Die Behandlung der Leishmaniose kann mit Medikamenten zur Beseitigung des Parasiten erfolgen, wie z. B. Megluminantimoniat, Amphotericin B, Pentamidin und Pentoxifyllin, die vom Arzt je nach Art und Schwere der Erkrankung empfohlen werden.
Leishmaniose ist eine durch den Parasiten verursachte Infektionskrankheit Leishmania spp. Dieser wird durch den Stich einer Mücke namens Sandmücke übertragen und kann Schäden an Haut, Schleimhäuten und inneren Organen verursachen. Erfahren Sie mehr über Leishmaniose.
Bei Verdacht auf Leishmaniose empfiehlt es sich, einen Spezialisten für Infektionskrankheiten zu konsultieren, der Sie bei der Behandlung von Infektionskrankheiten und der bei Leishmaniose anzuwendenden Vorsicht am besten beraten kann.
Inhaltsverzeichnis
Die am häufigsten empfohlenen Heilmittel
Die am häufigsten empfohlenen Mittel zur Behandlung von Leishmaniose sind:
1. Megluminantimoniat
Megluminantimoniat ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der fünfwertigen Antimonika, das zur Behandlung der kutanen und mukokutanen Leishmaniose, also der Entstehung von Wunden auch auf den Schleimhäuten, indiziert sein kann.
Es kann als Injektion direkt in Hautläsionen verwendet werden, wenn die Läsionen klein und lokal begrenzt sind. In den schwerwiegendsten Fällen muss es jedoch direkt in eine Vene oder durch intramuskuläre Injektion verabreicht werden.
Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit verursachen und ist bei schwangeren Frauen kontraindiziert. Darüber hinaus sind sie beispielsweise nicht für Menschen mit Nieren- oder Leberversagen und Herzproblemen zu empfehlen.
2. Amphotericin B
Amphotericin B ist ein wirksames Antibiotikum gegen den Leishmaniose-Parasiten und eignet sich hervorragend zur Behandlung der viszeralen Leishmaniose. Es kann jedoch auch bei kutaner oder mukokutaner Leishmaniose eingesetzt werden, insbesondere in schweren Fällen.
Dieses Antibiotikum wird normalerweise direkt in eine Vene gespritzt und kann Nebenwirkungen wie beispielsweise Fieber, Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck, Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Veränderungen des Mineralstoffspiegels im Blut verursachen. Erfahren Sie mehr über andere Nebenwirkungen von Amphotericin B.
3. Pentamidina
Pentamidin ist ein Medikament mit antiprotozoischer Wirkung, das zur Behandlung der kutanen oder mukokutanen Leishmaniose indiziert sein kann. Es kann direkt in eine Vene oder durch intramuskuläre Injektion verabreicht werden.
Es gilt jedoch nicht als Mittel der ersten Wahl bei der Behandlung von Leishmaniose und ist normalerweise dann indiziert, wenn andere Arzneimittel fehlen oder Kontraindikationen dafür vorliegen.
Dieses Arzneimittel wird beispielsweise nicht für schwangere oder stillende Frauen, Kinder unter 1 Jahr und Menschen mit Diabetes, Nieren- oder Leberversagen und Herzproblemen empfohlen.
4. Pentoxifilina
Pentoxifyllin ist ein gefäßerweiterndes Medikament, das auch eine immunmodulatorische Wirkung hat und in Kombination mit anderen Medikamenten eingesetzt werden kann, um in manchen Fällen die Behandlung der kutanen Leishmaniose zu beschleunigen. Verstehen Sie besser, was Pentoxifyllin ist und wozu es dient.
Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Rötung und Hitzegefühl im Gesicht, Übelkeit und/oder Erbrechen, Juckreiz am Körper, niedrigen Blutdruck und Herzrhythmusstörungen verursachen und sollte nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden.
Betreuung während der Behandlung
Während der Behandlung einer Leishmaniose kann Vorsicht geboten sein, etwa das Verbinden und Reinigen der Wunden, um Infektionen zu vermeiden. Darüber hinaus kann eine protein- und kalorienreichere Ernährung empfohlen werden, insbesondere bei Mangelernährung, um die Genesung zu beschleunigen.
In einigen Fällen kann die Behandlung zu Hause durchgeführt werden, solange die Person in der Lage ist, ins Krankenhaus zu fahren, um Medikamente zu erhalten und von einem Arzt überwacht zu werden.
Allerdings kann eine Behandlung im Krankenhaus notwendig sein, insbesondere bei:
- Anämie und/oder schwere Unterernährung;
- Schwerer oder anhaltender Durchfall;
- Blutung;
- Krankheiten wie Bluthochdruck und Nieren- oder Herzprobleme;
- Kinder oder ältere Menschen;
- Geringe Reaktion auf die Erstbehandlung oder Rückkehr der Krankheit nach der Behandlung.
Darüber hinaus ist es üblich, dass eine Person im ersten Jahr nach der Behandlung regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei ihrem Arzt durchführt, um sicherzustellen, dass die Krankheit nicht wieder aufgetreten ist.
Anzeichen einer Besserung und Verschlechterung
Anzeichen einer Besserung können nach der ersten Behandlungswoche auftreten und sind durch einen Rückgang des Fiebers, eine Verringerung des geschwollenen Bauches, eine Gewichtszunahme und eine Erholung der Stimmung gekennzeichnet.
Wenn die Behandlung hingegen nicht schnell begonnen oder nicht gemäß ärztlichem Rat durchgeführt wird, können Symptome wie ein Anstieg oder Wiederauftreten von Fieber, Gewichtsverlust, Schwäche, Infektionen und Blutungen auftreten.

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