8 Behandlungen für das Down-Syndrom

Die Behandlung des Down-Syndroms umfasst je nach Bedarf Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und schulische Unterstützungsmaßnahmen sowie regelmäßige Nachuntersuchungen beim Arzt.

Das Down-Syndrom ist eine genetische Erkrankung und obwohl es keine Heilung gibt, ist es durch eine Behandlung möglich, betroffenen Kindern dabei zu helfen, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu entwickeln, insbesondere wenn sie frühzeitig begonnen werden. 

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Bei Verdacht auf ein Down-Syndrom wird empfohlen, einen Kinderarzt zu konsultieren, der Sie am besten bei der Behandlung begleiten und die spezifischen Bedürfnisse jedes heranwachsenden Kindes ermitteln kann.

Hauptbehandlungsmöglichkeiten

Zu den wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten des Down-Syndroms gehören:

1. Regelmäßige Nachuntersuchung beim Arzt

Menschen mit Down-Syndrom haben beispielsweise ein höheres Risiko für Atemwegs- oder Herzprobleme, geistige Behinderung, Hypothyreose, obstruktive Schlafapnoe, Epilepsie und Seh- oder Hörprobleme.

Daher ist die Überwachung durch einen Kinderarzt unerlässlich, um diese Probleme frühzeitig zu erkennen und ihre Behandlung zu steuern, indem das Kind je nach Bedarf an Ärzte anderer Fachrichtungen und medizinisches Fachpersonal überwiesen wird.

Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, können Sie mit dem folgenden Tool einen Kinderarzt in Ihrer Nähe finden:

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Verfügbar in: São Paulo, Rio de Janeiro, Distrito Federal, Pernambuco, Bahia, Maranhão, Pará, Paraná, Sergipe und Ceará.

2. Physiotherapie

Bei der Physiotherapie für Kinder mit Down-Syndrom handelt es sich um Aktivitäten und Übungen, die dazu beitragen, die Muskelkraft zu steigern, die Körperhaltung und das Gleichgewicht zu verbessern und so die motorische Entwicklung zu fördern.

3. Ergotherapie

Ergotherapie kann Menschen mit Down-Syndrom dabei helfen, wichtige Fähigkeiten für die Selbständigkeit zu entwickeln, wie zum Beispiel sich anzuziehen, auf die Toilette zu gehen, sich die Zähne zu putzen und Besteck oder das Telefon zu benutzen.

4. Sprachtherapie

Aufgrund des Down-Syndroms kommt es bei betroffenen Kindern häufig zu Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung. In diesen Fällen ist es wichtig, einen Logopäden aufzusuchen, um die Kommunikation zu fördern.   

5. Psychotherapie

Eine psychotherapeutische Unterstützung kann einer Person mit Down-Syndrom helfen, besser mit Schwierigkeiten umzugehen, die beispielsweise aufgrund von Verhaltensstörungen, Depressionen oder Angstzuständen auftreten können. Erfahren Sie, was Psychotherapie ist und wozu sie dient.

6. Schulunterstützung

Da Kinder mit Down-Syndrom häufig Lernschwierigkeiten haben, ist es wichtig, dass sie schulische Unterstützung in Form von Maßnahmen wie der Anpassung ihrer Aufgaben und Materialien oder dem Zugang zu einem Ressourcenraum erhalten. 

7. Tragen einer Brille

Aufgrund eines erhöhten Risikos für Probleme wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus müssen einige Kinder mit Down-Syndrom möglicherweise eine Brille tragen, um ihre Sehkraft zu verbessern. 

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Es ist wichtig, dass diese Probleme frühzeitig erkannt werden. Daher wird normalerweise alle ein bis zwei Jahre eine Nachuntersuchung bei einem Augenarzt empfohlen.   

8. Hörgeräte

Bei Kindern mit Down-Syndrom treten häufig Hörprobleme auf. Daher kann der Einsatz von Hörgeräten in manchen Fällen angezeigt sein, da sie beispielsweise zur Förderung der Sprachentwicklung, Sozialisierung und des Lernens wichtig sind.

Neben Hörgeräten können in manchen Fällen des Down-Syndroms auch Cochlea-Implantate eine Option zur Korrektur von Hördefiziten sein. Verstehen Sie besser, was ein Cochlea-Implantat ist und wie es funktioniert.