durchfall sowie Erbrechen und Fieber. Achten Sie auf andere Symptome, die auf eine Darminfektion Ihres Babys hinweisen können.

Was zu tun:Es ist wichtig, das Baby sofort ins Krankenhaus zu bringen, um die Ursache zu ermitteln und die am besten geeignete Behandlung einzuleiten. Darüber hinaus sollte auch durch Trinkwasser, Suppen, Säfte und orale Rehydrationssalze für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden, um eine Dehydrierung zu vermeiden.

Wann zum Arzt gehen

Obwohl Blut in einer Windel in den meisten Fällen kein Notfall ist, wird empfohlen, die Notaufnahme aufzusuchen, wenn:

  • Das Baby blutet übermäßig;
  • Es treten weitere Symptome wie Fieber über 38 °C, Durchfall oder übermäßiges Schlafbedürfnis auf;
  • Dem Baby fehlt die Energie zum Spielen.

In diesen Fällen muss das Baby von einem Kinderarzt untersucht werden, um Urin-, Kot- oder Blutuntersuchungen durchzuführen, die Ursache zu ermitteln und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung einzuleiten.