6 Mittel gegen Rheuma (Apotheke und selbstgemacht)

Arzneimittel gegen Rheuma sind Entzündungshemmer, Analgetika oder Kortikosteroide, die neben der Regulierung des Immunsystems auch dazu beitragen, Symptome wie Schmerzen, Bewegungsschwierigkeiten oder Steifheit zu lindern.

Rheuma ist eine Reihe entzündlicher oder Autoimmunerkrankungen, die im Allgemeinen Gelenke, Knochen und Muskeln betreffen, aber auch die Funktion von Organen wie Lunge, Herz, Haut und Blut beeinträchtigen können.

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Arzneimittel gegen Rheuma sollten je nach Art der rheumatologischen Erkrankung und den vorliegenden Symptomen sowie der Schwere des Rheumatologen auf Anraten eines Rheumatologen eingesetzt werden.

6 Mittel gegen Rheuma

Einige Beispiele für Medikamente gegen Rheuma, die von einem Rheumatologen empfohlen werden sollten, sind:

1. Entzündungshemmende Mittel

Entzündungshemmende Medikamente reduzieren den Entzündungsprozess, der Schmerzen und Schwellungen verursacht. Es wird empfohlen, die Anwendung nur in Krisenzeiten durchzuführen, da eine kontinuierliche Anwendung Nebenwirkungen verursachen kann.

Beispiele: Ibuprofen, Aspirin, Naproxen, Etoricoxib oder Diclofenac.

2. Schmerzmittel

Schmerzmittel helfen, die Schmerzen zu kontrollieren und helfen der Person, ihre täglichen Aktivitäten mit den geringsten Beschwerden fortzusetzen. Diese Medikamente können mit anderen vom Rheumatologen oder Allgemeinmediziner empfohlenen Medikamenten kombiniert werden.

Beispiele:Dipyron oder Paracetamol.

3. Kortikosteroide

Kortikosteroide reduzieren den Entzündungsprozess wirksamer und modulieren das Immunsystem.

Die kontinuierliche Anwendung von Kortikosteroiden sollte vermieden werden, in manchen Fällen können sie jedoch auf ärztlichen Rat hin über einen längeren Zeitraum in niedrigen Dosen gehalten werden, je nach Schweregrad und allgemeinem Gesundheitszustand der Person.

Beispiele: Prednison, Prednisolon oder Betamethason.

4. Antirheumatikum

Antirheumatika, auch krankheitsmodifizierende Medikamente genannt, verringern die Entzündungsreaktion, indem sie die Reaktion der Zellen auf die Aktivität des Immunsystems blockieren.

Beispiele: Methotrexat, Sulfasalazin, Leflunomid oder Hydroxychloroquin.

5. Immunsuppressiva

Immunsuppressiva reduzieren die Entzündungsreaktion der Krankheit, indem sie die Reaktion der Zellen auf die Aktivität des Immunsystems blockieren und so Entzündungssymptome wie Schmerzen lindern.

Beispiele: Cyclosporin, Cyclophosphamid oder Azathioprin.

6. Immunbiologische Arzneimittel

Immunbiologische Medikamente sind eine neuere Therapie, die Aktivierungsmechanismen des Immunsystems selbst nutzt, um durch Autoimmunerkrankungen verursachte Entzündungsprozesse zu bekämpfen.

Beispiele:Etanercept, Infliximab, Golimumab, Abatacept, Rituximab oder Tocilizumab.

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Hausmittel

Zur Behandlung rheumatologischer Erkrankungen ist neben dem Einsatz von Medikamenten auch eine häusliche Pflege wichtig, die hilft, Entzündungen zu kontrollieren und chronische Symptome zu lindern. Einige Optionen umfassen:

  • Eis- oder Kaltwasserkompressen, etwa 15 bis 30 Minuten lang, zweimal täglich, bei Gelenkentzündungen;
  • Physiotherapie-Übungen, nützlich für die Arbeit an der Beweglichkeit der Gelenke, die Stärkung der Muskeln und die Förderung einer besseren körperlichen Verfassung von Menschen mit Rheuma, und werden vom Physiotherapeuten entsprechend der Krankheit jedes Einzelnen angeleitet;
  • Üben Sie körperliche Aktivitäten, da körperliche Betätigung wie Schwimmen, Wassergymnastik oder Gehen für Menschen mit rheumatologischen Erkrankungen sehr wichtig ist, da sie zur Gewichtskontrolle beiträgt, Gelenküberlastungen vorbeugt, Muskeln und Knochen stärkt, die Flexibilität erhöht und eine gute Herz-Kreislauf-Gesundheit erhält.
  • Lebensmittelpflege, das reich an Omega-3 sein sollte, das in Kaltwasserfischen wie Lachs und Sardinen sowie in Samen wie Chia und Leinsamen enthalten ist, da es Hinweise darauf gibt, dass sie zur Regulierung des Immunsystems beitragen. Es ist auch wichtig, dass die Ernährung Kalzium und Vitamin D enthält, die in Milch und Milchprodukten enthalten sind. Darüber hinaus wird empfohlen, alkoholische Getränke und den Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln mit vielen Zusatzstoffen zu meiden, da diese den Entzündungsprozess verschlimmern und die Behandlung behindern können.

Darüber hinaus ist die Ergotherapie auch für Menschen mit Gelenk- und Knochenerkrankungen eine gute Alternative, da diese Fachkräfte beraten können, wie sie die täglichen Aufgaben am besten erledigen können, um Gelenküberlastungen, Schmerzen und Entzündungsprozesse zu vermeiden.

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