6 Ursachen für Verstopfung und was zu tun ist

Verstopfung kann als Folge einiger Gewohnheiten auftreten, wie beispielsweise einer ballaststoffarmen Ernährung, wenig Flüssigkeitsaufnahme und mangelnder körperlicher Aktivität, was zu weniger Stuhlgang und trockenem Stuhl führen kann.

Als Folge dieser Situation kann es sein, dass sich die Person unwohl fühlt, eine Schwellung im Bauchraum hat, gereizter wird und große Anstrengungen unternimmt, um den Stuhl zu evakuieren. Erfahren Sie mehr über Verstopfung.

Daher ist es wichtig, die Ursache der Verstopfung zu ermitteln, damit Maßnahmen zur Förderung des Stuhlgangs ergriffen werden können, wie zum Beispiel der vermehrte Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln und der Beginn von körperlicher Betätigung.

Hauptursachen

Die Hauptursachen für Verstopfung sind:

1. Ballaststoffarme Ernährung

Ballaststoffe sind wichtig für die ordnungsgemäße Funktion des Darms und machen den Stuhl weicher, sodass er leichter ausgeschieden werden kann. Daher wird Ihr Stuhl bei einer ballaststoffarmen Ernährung härter und Ihr Darm funktioniert nicht mehr richtig, was zu Verstopfung führt.

Was zu tun:Um Verstopfung vorzubeugen, ist es wichtig, ballaststoffreiche Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen und beispielsweise den Konsum von Wasser und Tees zu erhöhen. Für eine gute Darmfunktion wird empfohlen, täglich etwa 20 bis 40 g Ballaststoffe zu sich zu nehmen, die beispielsweise in Obst und Gemüse, Vollwertkost und Kichererbsen enthalten sein können.

2. Wenig Flüssigkeit trinken

Das Trinken von Wasser über den Tag verteilt fördert die Darmfunktion und damit die Ausscheidung von Fäkalien. Darüber hinaus ist Wasser wichtig, damit lösliche Ballaststoffe aufgelöst werden und im Magen und Darm eine Art Gel entsteht, das für ein größeres Sättigungsgefühl sorgt.

Was zu tun:Es wird empfohlen, mindestens 2 Liter Wasser pro Tag zu sich zu nehmen, damit der Darm ordnungsgemäß funktioniert und weitere Vorteile erzielt werden. Neben Wasser können auch andere Flüssigkeiten zu sich genommen werden, etwa Tees oder Fruchtsäfte. Entdecken Sie die wichtigsten Vorteile von Trinkwasser.

3. Keine körperliche Aktivität ausüben

Auch eine sitzende Lebensweise kann zu Verstopfung führen, da Stoffwechsel und Stuhlgang nachlassen und der Stuhl dadurch länger im Darm verbleibt.

Was zu tun:Es ist wichtig, sich mindestens 30 Minuten am Tag körperlich zu betätigen, damit der Darm richtig funktionieren kann und die Verstopfungssymptome gelindert werden. Darüber hinaus steigert regelmäßige körperliche Bewegung die Ausdauer, stärkt die Immunität und fördert das Wohlbefinden. Entdecken Sie weitere Vorteile körperlicher Aktivität.

4. Gehen Sie nicht auf die Toilette, wenn Ihnen danach ist

Wenn eine Person nicht auf die Toilette geht, wenn sie Lust dazu hat, kehren die Fäkalien in den Darm zurück, werden trockener und verhärteter und der Darm verliert langsam seine Funktionen, was den Stuhlgang erschwert, einen größeren Kraftaufwand erfordert und beispielsweise das Auftreten von Hämorrhoiden begünstigt.

Was zu tun:Eine interessante Strategie zur Regulierung Ihres Darms und zur Vermeidung von Verstopfung besteht darin, jeden Tag zur gleichen Zeit auf die Toilette zu gehen, auch wenn Sie keine Lust dazu haben, und dort etwa 15 bis 20 Minuten zu bleiben. Dadurch wird eine biologische Uhr in Gang gesetzt und Verstopfung bekämpft.

Erfahren Sie im folgenden Video, wie Sie richtig kacken, um Verstopfung vorzubeugen:

So kacken Sie richtig

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5. Angst und Nervosität

Psychische und emotionale Situationen, wie zum Beispiel Angstzustände und Nervosität, können beispielsweise die Durchblutung des Darms verringern und dazu führen, dass die Darmpassage beeinträchtigt wird, was zu Verstopfung führt.

Was zu tun:In diesen Fällen ist es wichtig, die Ursache der Verstopfung zu ermitteln und zu entspannen, da so die mit der Verstopfung verbundenen Symptome kontrolliert und die Darmfunktion reguliert werden können.

6. Übermäßiger Gebrauch von Abführmitteln

Der häufige Gebrauch von Abführmitteln kann die Schleimhaut reizen und die Rauheit des Darms verringern, was die Bewegung des Stuhls erschwert und dessen Freisetzung verhindert. Darüber hinaus führt die häufige Einnahme von Abführmitteln zu einer Abhängigkeit, das heißt, der Darm funktioniert erst nach der Einnahme der Abführmittel.

Was zu tun:Um den Einsatz von Abführmitteln zu vermeiden, ist es wichtig, die Darmfunktion auf natürliche Weise anzuregen, d. h. durch eine erhöhte Ballaststoffaufnahme, körperliche Aktivität und das Trinken von mindestens 2 Litern Wasser pro Tag.

Der Einsatz von Abführmitteln sollte nur auf ärztliche Empfehlung erfolgen, wenn die Person sich einem diagnostischen Test unterziehen muss oder selbst bei ausreichender Ernährung nicht in der Lage ist, Stuhlgang zu haben. Entdecken Sie einige Heilmittel, die gegen Verstopfung helfen.