21 Symptome von Magersucht (und was zu tun ist)

Zu den Symptomen von Anorexia nervosa gehören extreme Ernährungseinschränkungen, übermäßige Schlankheit, starke Angst vor Gewichtszunahme, verzerrtes Körperbild, Müdigkeit und Energiemangel.

Anorexie ist eine Essstörung, die Komplikationen wie Osteoporose, Anämie, Unfruchtbarkeit und Nierenversagen verursachen und bei unsachgemäßer Behandlung tödlich sein kann.

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Bei Vorliegen von Symptomen, die auf eine Magersucht hinweisen, ist es wichtig, einen Hausarzt oder Psychiater zu konsultieren, um eine vollständige Beurteilung durchzuführen und eine geeignete Behandlung anzugeben, die durch Ernährung, Psychotherapie, Krankenhausaufenthalt und den Einsatz von Medikamenten erfolgt. Erfahren Sie, wie die Behandlung von Magersucht aussehen sollte.

Symptome einer Anorexia nervosa

Die Hauptsymptome der Anorexia nervosa sind:

  1. Extreme Ernährungseinschränkung;
  2. Übermäßige Dünnheit;
  3. Verzerrung des Körperbildes;
  4. Starke Angst vor Gewichtszunahme;
  5. Ausbleiben der Menstruation bei Frauen;
  6. Verminderte Libido;
  7. Wachstum von feinem Haar am Körper oder Lanugo;
  8. Haarausfall;
  9. Trockene und raue Haut;
  10. Schwindel und Ohnmacht;
  11. Magen-Darm-Veränderungen wie Blähungen und Verstopfung;
  12. Kältegefühl, auch bei heißen Temperaturen;
  13. Müdigkeit und Energiemangel;
  14. Schwierigkeiten beim Denken und Konzentrieren;
  15. Geringes Selbstwertgefühl;
  16. Traurigkeit und Angst;
  17. Soziale Isolation;
  18. Depression und Angst;
  19. Reizbarkeit, insbesondere während der Mahlzeiten;
  20. Selbstverletzung, Selbstmordgedanken und Selbstmordversuche;
  21. Zwangsverhalten in Bezug auf das Gewicht, wie z. B. wiederholtes Wiegen oder Zwicken in der Taille.

Anorexia nervosa kommt in zwei Hauptformen vor: Bei der restriktiven Form schränkt die Person die Nahrungsaufnahme stark ein und zählt die aufgenommenen Kalorien streng.

Bei der zwanghaften Form kommt es zusätzlich zur Nahrungsrestriktion zu Episoden von Essattacken mit kompensatorischem Verhalten wie intensiver körperlicher Betätigung, Herbeiführung von Erbrechen oder der Einnahme von Abführmitteln und Diuretika.

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Symptome von Magersucht bei Teenagern

Zu den Symptomen einer Magersucht bei Teenagern gehören:

  • Häufige Nahrungsverweigerung;
  • Wachstumsdefizit;
  • Geringe akademische Leistung;
  • Haarausfall;
  • Entmutigung und Angst;
  • Starke Angst vor Gewichtszunahme;
  • Wiederkehrendes Würgen oder Erbrechen.

Darüber hinaus können bei Teenagern auch Anzeichen wie das Tragen lockerer Kleidung, übermäßige körperliche Aktivität, soziale Isolation und plötzliche Stimmungsschwankungen auftreten.

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Swip Health.com/anorexia-infantil

Online-Test zu Anorexie-Symptomen

Wenn Sie wissen möchten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, an Magersucht zu leiden, wählen Sie bitte die Symptome aus, die Sie aufweisen:




  1. 1.
    Wenn Sie in den Spiegel schauen, fühlen Sie sich dick, auch wenn Ihr Gewicht innerhalb oder unterhalb des empfohlenen Gewichts liegt.
    SimNEIN
  2. 2.
    Essen aus Angst vor Gewichtszunahme.
    SimNEIN
  3. 3.
    Bevorzugen Sie Gesellschaft beim Essen.
    SimNEIN
  4. 4.
    Zählen Sie die Kalorien vor dem Essen.
    SimNEIN
  5. 5.
    Mahlzeiten verweigern und Hunger leugnen.
    SimNEIN
  6. 6.
    Viel Gewicht verlieren und zwar schnell.
    SimNEIN
  7. 7.
    Starke Angst vor Gewichtszunahme.
    SimNEIN
  8. 8.
    Machen Sie intensive körperliche Betätigung.
    SimNEIN
  9. 9.
    Einnahme von Medikamenten zur Gewichtsreduktion, Diuretika oder Abführmitteln ohne Rezept.
    SimNEIN
  10. 10.
    Nach dem Essen Erbrechen auslösen.
    SimNEIN
BERECHNEN

Dieser Symptomtest dient lediglich als Orientierungshilfe und sollte daher nicht als Diagnose verwendet werden oder eine Konsultation mit einem Arzt ersetzen.

Was zu tun

Bei Verdacht auf Magersucht sollten Sie einen Allgemeinarzt oder Psychiater konsultieren, um die vorliegenden Symptome zu beurteilen und Tests zur Bestätigung dieses Zustands anzufordern.

Die Behandlungen, die bei Anorexie indiziert sein können, sind:

  1. Essen: wo Nahrung schrittweise angeboten werden muss, um die Gewichtszunahme zu unterstützen, die Lebensqualität der Person und ein gesundes Verhältnis zur Nahrung wiederherzustellen;
  2. Psychotherapie: Sie kann für Personen indiziert sein, die resistent sind oder kein Interesse an einer Behandlung haben, und trägt dazu bei, die Dauer und Komplikationen zu verkürzen.
  3. Krankenhausaufenthalt: Es wird beispielsweise für Menschen mit hohem Suizidrisiko, langsamem Herzschlag, Dehydration, Hypoglykämie, Unterkühlung und Hypotonie empfohlen.
  4. Medikamente: Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Antipsychotika können von Ihrem Arzt verschrieben werden.

Bei Personen mit Vitamin- und/oder Mineralstoffmangel kann der Arzt oder Ernährungsberater auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verschreiben.

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