20 Lebensmittel, die reich an Oxalaten sind

Oxalat bzw. Oxalsäure ist eine Substanz, die in vielen Gemüsesorten, Hülsenfrüchten, Getreide und Früchten wie Spinat, Rote Bete, Sternfrüchten, Leinsamen und Kakao vorkommt und vom Körper nicht verdaut wird, sondern auf natürlichem Wege mit dem Urin ausgeschieden wird.

Bei übermäßigem Verzehr begünstigt Oxalat jedoch die Bildung von Nierensteinen, insbesondere bei Menschen, die bereits an dieser Erkrankung leiden oder bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, dass diese Erkrankung auftritt, beispielsweise bei Veränderungen der Nierenfunktion, geringer Wasseraufnahme oder übermäßigem Salzkonsum.

Darüber hinaus erschwert eine übermäßige Oxalataufnahme die Aufnahme von Mineralien wie Kalzium, Zink und Magnesium. Daher wird empfohlen, oxalatreiche Lebensmittel in Maßen zu sich zu nehmen, um einen Mangel an diesen Nährstoffen zu vermeiden.

Liste der Lebensmittel mit Oxalaten

Die folgende Tabelle zeigt die Menge an Oxalat in 100 g einiger Lebensmittel:

Essen

Menge an Oxalaten in 100 g Lebensmittel

1. Roher Spinat

650 mg

2. Roher Rhabarber

748 mg

3. Rote Bete

675 mg

4. Karambole

730 mg

5. Kakaopulver

623 mg

6. Bambussprossen

462 mg

7. Geröstete Mandeln

469 mg

8. Geröstete Cashewnüsse

262 mg

9. Rohe Haselnüsse

222 mg

10. Rohe Nüsse

74 mg

11. Geröstete Erdnüsse

140 mg

12. Geröstete Pistazien

49 mg

13. Gekochte weiße Bohnen

78 mg

14. Gebackene schwarze Bohnen

72 mg

15. Gekochte Sojabohnen

56 mg

16. Buchweizenmehl

269 ​​mg

17. Sojamehl

183 mg

18. Gerste

56 mg

19. Vollkornmehl

67 mg

20. Mais

54 mg

Menschen, die Nierensteine ​​haben oder ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung dieser Erkrankung haben, sollten bis zu 50 mg Oxalat pro Tag zu sich nehmen, was beispielsweise einem Esslöffel Rote Bete pro Tag oder 80 g Tomatensauce entspricht.

Darüber hinaus sollte die empfohlene Höchstaufnahme von Oxalat unter 1500 mg liegen, da ein Verzehr über dieser Menge tödlich sein kann.

So reduzieren Sie Oxalat in Ihrer Ernährung

Um den Oxalatgehalt in der Nahrung zu reduzieren, empfiehlt es sich, Gemüse wie Spinat, Rote Bete und Bambussprossen schnell mit heißem Wasser zu blanchieren und dabei beispielsweise auf das Wasser zu verzichten.

Eine weitere Methode zur Reduzierung von Oxalaten in Lebensmitteln besteht darin, Getreide wie Quinoa und Amaranth sowie Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen und Sojabohnen 10 bis 12 Stunden lang in Wasser einzuweichen und das Wasser dann vor dem Kochen oder Backen wegzuschütten.

Erfahren Sie im folgenden Video etwas mehr über Oxalate:

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