Depressionen können durch genetische und erbliche, soziale, psychologische und biologische Faktoren verursacht werden, wie z. B. die Tatsache, dass ein Familienmitglied an Depressionen leidet, Schwangerschaft und Wochenbett sowie Funktionsstörungen von Neurotransmittern.
Depression ist eine psychische Störung, die durch Symptome wie anhaltende Traurigkeit, leichte Reizbarkeit, mangelndes Interesse an Aktivitäten, die zuvor Spaß gemacht haben, und Selbstmordgedanken gekennzeichnet ist.
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Bei bestätigter Depression kann der Psychiater und/oder Psychologe beispielsweise den Einsatz von Medikamenten und Psychotherapiesitzungen empfehlen, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Inhaltsverzeichnis
Mögliche Ursachen für Depressionen
Einige Faktoren, die Depressionen verursachen können, sind:
1. Genetische und erbliche Faktoren
Depressionen können durch erbliche Faktoren verursacht werden, wobei die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, bei Verwandten ersten Grades von Menschen mit Depressionen etwa dreimal höher ist als bei der Allgemeinbevölkerung.
Genetische Faktoren wie Variationen im Gen, das den Neurotransmitter Serotonin trägt, und andere genetische Variationen sind ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für Depressionen verbunden, insbesondere wenn sie mit Umweltstressoren kombiniert werden.
2. Biologische und biochemische Veränderungen
Funktionsstörungen der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin sind biochemische Zustände, die zu Depressionssymptomen beitragen können.
Biologische Erkrankungen wie neurodegenerative Erkrankungen und Gefäßverletzungen sind mit einem höheren Risiko für Depressionen verbunden.
Veränderungen im Tagesrhythmus und Sonneneinstrahlung können zu Veränderungen des Serotoninspiegels führen und so eine saisonale Depression auslösen.
3. Schwangerschaft und Wochenbett
Während der Schwangerschaft können Depressionen durch häufige hormonelle Schwankungen während der Schwangerschaft oder durch die Angst, zum ersten Mal Mutter zu werden, verursacht werden, insbesondere wenn die Frau in der Familie an Depressionen leidet.
In dieser Zeit können auch Risikoschwangerschaften, mangelnde soziale Unterstützung, häusliche Gewalt, Schlafmangel und eine Vorgeschichte sexuellen Missbrauchs zur Entstehung einer Depression während der Schwangerschaft oder nach der Geburt beitragen.
4. Umwelt- und psychosoziale Faktoren
Zu den psychosozialen Faktoren, die eine Depression auslösen können, gehören:
- Chronischer Stress und Angst;
- Verlust eines geliebten Menschen;
- Arbeitslosigkeit oder eine plötzliche Änderung der finanziellen Bedingungen;
- Ehekonflikte und Beziehungsabbrüche;
- Probleme in der Schule, am College oder am Arbeitsplatz;
- Psychisches Trauma, Missbrauch, Gewalt oder Vernachlässigung;
- Mangelnde oder verminderte soziale Unterstützung oder Belastung durch Pflegekräfte.
Auch Umweltfaktoren wie Alkohol- und Drogenabhängigkeit können Depressionen begünstigen.
5. Einnahme von Medikamenten
Die häufige Einnahme von Medikamenten wie Kortikosteroiden, Opioiden, Interferonen, Mefloquin, implantierten progesteronfreisetzenden Kontrazeptiva und Propranolol kann bei manchen Menschen zu Depressionen führen. Dies liegt daran, dass diese Medikamente anxiogene und depressogene Nebenwirkungen haben können.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass das Auftreten einer Depression möglicherweise nicht mit Medikamenten, sondern mit anderen Faktoren zusammenhängt.
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6. Kognitive und Persönlichkeitsstörungen
Ein geringes Selbstwertgefühl ist ein Persönlichkeitszustand, bei dem sich eine Person leicht von Stress überwältigt fühlt oder allgemein pessimistisch ist, was das Risiko einer Depression erhöht.
Weitere Risikofaktoren für Depressionen sind kognitive Verzerrungen wie negative Aufmerksamkeit und negatives Gedächtnis, Schwierigkeiten beim Loslassen belastender Gedanken und eine geringe Wahrnehmung von Kompetenz und Selbstvertrauen.
7. Faktoren bei Kindern und Jugendlichen
Einige Faktoren, die zu Depressionen bei Kindern und Jugendlichen beitragen können, sind:
- Stressige Ereignisse wie Mobbing oder Misshandlung;
- Es gibt keine Probleme;
- Chronische Erkrankungen wie Epilepsie, Typ-1-Diabetes und Autoimmunerkrankungen;
- Früher Konsum von alkoholischen Getränken und Cannabis;
- Längere Nutzung sozialer Netzwerke;
Darüber hinaus stehen auch Kinder mit Angststörungen, Zwangsstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen im Zusammenhang mit Depressionen im Kindesalter.
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Was zu tun
Bei bestätigter Depression kann die vom Arzt verordnete Behandlung die Einnahme von Antidepressiva wie Fluoxetin und Paroxetin umfassen, die je nach Schweregrad dieser Erkrankung eingenommen werden sollten.
Es ist auch wichtig, sich einer Psychotherapie zu unterziehen, um emotionale Schwierigkeiten abzubauen, die Selbsterkenntnis anzuregen und die inneren Konflikte der Person zu lösen.
Empfehlenswert ist auch die Ausübung von Aktivitäten, die das Wohlbefinden fördern, wie zum Beispiel körperliche Aktivität, Lesen, Spaziergänge im Freien oder Meditation.
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