28 Lebensmittel, die reich an Magnesium sind

Magnesiumreiche Lebensmittel sind vor allem Samen wie Kürbis-, Lein- und Sesamsamen, Nüsse wie Mandeln und Erdnüsse sowie Vollkornprodukte wie Weizenkeime und Hafer.

Darüber hinaus kommt Magnesium auch in dunklem Blattgemüse wie beispielsweise Spinat und Mangold vor, da dieser Mineralstoff ein wesentlicher Bestandteil von Chlorophyll ist.

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der vom Körper für Funktionen wie die Bildung von Proteinen, die Aufrechterhaltung der Funktion des Nervensystems sowie die Kontrolle des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks verwendet wird. Darüber hinaus erleichtert Magnesium auch die Übertragung von Nervenimpulsen und reguliert Muskelkontraktionen.

Erfahren Sie mehr über die Funktionen von Magnesium mit der Ernährungsberaterin Tatiana Zanin:

Liste der Lebensmittel, die reich an Magnesium sind

Die folgende Tabelle zeigt die 25 wichtigsten Magnesiumquellen in unserer Ernährung und die Menge dieses Minerals, die in 100 g Lebensmittel enthalten ist:

Lebensmittel (100g) Menge an Magnesium
1. Geröstete Kürbiskerne 550 mg
2. Gekochter brauner Reis 39 mg
3. Weizenkeime 239 mg
4. Paranüsse 376 mg
5. Sesamsamen 351 mg
6. Reines Kakaopulver 351 mg
7. Leinsamen 392 mg
8. Cashewnüsse 292 mg
9. Gekochte Sojabohnen 86 mg
10. Mandeln 270 mg
11. Erdnüsse 188 mg
12. Hafer 177 mg
13. Gegrillter Tofu 60 mg
14. Gekochte Kichererbsen 48 mg
15. Roher Spinat 79 mg
16. Gekochter Mangold 86 mg
17. Vollkornroggenmehl 160 mg
18. Rohe Okra 57 mg
19. Gekochte Quinoa 64 mg
20. Gebackene schwarze Bohnen 70 mg
21. Tamarinde 92 mg
22. Parmesankäse 44 mg
23. Frischer Seehecht 39 mg
24. Gebackener Lachs 37 mg
25. Pistazie 109 mg
26. Nüsse 158 mg
27. Gebackene weiße Bohnen 47 mg
28. Beschneiden 41 mg

Andere Lebensmittel, die ebenfalls gute Mengen an Magnesium enthalten, sind Milch, Joghurt, Mais, Feigen, Saubohnen, Bananen und Avocado.

Ein gesunder Erwachsener muss zwischen 310 mg und 420 mg Magnesium pro Tag zu sich nehmen, was leicht über die Ernährung erreicht werden kann. Überprüfen Sie die tägliche Magnesiumempfehlung für jede Person.

Symptome eines Magnesiummangels

Ein Mangel an Magnesium im Körper kann einige Symptome hervorrufen, die wichtigsten sind:

  • Krämpfe;
  • Zittern;
  • Muskelschmerzen;
  • Appetitlosigkeit;
  • Müdigkeit;
  • Apathie;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Mangel an Gedächtnis.

Magnesiummangel kann durch eine geringe Aufnahme von Nahrungsmitteln verursacht werden, die Quellen dieses Minerals sind.

Darüber hinaus erhöhen einige Erkrankungen das Risiko für diesen Mangel: fortgeschrittenes Alter, Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn und Zöliakie, übermäßiger Alkoholkonsum, Nierenerkrankungen und Medikamente wie Cycloserin, Furosemid, Thiazide, Tetracycline und orale Kontrazeptiva.

Wann sollten Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden?

Ihr Geburtshelfer empfiehlt möglicherweise die Verwendung von Magnesiumpräparaten während der Schwangerschaft, um Müdigkeit und Sodbrennen zu bekämpfen, die während der Schwangerschaft häufig auftreten, und um vorzeitige Uteruskontraktionen zu verhindern. Verstehen Sie besser, wie Sie Magnesium während der Schwangerschaft verwenden.

Eine Magnesiumergänzung wie chelatisiertes Magnesium, Magnesiumcitrat oder Magnesiumthreonat kann auch für Menschen angezeigt sein, die einen Mangel an diesem Mineralstoff haben. Diese Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch immer von einem Arzt oder Ernährungsberater empfohlen werden.

Überschüssiges Magnesium

Überschüssiges Magnesium aus der Nahrung stellt für gesunde Menschen kein Gesundheitsrisiko dar, da die Nieren überschüssiges Magnesium über den Urin ausscheiden. Allerdings verursachen hohe Dosen von Medikamenten oder Magnesiumpräparaten häufig Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe.

Darüber hinaus können sehr hohe Dosen von Abführmitteln und Antazida, die Magnesium enthalten, toxisch wirken und Symptome wie niedrigen Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Gesichtsrötung, Urinretention, Muskelschwäche, Atembeschwerden, unregelmäßigen Herzschlag und Herzstillstand hervorrufen.

Das Risiko einer Vergiftung durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente mit Magnesium steigt bei Menschen mit Nierenproblemen, da in diesen Situationen die Fähigkeit, überschüssiges Magnesium aus dem Körper zu entfernen, verringert ist oder verloren geht.