Müdigkeit ist ein Gefühl der Erschöpfung und des Energiemangels, das durch körperliche Aktivität, übermäßigen Stress, Schlafmangel oder gesundheitliche Probleme wie Anämie, Hypothyreose, Hypokaliämie und, wenn auch selten, Krebs verursacht werden kann.
Erschöpfung, auch übermäßige Müdigkeit genannt, kann muskulär und/oder geistig sein und mit Symptomen wie Körperschmerzen, Gewichtsverlust, Verstopfung, Konzentrations- oder Denkschwierigkeiten, Schwäche oder Kurzatmigkeit einhergehen.
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Bei Müdigkeit, insbesondere wenn sie anhaltend ist oder mit anderen Symptomen einhergeht, wird empfohlen, einen Hausarzt aufzusuchen. Die Behandlung kann beispielsweise Maßnahmen wie ausreichend Schlaf und Ruhe sowie die Einnahme von Vitaminpräparaten oder Medikamenten umfassen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptursachen
Die Hauptursachen für Müdigkeit sind:
1. Körperliche Übungen
Nach körperlicher Betätigung kommt es häufig zu Muskelermüdung, die je nach Intensität der Aktivität zu Symptomen wie Körperschmerzen, Schwäche und verminderter Leistungsfähigkeit bei anderen körperlichen Aktivitäten führen kann, bis sich die Muskeln erholt haben.
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Was zu tun:Die Müdigkeit nach körperlicher Aktivität verschwindet in der Regel innerhalb weniger Tage, wenn Sie sich ausreichend Ruhe gönnen. Darüber hinaus nimmt die Müdigkeit mit der Zeit tendenziell ab, wenn eine Person ihre körperliche Fitness verbessert.
2. Übermäßiger Stress
Übermäßiger Stress kann je nach Intensität und Dauer zu geistiger Ermüdung führen. In diesem Fall macht sich Müdigkeit häufig durch das Auftreten von Symptomen wie Reizbarkeit, Konzentrations- oder Gedächtnisschwierigkeiten und Energiemangel bemerkbar.
Darüber hinaus kann es bei einer Person, die ständig hohem Stress ausgesetzt ist, auch zu Schwächegefühlen, Körperschmerzen, Schwindelgefühlen und/oder Schlafstörungen kommen, was manchmal auch als Nebennierenschwäche bezeichnet wird.
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Was zu tun:Die durch übermäßigen Stress verursachte Müdigkeit bessert sich tendenziell, wenn die Situation, die sie verursacht hat, vorübergeht und die Person sich ausruht.
Insbesondere bei häufigem Stress sind Maßnahmen wie ausreichend Schlaf und Zeit für körperliche Aktivitäten und Ablenkung empfehlenswert.
Manchmal empfiehlt es sich jedoch, einen Psychologen zu konsultieren, der dabei helfen kann, Strategien für einen besseren Umgang mit Stress zu entwickeln.
3. Wenig schlafen
Zu wenig Schlaf kann zu Müdigkeit und anderen Symptomen wie Unaufmerksamkeit, Gedächtnis-, Denk- und/oder Lernschwierigkeiten oder einem Leistungsabfall bei Aufgaben führen, die geistige Anstrengung erfordern.
Darüber hinaus erhöht zu wenig Schlaf auch das Risiko gesundheitlicher Probleme wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt und Depression. Erfahren Sie die wichtigsten Folgen von Schlafmangel für Ihre Gesundheit.
Was zu tun:Um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, eine Schlafhygiene zu praktizieren. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die zu einem gesunden Schlaf beitragen, wie zum Beispiel ausreichend viele Stunden und immer zur gleichen Schlafzeit.
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Insbesondere bei Schlafstörungen empfiehlt es sich jedoch, einen Hausarzt aufzusuchen, um zu prüfen, ob gesundheitliche Probleme vorliegen, die den Schlaf beeinträchtigen.
4. Anämie
Anämie ist eine der Hauptursachen für chronische Müdigkeit und geht meist auch mit anderen Symptomen wie Herzrasen, Schwäche, blasser Haut, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen einher.
Im Allgemeinen wird Anämie durch eine Abnahme des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen oder eine Verringerung der Anzahl dieser Zellen im Blut verursacht, beispielsweise aufgrund von Blutungen oder Problemen bei der Produktion roter Blutkörperchen.
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Was zu tun:Bei Verdacht auf eine Anämie empfiehlt sich die Konsultation eines Hämatologen. Die Behandlung einer Anämie muss ursachenspezifisch sein und kann den Ersatz von Nährstoffen wie Eisen oder Vitamin B12 umfassen, beispielsweise durch Medikamente wie Kortikosteroide oder Bluttransfusionen.
5. Depression
Chronische Müdigkeit kann auch durch Depressionen verursacht werden. In diesem Fall treten neben Energiemangel und Müdigkeit auch andere Symptome wie Traurigkeit, übermäßiger Schlaf und Appetitlosigkeit oder Interesse an angenehmen Aktivitäten auf. Kennen Sie die Hauptsymptome einer Depression.
Was zu tun:Bei Verdacht auf eine Depression empfiehlt sich die Konsultation eines Psychiaters. Die Behandlung umfasst in der Regel Psychotherapiesitzungen und den Einsatz von Antidepressiva, die zur Kontrolle der Symptome und damit zur Verbesserung der Müdigkeit beitragen können.
6. Niedriger Kaliumspiegel im Blut
Wenn der Kaliumspiegel im Blut niedrig ist, was als Hypokaliämie bezeichnet wird, können Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Muskelkrämpfe, Verstopfung und Taubheitsgefühl in Teilen des Körpers auftreten.
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Darüber hinaus kann ein niedriger Kaliumspiegel im Blut in schwersten Fällen beispielsweise zu Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und Muskellähmungen führen.
Was zu tun:Bei Verdacht auf niedrige Kaliumwerte im Blut empfiehlt es sich, einen Hausarzt aufzusuchen. In milderen Fällen erfolgt die Behandlung meist durch Kaliumersatz durch Nahrungsergänzungsmittel.
7. Hypothyreose
Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen im Körper, bekannt als Hypothyreose, kann bei manchen Menschen zu Müdigkeit führen.
Darüber hinaus treten bei einem niedrigen Schilddrüsenhormonspiegel häufig weitere Symptome wie Gewichtszunahme, Verstopfung, Kälteunverträglichkeit oder Haarausfall auf. Schauen Sie sich die Hauptsymptome einer Hypothyreose an.
Was zu tun:Bei Verdacht auf eine Hypothyreose empfiehlt sich die Konsultation eines Endokrinologen. Die Behandlung umfasst in der Regel den Ersatz der Schilddrüsenhormone durch Medikamente.
8. Krebs
Obwohl es selten vorkommt, kann Krebs bei manchen Menschen auch zu Müdigkeit führen und andere Symptome wie Gewichtsverlust, Fieber, Nachtschweiß oder Schwellungen treten normalerweise auf.
Darüber hinaus können je nach Lokalisation auch Symptome wie beispielsweise Veränderungen der Darmfunktion, Blut im Stuhl, Heiserkeit oder Krampfanfälle auftreten.
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Was zu tun:Es wird empfohlen, bei Verdacht auf eine Krebserkrankung einen Hausarzt für eine detaillierte Abklärung aufzusuchen. Die Behandlung hängt von der Art des Tumors und seinem Stadium ab und kann beispielsweise eine Chemotherapie, Strahlentherapie oder eine Operation umfassen.

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