Eine normale Geburt ist die natürlichste Art der Geburt und bietet gegenüber dem Kaiserschnitt einige Vorteile, wie z. B. eine kürzere Genesungszeit der Frau nach der Geburt und ein geringeres Infektionsrisiko sowohl für die Frau als auch für das Baby. Obwohl eine natürliche Geburt oft mit Schmerzen verbunden ist, gibt es einige Techniken, die helfen können, Schmerzen und Beschwerden während der Geburt zu lindern, wie zum Beispiel Bäder und Massagen. Schauen Sie sich weitere Tipps an, um die Wehenschmerzen zu lindern.
Einer der wichtigsten Schritte für eine reibungslose, natürliche Geburt ist die Teilnahme an allen vorgeburtlichen Konsultationen, denn so kann der Arzt erkennen, ob einer normalen Geburt etwas entgegensteht, wie zum Beispiel eine Infektion oder eine Veränderung des Kindes.
Eine normale Geburt kann sowohl für die Mutter als auch für das Baby mehrere Vorteile haben. Die wichtigsten sind:
Inhaltsverzeichnis
1. Kürzere Erholungszeit
Nach einer natürlichen Geburt erholt sich die Frau schneller und ein langer Krankenhausaufenthalt ist oft nicht notwendig. Da keine invasiven Eingriffe erforderlich sind, kann die Frau außerdem besser beim Baby bleiben und die Zeit nach der Geburt und die ersten Tage des Babys optimal nutzen.
Darüber hinaus ist die Zeit, die die Gebärmutter nach einer natürlichen Geburt benötigt, um wieder ihre normale Größe zu erreichen, kürzer als bei einem Kaiserschnitt, der für die Frau ebenfalls in Betracht gezogen werden kann, und außerdem sind die Beschwerden nach der Geburt geringer.
Mit jeder natürlichen Geburt wird auch die Wehenzeit kürzer. Normalerweise dauert die erste Wehen etwa 12 Stunden, aber ab der zweiten Schwangerschaft kann sich die Zeit auf 6 Stunden verkürzen. Allerdings gibt es viele Frauen, die es schaffen, das Kind innerhalb von 3 Stunden oder weniger zur Welt zu bringen.
2. Geringeres Infektionsrisiko
Eine normale Geburt verringert auch das Infektionsrisiko sowohl für das Baby als auch für die Mutter, da bei einer normalen Geburt weder Schnitte noch chirurgische Instrumente zum Einsatz kommen.
In Bezug auf das Baby besteht das geringste Infektionsrisiko darin, dass das Baby den Vaginalkanal passiert, wodurch das Baby Mikroorganismen ausgesetzt wird, die zur normalen Mikrobiota der Frau gehören, was die gesunde Entwicklung des Babys direkt beeinträchtigt, da sie seinen Darm besiedeln und darüber hinaus die Aktivität und Stärkung des Immunsystems fördern.
3. Leichteres Atmen
Wenn ein Baby durch natürliche Geburt geboren wird, wird der Brustkorb beim Durchgang durch den Vaginalkanal zusammengedrückt, wodurch die in der Lunge vorhandene Flüssigkeit leichter ausgestoßen werden kann, das Baby leichter atmen kann und das Risiko künftiger Atemprobleme verringert wird.
Darüber hinaus empfehlen einige Geburtshelfer, die Nabelschnur einige Minuten lang am Baby zu belassen, damit die Plazenta das Baby weiterhin mit Sauerstoff versorgt, was mit einem geringeren Risiko einer Anämie in den ersten Lebenstagen verbunden ist.
4. Größere Aktivität bei der Geburt
Das Baby profitiert auch von den hormonellen Veränderungen, die während der Wehen im Körper der Mutter stattfinden, wodurch es bei der Geburt aktiver und reaktionsfähiger wird. Vaginal geborene Babys, bei denen die Nabelschnur noch nicht durchtrennt wurde und auf den Bauch der Mutter gelegt wird, können zum Stillen an die Brust kriechen, ohne dass sie Hilfe benötigen.
5. Höhere Empfänglichkeit für Berührungen
Während der Passage durch den Vaginalkanal wird der Körper des Babys massiert, sodass es durch die Berührung erwacht und bei der Geburt nicht so sehr von der Berührung durch Ärzte und Krankenschwestern überrascht wird.
Da das Baby während der Geburt außerdem immer in Kontakt mit der Mutter steht, können sentimentale Bindungen leichter aufgebaut werden und das Baby wird ruhiger.
6. Ruhiger
Wenn das Baby geboren wird, kann es sofort auf die Mutter gelegt werden, was Mutter und Kind beruhigt und ihre emotionale Bindung stärkt. Nach der Reinigung und Kleidung kann es jederzeit bei der Mutter bleiben, wenn beide gesund sind, da keine Beobachtung erforderlich ist.

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