3 wissenschaftlich fundierte Ernährungstipps, die die Behandlung von ADHS erleichtern könnten

Während eine ausgewogene Ernährung die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) nicht unbedingt heilt, kann eine gute Ernährung bei der Symptombewältigung hilfreich sein.

1. Verfolgen Sie Ihre Aufnahme, Bewegung und Energie

Erwägen Sie, Ihre Nährstoffaufnahme und Aktivität einige Tage lang zu verfolgen, um Einblicke in Ihre Gewohnheiten zu erhalten.

  • Warum es wichtig ist: Einige Hinweise deuten darauf hin, dass manche Personen mit ADHS möglicherweise einen geringeren Gehalt an bestimmten Nährstoffen haben.Weitere Forschung ist erforderlich, insbesondere bei Erwachsenen. Wenn Sie jedoch verfolgen, was und wann Sie essen, trinken oder sich bewegen – und wie Sie sich danach fühlen –, können Sie Wachstumspotenziale erkennen. Darüber hinaus kann Bewegung bestimmte Symptome von ADHS lindern.
  • So verfolgen Sie: Wählen Sie einen Ernährungs-Tracker und legen Sie los. Denken Sie über die Essensplanung und -vorbereitung im Voraus nach.
  • Nächste Schritte: Bitte besprechen Sie Ernährungs- oder Aktivitätslücken mit Ihrem Arzt, einem registrierten Ernährungsberater (RD/RDN) oder Ihrem Gesundheitsteam. Streben Sie nach schrittweisem Fortschritt statt nach Perfektion.

2. Optimieren Sie Protein und Ballaststoffe, um Konzentration und konstante Energie zu unterstützen

Der Verzehr von ausreichend magerem Eiweiß, ballaststoffreichen Lebensmitteln und der Verzicht auf zugesetzten Zucker kann bei ADHS-Symptomen hilfreich sein.

  • Warum es wichtig ist: Protein liefert Bausteine ​​für wichtige stimmungs- und aufmerksamkeitsregulierende Gehirnchemikalien (z. B.DopaminUndSerotonin).Die Kombination von magerem Protein mit ballaststoffreichen Lebensmitteln kann dabei helfen, ein stabiles Energieniveau aufrechtzuerhalten.
  • Wie man mehr Eiweiß und weniger Zucker isst: Beginnen Sie Ihren Tag mit einem proteinreichen Frühstück (z. B. fettarmer griechischer Joghurt, ein proteinreicher Smoothie oder ein Burrito mit schwarzen Bohnen und Tofu). Kombinieren Sie Protein mit ballaststoffreichen Kohlenhydraten mit niedrigerem glykämischen Index (GI) (z. B. Beeren, Haferflocken).
  • Nächste Schritte: Versuchen Sie, Ihre Protein- und Nährstoffzufuhr mehr oder weniger gleichmäßig auf die Mahlzeiten zu verteilen. Beachten Sie, wie Sie sich fühlen (z. B. bessere Verdauung, Sättigungsgefühl, gleichmäßige Energie?).

Ihr genauer Nährstoffbedarf kann je nach Aktivitätsgrad, Gesundheitszustand und anderen Faktoren variieren. Besprechen Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Arzt.

3. Sorgen Sie für ein ausgewogenes Verhältnis Ihrer Mahlzeiten mit vollwertigen, nährstoffreichen Lebensmitteln

Konzentrieren Sie sich auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an nährstoffreichen, meist unverarbeiteten Lebensmitteln ist.

  • Warum es wichtig ist: Ausgewogene Ernährungsgewohnheiten mit reichlich Mikro- und Makronährstoffen tragen dazu bei, die Schlüsselkomponenten bereitzustellen, die Ihr Gehirn und Ihr Körper benötigen, um optimal zu funktionieren.
  • Wie man das Gleichgewicht anstrebt: Integrieren Sie eine Vielzahl magerer Proteine, farbenfrohes Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Fette. Versuchen Sie, den ganzen Tag über eine ausgewogene Mischung einzunehmen, um eine gleichmäßige Energie und Konzentration zu unterstützen. Erwägen Sie, etwa alle drei Stunden kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Fügen Sie absichtlich Leckereien hinzu. Ressourcen wie „My Plate“ des USDA können weitere Hinweise geben.
  • Nächste Schritte: Achten Sie auch hier darauf, wie Sie sich vor, während und nach der Anpassung fühlen. Denken Sie über die langfristige Entwicklung nach: Wie waren Ihre Ernährung und Ihre Bewegung in der letzten Woche oder so?

Medikamente und Appetitveränderungen

  • Wenn Ihre Medikamente unbeabsichtigt Ihren Appetit verringern, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder einem RD/RDN sprechen, um einen Plan zu erstellen.
  • Erwägen Sie geplante Mahlzeiten, Snacks und Wasseraufnahme, um Ihre Energie und Konzentration aufrechtzuerhalten.